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Das Versprechen ♥

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Muhammad und Safiya aus Kaschmir mussten 70 Jahre darauf warten, die Hajj zu vollrichten, da sie nicht über genügend Geld verfügten.

Sie verbrachten die letzten 70 Jahre ihres Lebens damit, Geld für die Reise ihres Lebens zu sammeln und sie sind jetzt in ihren 90ern.

Sie legten ihr Erspartes in eine rote Box, welche unter ihren Verwandten und Freunden als “die Box der Reise des Lebens” bezeichnet wurde.

Saafiya sagte, sie und ihr Ehemann haben keine Kinder und sie lebten immer alleine.

Als ihr Mann Muhammad um ihre Hand anhielt und sie zustimmte, versprach er ihr vor 70 Jahren, dass er sie mit zur Hajj nehmen würde.  
Somit arbeiteten der Mann und seine Frau daran, das Geld zu beschaffen.

Die beiden wären bereit dazu, weitere 70 Jahre zu warten, falls Allah ihr Leben verlängern würde, um Geld zu sparen und Mekkah für eine erneute Hajj-Reise zu besuchen.

Streifenkekse mit Honigfüllung

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Zutaten:

Teig

  • 250 g Mehl
  • 1/2 Glas Orangenblütenwasser mit Wasser gemischt
  • 150 g weiche Margarine
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • Lebensmittelfarbe 

Füllung

  • 150 g Mandeln
  • 2-3 EL Honig
  • etwas Orangenblütenwasser

Zubereitung: Bismillah

Zeit/Aufwand: 1Stunde

Als Erstes vermischen wir die Zutaten für den Teig zusammen. Aber aufgepasst macht nicht zu viel Orangenblütenwasser verdünnt es mit klarem Wasser, damit der Geschmack nicht zu stark wird. Die Zutaten kneten wir zu einem schönen weichen Teig, der auch am Ende etwa wie Kaugummi anfühlen wird. Den Teig decken wir zu und lassen ihn für 30 Minuten ruhen.

So lange können wir 150 g Mandeln auf ein Blech geben und diese bei mittlerer Stufe im Ofen anrösten für 5-10 Minuten. Wenn diese dann angeröstet sind lassen wir sie vollständig abkühlen.

Wenn der Teig dann 30 Minuten geruht hat, können wir die Hälfte mit Lebensmittelfarbe färben. Ich habe beide in verschiedene Farben gefärbt, wie man möchte. Tipp: Trennt den Teig so ab,dass ein Teil vom Teig weniger als das andere ist.

Dann rollen wir beide Hälften auf, die größere Teighälfte rollen wir länglicher aus:

Dann schneiden wir die eine Teighälfte in Streifen und tuen sie auf die andere Teighälfte rauf mit etwas Abstand. (Die Hälfte die auf die andere Hälfte rauf kommt, sollte die wenigere sein, da sonst Teig übrig bleibt.)

Nun rollen wir nochmal über den Teig rüber, sodass sie aneinander kleben und heben den Teig vorsichtig hoch und drehen ihn einmal komplett um.

Jetzt können wir die Füllung zubereiten: die Mandeln sollten jetzt auch vollständig abgekühlt sein. Diese mixen wir im Mixer ganz klein, geben 2-3 EL Honig dazu und 1-2 Teelöffel Orangenblütenwasser und vermischen es zu einer klebrigen Masse.

(jetzt können wir auch den Ofen auf mittlere Stufe vorheizen)

Nun geben wir von der Füllung wie auf dem Bild etwas auf den Teig

rollen den Teig so ein dass er fest ist

und schneiden den Rand ab. Danach schneiden wir den langen Teig in kleinere Stücke und tuen sie auf das Blech. Das machen wir dann mit dem ganzen Teig. Seid ruhig großzügig mit der Füllung damit am Ende nichts übrig bleibt.

Wenn das Blech voll ist, geben wir das Blech in den Ofen und lassen die Kekse ca. 15 Minuten im Ofen. Sie dürfen nicht braun werden oder dunkel.

Nachdem die Kekse abgekühlt sind, kann man die Füllung an den Seiten mit einem Messer wegschneiden.

Für diejenigen, die es nochmal süßer mögen: ihr könnt die Kekse in aufgewärmtem Honigwasser tauchen und abtropfen lassen. Und fertig sind die leckeren Streifenkekse mit Honigfüllung :

Guten Appetit! 

Nasiha: Haltet eure Kinder fern von Halloween!

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

as-salamu alaikum

Ich hoffe dieser Artikel erreicht die Mütter und Schwester nicht zu spät. Morgen ist der 31. Oktober und somit “Halloween”. Leider gibt es viele in der Ummah die diese Feste wie Halloween, Silvester, Geburtstag, Muttertag usw feiern. Manche tuen dies aus Unwissenheit, weil sie entweder nicht wissen was GENAU hinter dem Fest steht oder sie wissen schlicht und einfach nicht, dass es verboten ist im Islam solche Feste zu feiern. Andere wiederum denken dass dies zur “Integration” mit dazu gehört, obwohl selbst Nicht-Muslime sagen dass dies kein Fest der Muslime ist.

Ich bitte euch, schickt eure Kinder nicht zu Halloween Partys, und kleidet sie nicht in Halloween Kostüme und lasst sie Süßigkeiten bei Fremden sammeln.. Allah verabscheut es, und ihr seid verantwortlich für eure Angehörigen. Natürlich bringt vieles Reden ohne Beweise nichts. Unten werde ich Fatawa posten, aber erstmal möchte ich gerne dass jede Muslima sich bewusst wird, was Halloween überhaupt ist und wo es herkommt vielleicht erleichtert es das Verständnis dann doch eher. Ich zitiere von Wikipedia: 

Zitat: Die Entstehungsgeschichte des Festtags Allerheiligen selbst geht auf die bereits 609 erfolgte Weihung des römischen Pantheons, einem ehemals „allen [römischen] Göttern“ gewidmeten bedeutenden heidnischen Tempel, durch die heidenchristlich geprägte römische Kirche zurück.[3] 

Das bedeutet, dieses Fest ist eine Ibadah der Mushrikin, sie widmen diesen Tag für ihre Götzen, die sie Götter nennen!!!

Zitat:  Das Allerheiligenfest, das sich von Rom aus verbreitete, wurde ursprünglich am 13. Mai gefeiert, das Datum wurde erst von Papst Gregor III. und endgültig von Gregor IV. auf den 1. November verlegt.

Im fränkischen Reich führte Ludwig der Fromme das Fest Allerheiligen schon im Jahr 835 ein. So wird an Allerheiligen traditionell der Gemeinschaft derHeiligen gedacht. Am 2. November an Allerseelen sollte durch Gebete und Fürbitten sowie durch Almosen das Leiden der Toten im Fegefeuer gelindert werden.

Und so weiter und so fort.. ihr könnt alles hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Halloween

Liebe Schwestern, bitte wacht auf und feiert nicht solche Shirk Tage der Götzendiener..

Und hier wie versprochen Fatawa:

Das Urteil, über das Feiern Nicht-Islamischer Feste

Frage (Nr. 101347):

Ich würde gern wissen, ob es harām ist, zu der „Sydney Royal Easter Show“ (Oster Show in Sydney) zu gehen. Obwohl sie es Oster-Show nennen, hat es tatsächlich nichts mit Ostern zu tun. Ich würde gern die Handarbeiten besichtigen, die Tiershows ansehen und Obst kaufen – all das hat mit Ostern nichts zu tun.

Antwort:

Alles Lob gebührt Allāh.

Es ist dem Muslim nicht gestattet, an den Feiern und erfundenen Festen der Kuffār, wie Ostern, Weihnachten usw., teilzunehmen, denn an ihnen teilzunehmen und dort zu erscheinen, ist die Unterstützung des Schlechten und es steigert ihre Anzahl und stellt eine Nachahmung dar – all das ist nicht gestattet. Allāh sagt (ungefähre Bedeutung): „Helft einander zur Güte und Gottesfurcht, aber helft einander nicht zur Sünde und feindseligem Vorgehen, und fürchtet Allāh! Allāh ist streng im Bestrafen.“ (5:2).

Und der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Wer auch immer ein Volk nachahmt, ist einer von ihnen.“ (Abu Dawūd #4031; von al-Albāni in Irwa’ al-Ghalīl, 5/109, als sahīh eingestuft).

Ibn al-Qayyim sagte: „Es ist dem Muslim gemäß dem Konsens der Gelehrten, deren Wort gewichtig ist, nicht erlaubt, an den Festen der Muschrikūn teilzunehmen. Die Fuqaha’, die den vier Rechtsschulen folgen, haben dies deutlich in ihren Büchern bestätigt… Al-Bayhaqi berichtete mit einem sahīh Isnād von `Umar ibn al-Khattāb, dass dieser sagte: `Betretet nicht die Kirchen der Muschrikūn am Tag ihres Festes, denn der göttliche Zorn wird auf sie herabgesendet.` Und `Umar sagte auch: `Meidet die Feinde Allāhs an ihre Festtagen.` Al-Bayhaqi berichtete mit einem jayyid Isnād von `Abd-Allāh ibn `Amr, dass dieser sagte: `Wer auch immer sich im Land der Nicht-Araber niederlässt und ihr Neujahr und ihre Feste feiert und sie nachahmt, bis er in diesem Zustand stirbt, wird mit ihnen am Tag der Auferstehung versammelt werden.“ (Ahkām Ahl al-Dhimmah, 1/723-724).

Das Beständige Komitee für die Ausgabe von Fatwas wurde über argentinische Nationalfeiern befragt und über Feste, die in den Kirchen abgehalten werden, wie z. B. der Unabhängigkeitstag, und über christlich arabische Feste wie Ostern.

Sie antworteten: „Es ist für Muslime nicht erlaubt, solche Feiern abzuhalten oder dorthin zu gehen oder an ihnen gemeinsam mit den Christen teilzunehmen, denn das ist eine Unterstützung der Sünde und Übertretung, was Allāh verboten hat.

Und Allāh ist die Quelle der Stärke.“ (Fatāwa al-Lajnah al-Dā’imah, 2/76)

Zusammengefasst: Es ist nicht erlaubt, die Feste der Kuffār zu feiern oder an ihnen teilzunehmen, ob sie an ihnen nun religiöse Praktiken vollziehen oder sich auf Spiel und Unterhaltung beschränken, denn das bloße Feiern ist eine verbotene Innovation. Die Teilnahme an ihren religiösen Ritualen ist aber mehr harām.

Der Muslim sollte diesen Tag wie jeden anderen Tag auch verbringen und kein besonderes Essen oder Trinken vorbereiten oder irgendetwas anderes tun, um Freude auszudrücken, wie es von denjenigen gemacht wird, die dieses Fest feiern. Er sollte also nicht in Parks gehen, zur Kirmes usw., um sich von der Sünde der Billigung oder Teilnahme zu distanzieren.

Und Allāh weiß es am besten.

Islam Q&A

Valentinstag, Geburtstage und andere Fehler

Es gibt einige Bräuche, die wir als die Zwillingsschwester der Bid’a (nicht islâmkonforme Neuerung in der Religion) ansehen. Ähnlich einer Bid’a, gedeihen solche Traditionen unter den Fittichen der Ignoranz und dem Einfluss von außen. Sie enthalten, wie die Bid’as, Rituale. Doch ungleich der Bid’a wurde den Ritualen kein islâmisches Gesicht gegeben. Sie werden befolgt, weil sie als annehmbarer kultureller Brauch oder als der „neueste Schrei“ betrachtet werden.

 
Die meisten, die sich diesen Sachen hingeben, wissen nicht, was sie tun. Sie sind lediglich blinde Nachahmer ihrer gleichermaßen blinden kulturellen Führer. Sie erkennen nur bedingt, dass was sie als harmlosen Spaß betrachten in Wirklichkeit im Heidentum wurzelt; dass die Symbole, die sie annehmen, Symbole des Unglaubens sind, dass die Anschauungen, die sie übernehmen, Produkte des Aberglaubens sind und dass all diese Dinge eine Verneinung dessen sind, für das der Islâm steht.
 
Betrachte den Valentinstag: Ein Tag, der in Europa größtenteils verdientermaßen ausgestorben ist (aber in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten überlebt hat), hat sich plötzlich in fast allen islamischen Ländern verbreitet! Wer war Valentin? Warum wird dieser Tag beachtet? Legenden sind reichlich vorhanden, wie es in solchen Fällen immer ist, doch so viel ist sicher: Der Valentinstag begann als heidnisches Ritual, das von den Römern im vierten Jahrhundert vor Christus begonnen wurde, um den Gott Lupercus zu ehren. Der größte Reiz an diesem Ritual war eine Auslosung, die durchgeführt wurde, um junge Frauen an junge Männer zu verteilen, zur „Unterhaltung und zum Vergnügen“ – bis zur Auslosung im nächsten Jahr. Neben anderen abscheulichen Bräuchen, die mit diesem Tag verbunden sind, gehörte das Auspeitschen junger Frauen durch zwei junge Männer, die lediglich mit einem Stückchen Ziegenhaut bekleidet waren und Riemen aus Ziegenhaut schwangen, die mit dem Blut geopferter Ziegen und Hunde beschmiert waren. Man glaubte, ein Peitschenhieb mit dem „heiligen“ Riemen durch diese „heiligen Männer“ mache sie fruchtbarer.
 
Wie bei vielen solcher Riten versuchte das Christentum erfolglos die üble Lupercalienfeier zu stoppen. Es ersetzte zuerst die Auslosung der Frauennamen durch die Auslosung von Heiligennamen. Das Konzept war, dass während des folgenden Jahres die jungen Männer das Leben des Heiligen nachahmen, dessen Namen sie gezogen hatten. Das Konzept, dass man das Erscheinen eines bekannten Übels bewahren und trotzdem irgendwie ändern kann, um dem Zweck der Tugend zu dienen, hat überlebt. Schau dir all die Menschen an, die immer noch hilflos versuchen, das Format bekannter Fernsehunterhaltungen zu nutzen um Gutes zu fördern. Vielleicht lernen Sie etwas an diesem Einblick in die Geschichte. Es scheiterte jämmerlich. Das Christentum tat letztendlich in Rom und anderswo dasselbe, was die Römer taten.
 
Der einzige Erfolg, den das Christentum feiern konnte, war es, den Namen der Lupercalien in St. Valentinstag zu ändern. Dies wurde 496 n.Chr. von Papst Gelasius zu Ehren irgendeines Sankt Valentins vollzogen. Es gibt mindestens 50 verschiedene Valentine in christlichen Sagen. Zwei davon sind berühmter, obwohl ihr Leben und ihre Persönlichkeiten im Nebel der Geschichte verschwanden. Gemäß einer Sage, die mehr im Einklang mit der tatsächlichen Art dieser Feier ist, war St. Valentin, ein Heiliger für „Liebende“, der sich selbst in die Tochter seines Gefängniswärters verliebt hatte.
 
Aufgrund ernsthafter Schwierigkeiten, die solche Auslosungen begleiteten, verbot die französische Regierung im Jahr 1776 den Brauch. In Italien, Österreich, Ungarn und Deutschland verschwand der Brauch ebenfalls im Laufe der Jahre. Zuvor wurde er während des 17. Jahrhunderts in England verboten, als die Puritaner stark waren. Allerdings belebte ihn Charles II im Jahr 1660 wieder. Von dort aus erreichte er auch die Neue Welt, in der geschäftstüchtige Nordstaatler einen guten Weg entdeckten Geld zu machen. Esther A. Howland, die in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine der ersten gewerblichen amerikanischen Valentinstagskarten herstellte, die „Valentinstage – was sonst“ genannt wurden, verdiente im ersten Jahr 5000 US Dollar, zu einer Zeit, in der 5000 US Dollar noch einen hohen Wert besaßen. Die Valentinsbranche blüht seit dieser Zeit.
 
Es ist die gleiche Geschichte mit Halloween, bei dem sich anderenfalls normale menschliche Wesen wie „Geister“ und „Kobolde“ kleiden und ein altes heidnisches Ritual der Dämonenanbetung wiederbeleben. Fünf-Sterne-Hotels in islâmischen Ländern organisieren Halloween-Feiern, damit die Reichen den Aberglauben einer fernen Zeit der Unwissenheit feiern können, der zu einer Zeit sogar den beschämenden Brauch der Opferung von Menschen beinhaltete. Der heidnische Name für dieses keltischen Fests war Samhain (sou-en gesprochen). Genau wie im Falle des Valentinstags, änderte das Christentum dessen Namen, jedoch nicht die heidnischen Grundelemente.
 
Weihnachten ist eine andere Geschichte. Heutzutage verkaufen muslimische Ladenbesitzer Weihnachtsschmuck und Kunden kaufen in Islamabad, Dubai oder Kairo Weihnachtssymbole. An einer bekannten religiösen Feier einer anderen Religion teilzunehmen ist schlimm genug. Was noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass dies eine weitere heidnische Feier (Saturnalia) ist, deren Name vom Christentum verändert wurde, sowie einige wenige Riten leicht abgeändert wurden.
 
Sogar die Feier, die als am harmlosesten betrachtet wird, kann heidnische Ursprünge haben. Gemäß einem Bericht fürchteten die Menschen in heidnischen Kulturen böse Geister, besonders an ihren Geburtstagen. Es war ein gängiger Glaube, dass böse Geister für eine Person gefährlicher sind, wenn er oder sie einen Wandel in seinem/ihrem Alltagsleben erfährt, wie beispielsweise ein Jahr älter zu werden. Deshalb umgaben Familie und Freunde die Person an ihrem Geburtstag mit Lachen und Freude, um sie vor Bösem zu schützen.
 
Wie kann jemand, der bei vollem Verstand ist, denken, dass der Islâm gleichgültig gegenüber Bräuchen ist, die durch anti-islâmische Konzepte und Vorstellungen gesickert sind. Der Islâm kam um das Heidentum in all seinen Formen zu zerstören und er kann keine Spuren dessen im Leben seiner Anhänger tolerieren.
 
Ferner ist der Islâm sehr sensibel darin, seine Reinheit und die besondere Identität seiner Anhänger aufrechtzuerhalten. Islâmische Gesetze und Lehren bemühen sich sehr darum, dies sicherzustellen. Das Gebet ist etwa genau zu den Zeiten des Sonnenaufgangs, des Durchschreitens des Zenits und des Sonnenuntergangs verboten, um die Möglichkeit der Verwechslung mit dem Brauch der Sonnenanbetung auszumerzen. Zum empfohlenen freiwilligen Fasten am zehnten Muharram müssen Muslime einen weiteren Tag hinzufügen (den neunten oder den elften) um sich von dem verbreiteten jüdischen Brauch zu unterscheiden. Muslimen ist es verboten das Aussehen von Nicht-Muslimen nachzuahmen.
 
Ein Muslim ist ein Muslim auf Lebenszeit. Bei Freuden und Leid, sowie bei Feiern und Kummer müssen wir dem einen geraden Weg folgen und nicht vielen abweichenden Wegen. Es ist ein großes Trauerspiel, dass unter dem beständigen Trommelfeuer kommerzieller und kultureller Propaganda durch die Globalisierungskräfte und die unbarmherzige Medienmaschinerie Muslime damit begonnen haben, den Valentinstag, das Halloween-Gespenst und sogar den Nikolaus bereitwillig anzunehmen.
 

Angesichts unserer erschreckend zunehmenden Neigung zum Heidentum sollte der einzige Tag, den wir achten sollten, ein Tag der Trauer sein. Besser noch sollte es ein Tag der Reue sein, der uns von all diesen Tagen befreien könnte, und von all diesen Wirren.

Quelle:Islamweb.net

Vitamin D Mangel – Besonders Hijab/Niqab tragende Frauen sind davon betroffen

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Ich wollte euch mit diesem Artikel auf Vitamin D hinweisen – ein Mangel, von dem viele besonders von uns Hijab- und Niqab tragenden Schwestern betroffen sind.

Doch zuerst: Was ist Vitamin D, wie wird es gebildet und was sind die Symptome eines Vitamin D Mangels?
 
Vitamin D ist ein Vitamin, welches den Kalziumhaushalt reguliert und an der Mineralisation der Knochen beteiligt ist.
Unser Körper ist selbst dazu fähig Vitamin D produzieren, allerdings benötigt er dazu Sonnenlicht. Vitamin D, welches durch Sonneneinstrahlung eigenhändig von unserem Körper produziert wird, machen ganze 90% aus.
In Lebensmitteln ist dieses Vitamin kaum enthalten. Deswegen wollte ich euch über Vitamin D Mangel aufklären.

Laut einer Studie aus dem Jordan, begünstigt das tragen von Hijab oder Niqab Vitamin D Mangel erheblich.

Sie fanden heraus, dass 37,3% aller Frauen Vitamin D Mangel aufwiesen, im Gegensatz zu  5,1% der Männer.
Unter Frauen, die den Niqab trugen, hatten 36,5% einen Mangel, Hijabträgerinnen 37,9% und Frauen ohne Kopfbedeckung wiesen einen Mangel von 29,5% auf.

Die Studie fand heraus, dass der Vitamin D Mangel aus mangelnder Sonnenlichteinstrahlung resultierte. “Zu wenig Sonne in Jordanien?”, wird jetzt einer denken.
Ja, zu wenig Sonne. Abgesehen davon, dass es der Muslima im Quran empfohlen wird, sich mehrheitlich in ihren Häusern aufzuhalten, ist es in der islamischen/arabischen Kultur üblich, dass die Frauen eher weniger das Haus verlassen. Die meisten muslimischen Frauen sind Hausfrauen mit mindestens 2 Kindern. Der Mann geht raus, arbeitet, kauft Lebensmittel usw. ein, während sich die Frau mehrheitlich Zuhause aufhält.
Hinzu kommt, dass in der arabischen Welt blasse Haut als besonders schön empfunden wird, so cremen sich Hijabträgerinnen zusätzlich mit Sonnenschutzcreme ein, bevor sie raus gehen und meiden direkte Sonneneinstrahlung.
Jedoch muss man sich nicht stundenlang der Sonne aussetzen, (was auch nicht gesund ist). Laut der Studie sei es ausreichend 2-3 Tage die Woche für 15 Minuten während der Sommermonate (April- Oktober) sein Gesicht und Hände der Sonne zu entblössen. Dies kann man auch bei geöffneten Fenster zu Hause machen oder auf dem Balkon, indem die Sonne hereinstrahlt und man beispielsweise auf dem Boden sitzt (so, dass kein Nachbar einen sehen kann).
In früheren islamischen Gesellschaften gab es wohl diesen Mangel weniger, da alte arabische Häuser meist über einen eigenen grossen Garten verfügten, der von hohen Mauern geschützt wurde, wa Allahu alaam. In Wohnungen zu leben ist eine Erscheinung der Neuzeit.

Was sind die Symptome von Vitamin D Mangel?

Die Liste ist lang:

  • geschwächtes Immunsystem
  • allgemeine Leistungsminderung, schlapp fühlen, antriebslos, Müdigkeit
  • Muskelschwäche, Muskelkrämpfe (z.B Nachts in den Waden),
  • Augenlidzucken
  • Fingernaägel brechen leicht ab, können weisse Flecken haben
  • Depressionen, traurig sein
  • Schwindel/ Kopfschmerz bei körperlichen Anstrengungen
  • Gelenkschmerzen (bei Jugendlichen vor allen Dingen im Knie)
  • Schlafstörungen
  • Nervosität, Konzentrationsstörungen

Ich habe hier nur die Häufigsten Mangelerscheinungen aufgelistet. Es gibt noch wesentlich mehr, jedoch würde das den Rahmen des Artikels sprengen. Wenn ihr noch mehr über Vitamin D lesen wollt, hänge ich euch am Ende noch informative Links zu diesem Thema an inshaAllah.

Die Wirkung von VItamin D, oder auch: Welche Vorgänge steuert das Vitamin?
Vitamin D sorgt für Kalziumaufnahme; der Knochenbau wird aktiviert. Das Knochenbruchrisiko sinkt, es erhöht die Leistungsfähigkeit für die Muskulatur, man erlangt eine höhere Maximalkraft, hat weniger verspannungen, weniger Muskelkrämpfe und man fühlt sich ingesamt nicht mehr so “schlapp”. Auch ist spielt es eine grosse Rolle in unserem Abwehrsystem.
Dieses Vitamin ist daher sehr wichtig für Sportler, aber auch für uns Schwestern. Ich kenne unzählige Muslimas, die sich schlapp fühlen, “dauermüde” sind und von einem Grippaleninfekt zum nächsten geplagt sind.
Ich hatte diesen Schwestern immer Eisenaufnahme empfohlen (die Mehrheit der Frauen leidet an Eisenmangel), da Eisenmangel ähnliche Symptome hervorruft, jedoch weiss ich, dass alleine durch Eisenaufnahme bei vielen nichts bewirkte. Vielleicht liegt es ja an einem Vitamin D Mangel und dass es unserem Körper einfach an Sonnenlicht fehlt!?
Übrigens kam ich bei meinen Rescherchen auf noch ganz andere Ergebnisse! Vitamin D Mangel beguenstigt Fettleibigkeit. Es kann zu einer Verbesserung oder gar Vorbeugung des Diabetis Typ A dienen, da es Insulinrezeptoren in Muskel- und Fettzellen stimuliert. Es kann den Blutdruck verringern, ebenso Wie das Risiko von Krebs und bösartige Tumoren.

Eine Frau, die schwanger ist und an Vitamin D Mangel leidet, wird höchst wahrscheinlich ein Kind zur Welt bringen, welches ebenfalls Vitamin D Mangel aufweist; was widerum zu einer Baby-Gelbsucht führen kann in den ersten Lebenswochen. Zwar ist Gelbsucht bei Babys kein grosses Drama (man muss eben jeden Tag mit dem Baby an die Sonne gehen und es viel Stillen), jedoch ist dadurch das Immunsystem der Kleinen sehr geschwächt, und somit sind sie anfälliger fuer Krankheiten. Deswegen, bitte versucht ein paar Sonnenstrahlen an eure Haut zu lassen. Es kostet nichts und es nimmt auch nicht viel Zeit in anspruch. Übrigens wurde auf vielen Internetseiten von Vitaminpreperaten abgeraten, die Vitamin D enthalten, weil sie meinten, dass es einfach natürlicher sei, das Vitamin selbst vom Körper bilden zu lassen und man solle nur Vitamin D einnehmen, bei einem sehr grossen Defizit.

 

Vitamin D in 100 g Lebensmittel:

Hering: 26,71 µg
Aal: 20 µg
Sardine: 10,75 µg
Thunfisch: 4,54 µg
Schmelzkäse: 3,13 µg
Hühnerei: 2,93 µg
Margarine 2,50 µg
Butter: 1,24 µg

Einheiten: 1.000.000 µg = 1 g

——————————————

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-mangel-symptome-ia.html

http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/news/tid-11437/vitamin-d-unterschaetzter-schutzschild_aid_324211.html

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51544

http://www.ihr-wellness-magazin.de/gesundheit/vitamine/vitamin-d/vitamin-d-mangel-symptome-und-anzeichen.html

Hier ein Artikel über Vitamin D einer Schwester auf English:

http://www.missionislam.com/health/vitaminD.htm

F:Ist es einer Frau erlaubt, ein Zungenpiercing zu tragen?

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

 

Frage (Nr. 107196): 

Ist es einer Frau erlaubt, ein Zungenpiercing zu tragen?

 

Antwort:

Alles Lob gebührt Allāh. 

Es ist der Frau erlaubt, ihre Ohren durchstechen zu lassen, selbst wenn das ein wenig schmerzt, damit sie Ohrringe tragen kann. Denn Allāh hat es den Frauen erlaubt, sich mit Gold und Silber und anderen Arten des Schmucks zu verzieren und Frauen tragen üblicherweise Ohrringe.

Das Durchstechen der Zunge, um daran Schmuck zu tragen, ist sehr ungewöhnlich und abschreckend für diejenigen, die eine gesunde Ansicht vertreten. Einige kāfir und unmoralische Frauen sind bekannt dafür im Westen und es ist einer der Gründe für die Verbreitung von Krebskrankheiten im Bereich der Zunge, Krankheiten am Gaumen und den Verlust von Zähnen, daher ist es nicht erlaubt. 

Eine Studie in Spanien hat ergeben, dass es gesundheitliche Probleme im Mund- und Zahnbereich bei denjenigen verstärkt gab, die sich ihre Zunge oder andere Bereiche des Mundes piercen ließen, um dort Schmuck zu tragen. 

Diese Forscher einer spanischen Universität untersuchten 89 Fälle, in denen die Zunge oder ein anderer innerer Bereich des Mundes durchstochen worden war, mit dem Ziel, die daraus resultierenden Komplikationen herauszuarbeiten. Das Ergebnis der Studie, die im Journal of Adolescent Health im November dieses Jahres veröffentlicht wurde, zeigt, dass in 23,5% aller Fälle das Zahnfleisch um die Zähne herum geschwunden war, insbesondere an den unteren Eckzähnen.

 Sie zeigt auch, dass 13,3% aller Fälle an Zahnfäule litt. Die Forscher wiesen darauf hin, dass es wichtig ist, die Menschen vor den Gefahren des Piercings im Mundbereich zu warnen. 

Die American Association of Dental Health Workers warnte die Menschen ebenfalls vor den Konsequenzen von Piercings im Mundbereich, wie z. B. an der Zunge oder den Lippen, die zu Zahnverlust führen können, da sich das Zahnfleisch zurückbildet. Zusätzlich dazu kann das Durchstechen der Zunge gemäß ihrem Bericht zu einer Beeinträchtigung der Nerven im betroffenen Bereich führen und sogar zu Blutinfektionen. 

Wir fragten einen bekannten Universitätsprofessor, dessen Fachgebiet Operationen im Mundbereich und Zahnheilkunde sind, und er sagte uns, dass er so etwas in Deutschland bei einigen unmoralischen Mädchen gesehen hat und dass es einer der Gründe für Krebs sei. 

Da diese Handlung bewiesenermaßen schädlich ist und Ursache für verschiedene Krankheiten, ist es nicht erlaubt, sie durchzuführen. Denn Allāh hat dem Menschen das verboten, was ihm schadet. 

Und Allāh weiß es am besten. 

Islam Q&A

Update: Helft einer Familie aus Kosovo! -die Früchte eurer Spenden-

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Der Bruder, der diesen Spendenaufruf gestartet hatte (siehe hier der Artikel auf unserem Blog: Klick!) schrieb ein erfreudiges Kommentar, was ich euch nicht vorenthalten wollte, denn es sind die Früchte EURER Spenden:

Der Bruder schrieb: 

As Salamu Alaikum wa Rahmatulahi wa Barakatuhu

Ich bin geehrt euch mittteilen zu dürfen, dass das erste Haus im Kosovo für eine der bedürftigen Familien bereits steht. Ein Imam aus dort bedankt sich für all jene die gespendet haben. Im In- und Ausland. Trotzdessen wird noch Geld für das andere Haus und die Renovierung der Häuser gebraucht. Und natürlich fehlt es Ihnen noch an elemenatren Grundbedürfnissen. Nahrung, Kleidung, Betten etc…

Aber ich bin sehr froh und sage Alhamdulillah das sie den Winter nicht in irgendwelchen Baracken oder Zelten verbringen müssen. Ich bedanke mich bei den Geschwistern die bisher gespendet haben. Vor allem großes Lob an den Geschwistern dort, die wie es aussieht wohl massiv in den dortigen Moscheen gespendet haben (trotz schwieriger Wirtschaftslage im Kosovo). Und fordere die Geschwister hier in Europa weiter zu spenden, denn wahrlich jeder Cent zählt.

Vergesstt mich nicht in euren Bittgebeten!

Nicht vergessen:Die Uhren werden zurück gestellt!

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Bismillahir-rahmanir-rahim

assalamu alaikum

Eine kurze Erinnerung: Von Samstag auf Sonntag werden die Uhren von 3:00Uhr auf 2:00Uhr zurückgestellt.

❤’Idkum Mubaarak!❤

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

as-salamu alaikum!

Als der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  nach Madîna gekommen war und feststellte, dass die Leute zwei Tage feierten, fragte er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : „Was sind die Anlässe dieser Feiern?“ Sie erwiderten: „Wir feierten sie gewöhnlich in der Dschâhilîja (vor-islâmische Zeit der Ignoranz)“. Er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte daraufhin: „Allâh hat sie für euch mit zwei besseren Tagen [Îd Al-Fitr und Îd Al-Adhâ] ersetzt.“

Werde auf Facebook ein “Gefällt mir”!

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Wir haben jetzt neu eine Facebook Seite eröffnet. Um auch auf Facebook auf dem neusten Stand zu bleiben kannst du ein “Gefällt mir” werden. Hier gelangt ihr auf unsere Seite.

Erinnerung:Morgen (25.10.2012) ist Yaumul Arafah-fasten nicht vergessen

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as-salamu alaikum!

Eine Erinnerung an den segensreichen Tag von Arafah. Morgen am Donnerstag haben ist der Tag von Arafah inshAllah, die Belohnung fürs Fasten beträgt ganze 2 Jahre Sündenvergebung. Mehr lesen hier: Klick!

Ich lebe,liebe und lerne schon im Bauch!

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

(Bildquelle: en.Islambio.com)

Erkenntnisse der Neuzeit (und auch schon altes Wissen!) setzen menschliche Entwicklungsgeschichte lange vor der Geburt an. Welche Bedeutung hat vorgeburtliches Leben aus ganzheitlicher Sicht?

Ich lebe, liebe, lerne schon im Bauch!

So könnte die humorig-entrüstete Äußerung eines ungeborenen Kindes lauten, das

  • vielleicht erwünscht oder unerwünscht in diesem Bauch ist,
  • ängstlich kontrolliert oder nicht beachtet wird,
  • schädigenden inneren und äußeren Einflüssen ausgesetzt ist
  • für gefühllos oder taub erklärt wird.

Es sind überholte Mythen, dass Babys vor und nach der Geburt nicht fühlten, reagierten, rein vegetativ existierten.
Zur Geschichte früher Erlebniswelten: Schon im 19. Jahrhundert vermutete man Einflüsse von vorgeburtlichen Erlebnissen auf Psyche und Sein. Seit 25 Jahren wurden Forschung und Verhaltensstudien erheblich vertieft; Ultraschall-Untersuchungen ermöglichen genaue Beobachtungen.

  • So wurden schon in der 7. Schwangerschaftswoche Berührungsreaktionen beobachtet. Wie früh darf dann Bonding entstehen? Leben besteht seit der Zeugung. Emotionale und psychische Erlebnisse manifestieren sich nach heutigen Erkenntnissen im Zellstoffwechsel (Vortrag „Neue Medizin“, Basel, Dr.Schöni, 2003)
  • Der Herzschlag beschleunigt sich bei direkter Ansprache, verlangsamt sich bei Abwenden. Darum sprich dein Kind persönlich an, statt über es zu reden! So wird Liebe ins Bewusstsein übersetzt. Ähnlich drückt es bereits C.G. Jung aus: „Alles was wirkt, ist wirklich“.
  • Während der Schwangerschaft gehörte Stimmen, Musik und Erzählungen werden erinnert. Eines des Kinder, deren Schwangerschaft und Geburt ich als Atemtherapeutin begleiten durfte, erinnert sich bis heute, seinem 12. Lebensjahr, an mich: bei Kontakt wird sein Blick versonnen, als tauche es ein in sein Wachsen und Werden und wir sind liebevoll und nah miteinander.
  • Der Fötus reagiert nachweislich auf invasive medizinische Eingriffe durch Fluchttendenzen fast in die hinterste Ecke der Gebärmutter. Hilfreich kann hier u.a. die Haptonomie sein, deren zarte Berührungsaufnahme Mutter und Kind in Vertrauen und Liebe zueinander führt.
  • Ultraschall-Untersuchungen von Zwillingen waren besonders ergiebig. Man sah liebevolles Streicheln, „Umeinanderschwimmen“ bis zu aggressiven Verhaltensweisen wie Treten.

Der Mensch, bereits der Fötus, ist eine Einheit aus physiologischen, psychologischen und sozialen Elementen, inklusive biochemischer Prozesse.
Die Beobachtung von „Frühchen“, deren Reifezeit jetzt außerhalb des Mutterleibes fortgesetzt wird, bestätigt die Schwangerenuntersuchungen. Berührte, angesprochene Frühgeborene atmen eher selbstständig und nehmen mehr an Gewicht zu.
Was heisst all dies für Elternschaft, psychologische Schwangerschaftsbegleitung, Geburtsvorbereitung, Werden zum Erwachsenen, Möglichkeiten der Traumaarbeit?
In keine Aufgabe, die uns das Leben stellt, fallen wir so unvorbereitet wie in die der Elternschaft. Einige Gene haben wir mit diesem neuen, anderen Wesen gemeinsam. Aber wir kennen nicht seine Geschichte, Gefühle, Lebensbestimmungen, seine unveräußerlichen Rechte und Grenzen.
Kahli Gibran sagt: „Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken; Ihr dürft ihren Leib behausen, doch nicht ihre Seele“ (aus „Der Prophet“).
Ich behaupte, schon in der Planung einer Elternschaft liegt seelisch-psychischer „Nestbau“. Wir schaffen Rahmen und Raum für dies Kind, das zu uns kommt für einen lebenslangen gegenseitigen Lernprozess: In Liebe und Achtung und Respekt sein „Anders-Sein“ annehmen. Nur so kann dein Baby spüren:

  • Ich bin wichtig
  • Ich bin einzigartig
  • Ich bin es wert, geschützt zu werden
  • In Liebe kann ich überleben.

„Was Du für Dein ungeborenes Kind tust, kann dieses für die Welt tun“ (Thomas R. Verny, Toronto).

Die erste ICH-DU-Beziehung des Menschen ist die Mutter, respektive der Uterus. In dieser Umwelt des Kindes gemachte Erfahrung prägt späteres in der Welt-Sein draußen.

In alten Kulturen finden wir enge Bezüge der Plazenta zur Baumsymbolik: Kinder werden aus Bäumen geboren…, am Tag der Geburt eines Kindes wird ein Baum gepflanzt…… So wie der Embryo mit der Plazenta überlebensnotwendig verbunden ist, so sind wir Menschen dem Baum wie kaum einem anderen Symbol zugetan. Terence Dowling sagt: „Ist die Plazenta mit ihren astförmigen Verzweigungen und ihrem gewundenen Nabelschnurstamm möglicherweise das Urbild aller Baumsymbolik in unserer Welt?“

Leider hat die Medizin uns lange Zeit in materielle Schichten gespalten. Maschinen und Tabellen traten an die Stelle von Intuition, Mitfühlen und naturgegebenen Prozessen. Mein Wunsch wäre, die Schwangeren wieder positiver aufzubauen, um ihr Selbstvertrauen zu stärken in ihrer Schwangerschaft, das Wachstum ihres Kindes und in eine möglichst naturbestimmte Geburt. Hier hat eine stärker psychologische Geburtsvorbereitung hohen Stellenwert.

In alten Kulturen -und zunehmend auch bei uns- gehört Babymassage selbstverständlich zur nachgeburtlichen Betreuung. Sie hilft dem Baby, sich in diese Welt hineinzufinden in dem Gefühl: dies Leben hier draußen im Arm meiner Mutter/meines Vaters ist in Ordnung. Ich werde geliebt, auch wenn mein Weinen oft nicht verstanden wird. Die körperliche Verbundenheit mit dem Massierenden gibt Sicherheit und Geborgenheit. Alte Erlebnisse können verarbeitet werden. Unsere Babys schenken uns dafür Lächeln, gesundes Wachstum an Körper, Geist und Seele.
Nun sind wir Eltern nicht unfehlbar. Wir haben unsere Mankos, unsere Geschichte, vielleicht belastend. Ein Todesfall in der Familie während der Schwangerschaft? Dein Baby wird die Trauer miterleben, aber auch dahinter liegende Liebe und das Darüberhinauswachsen. Dein Baby darf im Bauch erfahren: Mutter hat ambivalente Gefühle, auch Ärger und Stress, aber sie hat Wachstum und Lösungen in sich.

In Schwangeren-Kursen praktiziere ich das Nadabrahma-Summen, eine energetisch harmonisierende Meditationsform. Im Bauch der Mütter erfahren, lassen sich diese Kinder später summend gerne beruhigen bis zu schnellem Einschlafen. Die Botschaft lautet: Es ist alles in Ordnung wie damals in Mamas Bauch!
Auch der Erwachsene kann Erlebnisse seiner Schwangerschaft erinnern und aufarbeiten. Methoden hierzu sind z.B. Atemarbeit (wie Rebirthing), Hypnose, Visualisierung (selbst erlebt bei Terence Dowling). Aus diesen Therapien stammen viele Informationen und Bestätigungen über vorgeburtliches Leben. Dr. Ludwig Janus formuliert: „….. frühe Erfahrung ist nicht als Ich-Erinnerung gegenwärtig, sondern als anflutendes Gefühl und Verhaltens- und Wahrnehmungsdisposition“. Seine Ratschläge an Eltern lauten:

  1. Betrachten Sie ihr Kind schon vor der Geburt als vollwertiges Mitglied mit einem besonderen Status.
  2. Emotionale Zuwendung und Präsenz fördern die Entwicklung und Beziehungsfähigkeit des Kindes.
  3. Zuwendung kann die verschiedensten Wege nutzen: Streicheln, Reden, Musik hören und allgemeine Teilnahme am Leben der Familie.
  4. Der Vater ist schon vor der Geburt eine wichtige Bezugsperson für das Kind.
  5. Beschäftigung mit der Literatur zur vorgeburtlichen Entwicklung, wie sie etwa heute durch Bildbände anschaulich gemacht wird, kann die emotionale Gegenwärtigkeit des sich entwickelnden Kindes unmittelbar machen.
  6. Die während der Schwangerschaft in die Beziehung zum Kind investierte Zeit zahlt sich durch eine leichtere und unproblematischere Entwicklung des Heranwachsenden vielfach aus.
  7. Wir leben in einer Zeit in der sich die Identität von Mann und Frau verändert. Darum müssen Eltern heute den ihnen gemäßen Umgang mit der vorgeburtlichen Zeit in der Beziehung zum sich entwickelnden Kind und mit der Geburt ganz neu herausfinden. Sie werden dabei unterstützt durch eine umfangreiche Literatur und ein zunehmendes Angebot von Seminaren und Kursen, die im persönlichen Kontakt das sich rasch ausweitende Wissen um die Anfänge unseres Lebens vermitteln.

Barbara Schmitz-Porteset
Die Autorin ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und Yogalehrerin

Literatur:

Auf die Welt kommen
Thomas Harms (Hrsg.)
Ulrich Leutner Verlag, 2000

Seelisches Erleben vor und während der Geburt
L. Janus und S. Haibach 
Lingua Med Verlags-Gmbh, 1997

Das Trauma der Geburt
Otto Rank
Psychosozial Verlag, 1998 

Quelle: http://www.liewensufank.lu/wissenswertes/ungeborenes/ich-lebe-liebe-lerne-schon-im-bauch

Vertraue nicht jedem, der sich als Muslim ausgibt!

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Immer mehr Spione verkehren unter den Muslimen. Man sollte wirklich nicht jedem glauben, der sich als Muslim ausgibt.

Lest euch mal dieses Interview durch, hier ein kleiner ‘Vorgeschmack’ auf die Heuchelei dieser Kuffar:

SPIEGEL ONLINE: Welche Tarnung hatten Sie sich zurechtgelegt?

Schaap: Ich habe erzählt, wie sehr der Glaube mich beeindruckt hätte, als ich in Palästina Männer aus dem Widerstand getroffen habe, und dass ich mehr darüber erfahren will. Ein vorgespielter Hass auf Israel und die Juden hat außerdem geholfen. Und als Deutscher hatte ich sofort ein gutes Standing.

Weiterlesen: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/undercover-an-islamistenschule-interview-mit-fritz-schaap-a-860795.html

Pıtıl Brot aus der Pfanne-kinderleicht!

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

as-salamu alaikum!

Sonntag früh, alle Geschäfte haben geschlossen und kein Brot mehr da? Kein Problem, einfach selbst backen:)

Auf Türkisch nennt man das Brot Pıtıl ekmeği oder Tava ekmeği

Zutaten: (die Menge reicht für ca. 7 große Brote)

  • 1 Hefewürfel
  • 1 kg Weizenmehl
  • 700ml Milch (oder Wasser)
  • Salz (ca. einen Esslöffel)
  • Sonnenblumenöl (eine Hand voll)

Zubereitung: Im Namen Allahs

Zeit/Aufwand: 1 Stunde

Wir vermischen die Zutaten und kneten sie zu einem weichen Teig zusammen. (Genaue Anleitung findet ihr hier: Klick!)

Nun warten wir gute 30-45 Minuten, bis der Teig schön aufgeht und formen dann mehrere große Kugeln aus dem Teig und decken sie mit einem sauberen Tuch zu, damit sie nicht trocknen. Man kann auch mehrere kleine machen, wenn man kleine Brote haben möchte, das ist eigentlich egal. Ich habe nun etwas größere gemacht.

Nun können wir eine Pfanne nehmen und sie schon mal auf eine Herdplatte stellen und auf mittlerer Stufe vorwärmen. Dann nehmen wir uns eine Kugel und kneten sie auf, der Teig soll aber schon sehr dick bleiben und nicht zu dünn ausgerollt werden. 

Nun ab in die Pfanne mit dem Teig, in die Pfanne kommt rein gar nichts, also kein Öl oder so. Der Herd soll wirklich nur bei mittlerer Stufe bleiben, nicht zu hoch stellen sonst wird das Brot sehr trocken und auch nicht zu niedrig da es dann zu lange dauert.

Nach ca. 4-5 Minuten kann man das Brot wenden, man erkennt den Zeitpunkt wo man das Brot wenden kann daran, dass die eine Seite langsam goldbraun wird wie auf dem Bild

Und das macht man dann mit dem Rest ebenfalls, und fertig sind die leckeren Brote! Guten Appetit und Bismillah vor dem Essen nicht vergessen;)

WikiLeaks – Geheimnisse und Lügen

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Die Amerikaner haben lange vertuscht wie unmenschlich sie sind, doch Wikileaks hat einiges aufgedeckt. Es ist erstaunlich, wie diese Marionetten schauspielern und tun als würden sie der Menschheit Gutes tun, indem sie in den Irak, in Afghanistan etc einmarschieren aber wild um sich schießen, Zivilisten töten, überlebende festnehmen und auf übelste Art und Weise quälen-und das im Namen der Demokratie gegen den Terrorismus. Doch die wahren Terroristen sind doch sie.. möge Allah swt diese Tawaghit vernichten und in Dunya und Akhira bestrafen amin. 

F:Wie lautet das Urteil darüber, einen Mann oder eine Frau in das eheliche Schlafzimmer einzulassen?

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 بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Frage (Nr.: 113761):

Ich möchte gern wissen, ob ein Ehepaar sein Zimmer oder Bett jemand anderem überlassen darf? Denn meine Schwiegermutter schläft in meiner Abwesenheit im meinem Schlafzimmer und ich habe nun gehört, dass so etwas Streitigkeiten unter den Eheleuten hervorruft. Bitte helft mir, denn ich denke jeden Tag daran und habe auch einige Schwierigkeiten mit meinem Mann wegen seiner Mutter.

Antwort:

Alles Lob gebührt Allāh.

Erstens:

Es ist unbestritten, dass das eheliche Schlafzimmer vor allem privat ist. Es ist das Gemach der Frau und ihr privater Raum, der innerste Teil ihres Hauses, wo sie ihre Kleidung ablegt und mit ihrem Mann allein ist, was sie nirgendwo anders tun kann als an diesem Ort.

Was dieses Zimmer noch intimer macht, ist die Tatsache, dass sie dort ihre persönliche Kleidung, Kosmetika und Schmuck aufbewahrt sowie Dinge, die mit der Beziehung zwischen ihr und ihrem Mann zu tun haben. Das sollte kein anderer zu sehen bekommen, denn es gehört zu den privaten Aspekten der ehelichen Gemeinschaft.

Was wir hier genannt haben, ist das Grundprinzip, und niemand sollte es missachten. Doch gibt es bestimmte Umstände, durch die es einem Verwandten erlaubt werden kann, diesen privaten Raum zu betreten, sei es, weil das Haus klein ist oder weil sie das Zimmer als Schlafraum für eine der Frauen benötigen, da sie dort verborgener ist als im Rest des Hauses, oder aus einem anderen Grund. Doch diese Erlaubnis unterliegt bestimmten Bedingungen:

• Dass ein tatsächlicher Bedarf daran besteht.

• Dass die Unterwäsche des Ehepaares nicht sichtbar ist oder etwas anderes, was unangenehm sein könnte.

• Dass derjenige, dem die Erlaubnis zum Eintreten erteilt wird, vertrauenswürdig ist, damit er nicht mit den privaten Dingen in dem Raum herumspielt oder anderen davon erzählt.

• Dass der Ehemann sein Einverständnis gibt. Wenn er es ablehnt, dann sollte das berücksichtigt werden und man sollte sich dem nicht entgegenstellen. Ebenso sollte der Ehemann es niemandem gestatten, das Schlafzimmer der Ehefrau zu betreten, wenn sie das nicht mag, außer es kann nicht vermieden werden. Die Person, die er hereinlässt, sollte auch vertrauenswürdig sein, wie seine Mutter oder Schwester. Er sollte seine Frau um Erlaubnis bitten und sie beruhigen.

Was auch immer der Fall ist, die hier genannten Bedingungen unterliegen dem Ijtihād und ihr Zweck ist es, die Privatsphäre der Familienangehörigen zu schützen, mit besonderer Aufmerksamkeit auf die eheliche Beziehung, damit man sich nicht über sie lustig macht oder die Vertraulichkeit verletzt und Geheimnisse verrät.

Muslim (#1218) berichtete von Jābir ibn `Abd-Allāh (möge Allāh mit ihm zufrieden sein), dass der Gesandte Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Fürchte Allāh in Bezug auf die Frauen, denn du hast sie von Allāh anvertraut bekommen und Intimitäten sind mit ihnen für dich erlaubt worden durch das Wort Allāhs. Deine Rechte über sie sind, dass sie niemandem, den du nicht magst, erlauben sollten, auf deinen Möbeln zu sitzen. Wenn sie das tun, dann züchtige sie, aber auf eine Art, die keine Verletzung verursacht oder auch nur eine Spur hinterlässt.”

Scheikh Muhammad ibn Sālih al-`Uthaymīn (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) erklärte ihre Rechte und Pflichten und sagte: `Deine Rechte über sie sind, dass sie niemandem, den du nicht magst, erlauben sollten, auf deinen Möbeln zu sitzen.` was bedeutet, dass sie niemandem erlauben sollten, bei ihnen dort einzutreten, wo sie schlafen oder woanders, wenn du es nicht magst, dass die Leute auf den Möbeln in deinem Haus sitzen. Es ist als ob er – und Allāh weiß es am besten – ein Gleichnis zog, nämlich dass sie niemanden ehren sollten, denn du nicht magst. Denn es geht gegen dich, wenn sie jemanden ehren, den du nicht magst, indem sie ihn auf den Möbel sitzen lassen oder Essen anbieten usw.“ (Scharh Riyādh al-Sālihīn, 3/126)

Zweitens:

Der Glaube, dass es Probleme zwischen den Eheleuten verursacht, wenn jemand im Ehebett schläft, ist eine jāhili (unwissende) Vorstellung und ein Mythos, über dem der Muslim stehen sollte, da er an den Tauhīd glaubt. Nichts im Islam unterstützt eine solche Vorstellung und nichts im realen Leben könnte es bestätigen.

Drittens: 

Die Probleme zwischen deinem Ehemann und seiner Mutter sollten von dir mit Weisheit behandelt werden. Strebe nach der Zufriedenheit deines Ehemannes, indem du freundlich zu seiner Mutter bist, und strebe nach der Liebe seiner Mutter, indem du nett zu ihr bist, ihr Geschenke überreichst und freundlich mit ihr redest, denn ein freundliches Wort und gute Behandlung können ein Herz gewinnen. Strebe nach der Belohnung Allāhs, indem du den Ärger deiner Schwiegermutter besänftigst und deinen Ehemann zufriedenstellst. Vielleicht wird Allāh Liebe und Zuneigung zwischen euch entstehen lassen. Suche die Hilfe Allāhs, um die Rechte deines Ehemannes zu erfüllen und sei geduldig im Umgang mit Schwierigkeiten. Erwarte Erleichterung nach Not und Trost nach Schwierigkeit. 

Für Gründe, warum die Schwiegermutter die Ehefrau vielleicht nicht mag, und Arten, mit Problemen umzugehen, die daraus resultieren, siehe bitte in der Antwort auf Frage #84036. 

Und Allāh weiß es am besten. 

Islam Q&A

eure Bilder: Türkische Croissants von J. Umm A.!

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

as-salamu alaikum

Wie man sieht, sind die türkischen Croissants sehr gut angekommen bei den Schwestern. Hier hat uns eine weitere Schwester ein Bild zugeschickt. MashaAllah sieht sehr lecker aus, und wie man sieht bekommt es jeder hin also probiert es doch auch mal aus :)

05102012073

Morgen (17.10.2012) beginnt der Monat Dhull Hijjah!

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

As-Salaamu 3alaykum wa rahmatullahi wa barekatuh liebe Geschwister im Islam!

Hier nochmals eine Erinnerung an die 10 besten Tage des Jahres im Monat Dhul Hijjah. InshaAllah beginnt morgen dieser Segensreiche Monat. (Klickt hier, um mehr über diesen Monat zu erfahren.) Der Mond konnte gestern nicht gesichtet werden, deswegen vervollständigt man den Monat auf 30 Tage und deswegen ist morgen der 1. Tag von Dhul Hijjah->d.h. ab heute Nacht wieder Sahuur und morgen dann fasten inshAllah.

Somit ist Yaumul Arafat: am 25.10.2012

und Id al Adha am: 26.10.2012

Siehe: http://www.mondsichtung.de/wann-ist-das-opferfest-idu-l-adha-kurban-bayrami-1433-n-h/

Empfohlen sind Taten wie freiwilliges Fasten, die Sunnah Gebete, Witr/Qiyam ul Layl, gutes Tun, Quran lesen, Sadaqa geben,… und bitte, bitte macht Duaa fuer eure Geschwister weltweit.

SubhanAllah, die Ummah geht durch gewaltige Pruefungen zur Zeit. Bitte vergesst nicht eure Geschwister in Syrien, Burma, Palaestina, Afghanistan, Somalia, Tunesien, Aegypten, und all anderen Laender welche ich vergessen habe.

Übt in diesem Monat mildtätig zu sein, vergesst den Groll, den ihr gegen andere Geschwister hegt, verzeiht und vergesst. Denkt immer daran, wir alle hoffen auf Allahs Vergebung, so vergebt auch euren Geschwistern. Lasst eure Herzen weich werden, lasst sie schmelzen und versucht euer Leben in diesen 10 Tagen anders zu gestalten. Ausreden wie “mein Iman ist so schwach”, gelten nicht. Vielleicht sind wir morgen schon tot. Liebe Geschwister, nutzt eure Zeit bi’idhnillahi ta’ala.

Möge Allah subhana wa ta’ala uns diese 10 Tage effektiv nutzen lassen amin.

Massage und Berührungsentspannung unter der Geburt

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Massage und Berührungsentspannung unter der Geburt

Durch die zunehmende körperliche und seelische Sensibilität in der Schwangerschaft entwickeln viele Frauen zunehmend das Bedürfnis nach wohltuenden Massagen. Auch während der Geburtswehen können Massagen durch den Partner den Schmerz lindern und zur Entspannung beitragen. 

Die Schwangerschaft ist eine Wendezeit im Leben einer Frau. Die hormonellen Veränderungen bringen körperliche Veränderungen mit sich, die teilweise als beschwerlich empfunden werden. Besonders die letzten drei Monate der Schwangerschaft können auf Grund der Leistungsbeeinträchtigung, bedingt durch das Wachsen des Kindes, das ansteigende Volumen der Körperflüssigkeiten und das zunehmende Körpergewicht mehr und mehr als belastend empfunden werden.

Aber auch seelisch werden die Frauen sensibler und sind näher an ihren Gefühlen. Viele Frauen werden klarer und durchsetzungsfähiger, was oft als „Launenhaftigkeit“ verkannt wird. Mehr auf sich selbst und die eigene Situation konzentriert zu sein gehört aber zur Schwangerschaft dazu. Instinktiv versucht die werdende Mutter auf diese Weise die besten Bedingungen für die eigene Arterhaltung zu schaffen. Das gleiche Körpergefühl wie vor der Schwangerschaft, jetzt nur mit Kind im Bauch, geht nicht. Und nach der Geburt wird nichts mehr so sein, wie es vorher war. Viele Schwangere spüren neben den normalen Gefühlsschwankungen eine enorme Kraft in sich, die es zu nutzen gilt.

Zwischen der 20. und 28. Schwangerschaftswoche erleben viele Frauen zum ersten Mal, dass der Bauch hart wird und der Gebärmuttermuskel sich bewegt. Meistens sind diese Wehen schmerzlos und haben keine Auswirkungen auf den Muttermund. Man spricht von Schwangerschaftswehen oder Übungswehen, wenn dieses Hartwerden des Bauches nicht länger als 30 Sekunden dauert und nicht häufiger als zehn bis zwanzig Mal in vierundzwanzig Stunden  auftritt. Dieses Üben dient dazu, dass der Gebärmuttermuskel gut durchblutet wird und anwächst.

Vier bis sechs Wochen vor der Geburt spüren manche Frauen Senkwehen. Diese Wehen können regelmäßig oder unregelmäßig sein und schon als recht schmerzhaft empfunden werden. Mit den Senkwehen rutscht das Baby tiefer ins Becken. Der Bauch senkt sich. Das Atmen fällt wieder leichter, eventuelles Sodbrennen lässt nach, dafür nimmt aber der Druck auf die Blase zu.

Geburtswehen erkennt man in erster Linie an ihrer Rhythmenhaftigkeit, d.h. Schmerz und Pause, Zusammenziehen und Entspannung wechseln sich ab. Wehen bewirken, dass der Muttermund sich öffnet und sie dauern ungefähr sechzig Sekunden.

Mit der Zeit werden die Pausen kürzer, die Wehen werden intensiver und gleichzeitig nimmt der Wehenschmerz zu. Irgendwann ist es nicht mehr möglich, während einer Wehe Blumen zu gießen, ein Buch zu lesen oder zu reden. Natürlicherweise fängt die Frau an, ihren Atemrhythmus dem Wehenschmerz anzupassen und die Atmung wird intensiver.

Anfangs sind die Wehen oft als periodeähnliches Ziehen im Kreuzbeinbereich oder in der Leistengegend spürbar.

Manche Frauen haben aber eher Bauchschmerzen und empfinden die Wehen im Bauchraum entweder von oben nach unten oder ausgehend von der Nabelgegend zu den Seiten ziehend.

Es ist auch möglich, dass die Wehenkraft als Schmerzen in der Schambeingegend oder von den Leisten zum Kreuzbein ziehend empfunden wird.

Seltener beschreiben Frauen, dass der Schmerz nach unten, in die Oberschenkel ausstrahlt.

Zuhause bietet ein warmes Bad eine gute Möglichkeit, herauszufinden, ob es sich um Übungswehen oder echte Geburtswehen handelt. Im warmen Wasser fällt es vielen Frauen leichter, sich zu entspannen, der Schmerz wird erträglicher und ist leichter zu beatmen. Sind die Wehen nach dem Baden stärker und regelmäßiger geworden, hat die Geburt begonnen. Voraussetzung für das Baden zuhause ist eine intakte Fruchtblase.

Während der Geburt kann es zu Blockierungen des Energieflusses kommen. Die Eröffnung des Gebärmuttermundes geht dann nicht voran. Angespannte Muskeln arbeiten gegen den Körper der Frau und die Wehen sind unnötig schmerzhaft für sie und ihr Kind.

Massagen können während und zwischen den Wehen Erleichterung bringen, je nachdem, wie die Frau es möchte.

  • Durch die Muskelarbeit (Wehen) werden giftige Stoffwechselendprodukte erzeugt, die zu Ermüdung führen. Massagen helfen, diese schneller zu entfernen, da sie den Blutkreislauf anregen.
  • Massagen helfen Verspannungen in den Muskeln zu verhindern. Besonders dann, wenn die Techniken oder Handgriffe in der Schwangerschaft eingeübt wurden, können sie Signal zum bewussten Entspannen sein.
  • Massagen regen die Ausschüttung von Endorphinen an; ein Hormon, das beruhigend, schmerzstillend und manchmal auch euphorisierend auf die Gebärende wirkt.
  • Massagen geben dem Partner konkrete Möglichkeiten, die Gebärende unter der Geburt zu unterstützen und sie können die Verbundenheit zwischen den Partnern stärken.

Gezieltes Handauflegen kann der Frau helfen, genau die Körperstelle, die angespannt ist und wo sie die Hand spürt, bewusst zu entspannen und ihren Atem dorthin fließen zu lassen. Je öfter das Paar dies in der Schwangerschaft geübt hat, umso vertrauter und wirkungsvoller dient der Frau diese gezielte Berührung als Signal zum bewussten Entspannen unter der Geburt.

Bei den nachstehenden Massagen geht es nicht so sehr um „durchkneten“, sondern um streicheln, ausstreichen. Mit ausstreichenden Bewegungen, also vom Körper weg, wird die Spannung herausgenommen und die Entspannung, das Loslassen wird unterstützt.

Es ist sinnvoll, wenn ein Paar diese Übungen in einem Geburtsvorbereitungskurs, beispielsweise bei der Initiativ Liewensufank, erlernen und üben kann, um eine gewisse Sicherheit damit zu entwickeln.

 

Der Rücken

Vor allem in den Wehenpausen kann es angenehm sein, den ganzen Rücken mit gleichmäßigen Bewegungen auszustreichen. Dabei mit den Händen vom Nacken aus seitwärts über die Schultern Richtung Arme streichen – oder auch von oben nach unten rechts und links an der Wirbelsäule entlang – oder an den Hüftknochen nach außen oder über den Po, an den Beinen entlang Richtung Füße. Um eine Entspannung zu erreichen, ist es wichtig, die Bewegung immer im Einklang mit dem Ausatmen der Frau auszuführen.

 

Das Steiß- und Kreuzbein

Viele Frauen haben unter den Wehen sehr starke Kreuzschmerzen, weil mit jeder Kontraktion der Kopf des Kindes gegen den unteren Teil der Wirbelsäule gedrückt wird. Durch Gegendruck von außen wird die Spannung gelöst. Dazu übt der Partner einen festen Druck auf das Kreuzbein aus, entweder mit der Faust bzw. den Knöcheln oder mit dem Handballen, indem er beide Hände übereinander legt. Manchmal ist es auch angenehm, wenn mit dem Druck eine langsame kreisende Bewegung ausgeführt wird. Dabei sollte nicht über die Haut gerieben werden, da dies zu Hautreizungen führen kann. Vielmehr sollte die Hand auf der gleichen Stelle der Haut liegen bleiben und beim Kreisen das Gewebe auf dem Knochen bewegen. Eine andere Möglichkeit wäre, mit den Daumen einen kräftigen Druck auf die seitlichen Punkte der drachenförmigen Raute im Kreuz auszuüben. Wenn die Wehe vorbei ist, den ganzen Kreuzbeinbereich ausstreichen.

Diese Massage ist manchmal stundenlang notwendig, und es ist ratsam, dass der massierende Partner selbst bequem sitzt oder steht und den Gegendruck mit seinem Körpergewicht ausüben kann, ohne ständig seine Armmuskeln beanspruchen zu müssen.

Der Druck des kindlichen Kopfes verschiebt sich während der Geburt allmählich zum Steißbein hin, weswegen immer gefragt werden sollte, wo der Gegendruck gewünscht ist.

 

Die Oberschenkel

Besonders in der Übergangs- und Austreibungsphase kann es angenehm sein, die Oberschenkelinnenseiten von oben nach unten auszustreichen. Dabei mit relativ kräftigem Strich im Rhythmus des Ausatmens der Frau vom Hüftknochen aus, über das Schambein, an den Innenseiten der Oberschenkel entlang, bis zu den Knien streichen, mit dem Einatmen sehr sanft an den Außenseiten wieder hoch. Dabei an das „Öffnen“ erinnern, d.h. den Beckenboden entspannen.

 

Der Po

Der Po steht in direkter Verbindung mit der Beckenbodenmuskulatur. Den Po zu massieren, eventuell auch zu kneten, hilft beim Entspannen und Loslassen. Dazu zeichnet der Partner mit der Faust eine vertikale Acht über den Po. Diese Massage kann auf einer kleinen Körperregion fest, auf einer größeren in leichten streichenden Bewegungen ausgeführt werden. Diese Massage ist in mehreren Positionen durchführbar und der Partner kann entsprechend vor, neben oder hinter der Frau sitzen.

Das so genannte „Äpfelschütteln“ ist nicht nur eine Verwöhnübung; sie bietet eine schöne Unterstützungsmöglichkeit zur Entspannung des Beckenbodens. Auch kann sie helfen, das Köpfchen des Kindes ins/durchs Becken zu schaukeln. Die Frau kann stehen und sich nach vorn z.B. auf eine Fensterbank stützen; sie kann auch rittlings auf einem Stuhl sitzen, im Vierfüßlerstand oder in der Seitenlage sein.

Für das erste Ausprobieren ist die Seitenlage empfehlenswert. Der Partner fasst die Pobacken seiner Partnerin – Handballen am Übergang zum Oberschenkel, Fingerspitzen in Richtung Rücken – und fängt an mit dem Ausatmen der Frau, diese zu schütteln, als wolle er Äpfel von einem Baum schütteln.

Das Paar probiert gemeinsam sanftes und kräftiges Schütteln, langsame und schnelle Bewegungen aus; die Frau teilt mit, welche Art des Äpfelschüttelns ihr am angenehmsten ist.

Besonders effektiv für das Entspannen des Beckenbodens ist es, wenn die Frau mit dem Ausatmen ein „AAA“ oder „OOO“ tönt. Der Ton beginnt mit dem Schütteln deutlich zu vibrieren und der Beckenboden entspannt sich mühelos. Während des Luftholens seiner Partnerin kann der Mann sich ausruhen und beginnt erst wieder mit ihrem einsetzenden Ton zu schütteln.

 

Der Bauch

Oft haben Frauen während und auch zwischen den Wehen die Tendenz, ihren Bauch zu berühren, zu streicheln oder zu massieren. Manchmal mögen sie es aber auch, wenn der Partner ihren  Bauch massiert.

Wird bei sehr starken Wehen eine Entspannung gewünscht, ist es wichtig die Bewegung, d.h. den Kreis zu halbieren. Die Hände gleiten rechts und links am Bauch hinunter Richtung Schambein, kommen zusammen über die Mitte hoch, um dann wieder über den Fundus der Gebärmutter an beiden Seiten nach unten geführt zu werden.

Kreisende Bewegungen im Uhrzeigersinn um den Bauch wirken Wehen anregend und sind nur dann sinnvoll, wenn eine Verstärkung der Wehen erreicht werden soll.

Spürt die Frau die Wehen sehr intensiv oder stark in der Leistengegend, ist eine rhythmische Massage am unteren Bauchrand, von der rechten Leiste über das Schambein zur linken Leiste angenehm, wobei immer eine Hand der anderen folgt, so dass eine fließende Bewegung entsteht.

Stützt sich die Frau im Stehen vornüber gebeugt ab, kann der Partner hinter ihr stehend seine Fingerspitzen zu beiden Seiten ihres Schambeins legen und von dort aus über ihre Leisten bis hoch zum Hüftknochen ihren ganzen Bauch streichelnd stützen.

Zum Abschluss ist es mir sehr wichtig darauf hinzuweisen, dass Frauen unter den Wehen sehr unterschiedlich reagieren können. Ab oder bis zu welchem Zeitpunkt der Geburt, an welcher Körperstelle und in welcher Art die Frau berührt oder massiert werden möchte, ist individuell und auch von Geburt zu Geburt sehr unterschiedlich. Überhaupt wünscht nicht jede Frau Körperkontakt! Einige fühlen sich dadurch eher gestört und aus ihrem Rhythmus gebracht. Keine Frau weiß jedoch im Voraus, welche Wünsche und Bedürfnisse sie unter der Geburt haben wird, und es ist wichtig für sie und ihren Partner, offen zu bleiben und sich dem Geburtsgeschehen anzupassen.

Seien Sie als Partner nicht frustriert, wenn Sie vielleicht körperlich gar nichts tun können, um ihrer Frau zu helfen. Fühlen Sie sich nicht als Außenstehender, sondern bleiben Sie dabei und fühlen Sie mit. Loben und bestätigen Sie ihre Partnerin. Sagen Sie ihr, dass sie es gut macht. Ihr Zuspruch wird ihr mit Sicherheit Erleichterung verschaffen.

Eliane Streitz
GfG-Geburtsvorbereiterin, AfS-Stillberaterin und Doula

Quelle: http://www.liewensufank.lu/wissenswertes/geburt/allgemein/massage-und-beruehrungsentspannung-unter-der-geburz/

Fehlgeburt-Ausschabung und das Recht auf eine Hebamme!

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as-salamu alaikum!

Die Fehlgeburten-Rate ist sehr hoch, die Ärzte sagen dass nur 30% der befruchteten Eizellen sich auch richtig einnisten und wachsen, das ist so unglaublich wenig. Und man sagt auch, dass jede 2 Frau mindestens eine Fehlgeburt erlebt. Einerseits ist es erschreckend, aber andererseits wenn man weiß man kann eh nichts ändern, ist es auch eine “Erleichterung” zu erfahren dass man nichts besonderes ist, dass man nicht krank ist oder nie Kinder kriegen wird. Aber darum solls in diesem Artikel nicht gehen.

Sobald man eine Fehlgeburt feststellt (ob sich nun ein Embryo entwickelt hat, oder der Embryo nicht mehr gewachsen ist) raten oder “drängen” die meisten Ärzte zu einer Ausschabung. Doch viele Frauen wissen gar nicht dass 1. der Köper das alleine regeln kann und 2.  man sogar bei einer Fehlgeburt egal wie früh sie ist, ein Recht auf eine Hebamme hat.

Ausschabung:

Eine Ausschabung ist nicht Risikofrei. Unter der Vollnarkose wird der Muttermund der Frau erweitet damit der Arzt an die Gebärmutter rankommt. Die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut wird abgeschabt und damit auch der Mutterkuchen und das eventuell vorhandene Embryo oder eben die Fruchthöhle. Eine Ausschabung kann in Notfällen sicherlich hilfreich sein, da sie Infektionen und anhaltende Blutungen hemmen kann aber wichtig anzumerken ist, dass dies eben nicht in jedem Fall so ist. Nach einer Ausschabung klagen viele Frauen über Schmerzen, Blutungen, Fieber usw und was auch vorkommen KANN was nicht sein muss ist, dass eine nächste Schwangerschaft eventuell länger dauert,die Fehlgeburtenrate höher ist, oder vielleicht auch gar nicht mehr möglich ist, weil die Gebärmutterschleimhaut beschädigt werden kann-deswegen raten Ärzte auch 3 Monate nach einer Fehlgeburt mit der nächsten Schwangerschaft zu raten, was laut einer Studie widerlegt wurde.

Hebamme:

Nun fragen sich bestimmt einige, was eine Hebamme groß tun kann. Sie kann einiges tun. Hebammen, die noch was für die Natur übrig haben, haben viele Tipps und Tricks für die Frau. Sie helfen dabei, dass der Körper die Fehlgeburt alleine regelt, wie das genau gemacht wird ist unterschiedlich. Einige machen Akkupunktur oder empfehlen Tees die die Blutung anregen und es den Vorgang der kleinen Geburt beschleunigt, und viele andere Sachen. Wenn dann noch Reste von der Plazenta oder so verbleiben (was selten ist)  in der Gebärmutter, wird eine restliche Ausschabung vorgenommen. Die Hebamme ist immer für einen da und begleitet auch die kleine Geburt mit, wie eine normale Geburt-wenn man dies möchte.

Fazit:

Es ist für viele Frauen ein großer Schock überhaupt ihr Kind zu verlieren, und dann der Gedanke daran dass es mit einem scharfen Instrument einfach rausgeschabt wird ist noch viel schlimmer. Viele Frauen die auf den natürlichen Ablauf warten berichten, dass sie so besser Abschied nehmen konnten, und sich auch besser fühlten alles richtig gemacht zu haben, in dem Sinne den sanfteren und natürlichen Weg gewählt zu haben. Einige Frauen können leichter abschließen wenn sie alles schnell hinter sich bringen und andere wiederum brauchen die Zeit und diesen natürlichen Ablauf. Auf eine  Hebamme hat man in Deutschland auf jeden Fall Anspruch, die dann die stille Geburt wie eine normale Geburt begleitet. Wichtig ist nur, dass jede Frau wissen sollte dass sie frei entscheiden darf, solange kein Notfall besteht denn es gibt natürlich auch Frauen, bei denen wie gesagt entweder aus einem Notfall die Ausschabung erfolgen muss oder halt wenn die Reste nach einer stillen Geburt verbleiben. Verbreitet dieses Wissen an alle Schwestern, damit sie frei entscheiden und später nichts bereuen.

Islamseminar & Benefiz in Neuss 20.10.2012- der Erlös geht nach Syrien!!

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Dies ist eine Einladung zum Islamseminar in Neuss für Frauen und Männer, es wird inshaALLAH eine Benefizveranstaltung geben.
Die Prediger Abu Dujana, Abu walaa und abu Abdullah werden Vorträge halten inshALLAH.
Der ganze Erlös an diesem Tag geht nach Syrien inshAllah. ! Bitte kommt zahlreich und bringt eure Freunde,Verwandten, Frauen und Kinder mit.

Es wird inshaALLAH Essen verkauft, dazu brauchen wir die Hilfe von Schwestern und Brüdern, die bereit sind Sachen mitzubringen wie Essen, Getränke und Kuchen/Torte ect.oder andere Waren zum verkauf.
Wer helfen möchte soll sich unter der emailadresse Islamseminar-Neuss@hotmail.de melden, damit alles nach Plan läuft biiznillah.

Außerdem wird es inshALLAH im Männerbreich einen Bruder geben, der Hijama bei Männer macht.

Wenn es eine Schwester gibt die Hijama, Henna ect. im Frauenbereich machen kann, wäre dies sehr erwünscht. meldet euch !


Hier nochmal die Adresse: 

Masdjid Quba
Dietrich Bonhöffer Str. 2 
Neuss – 13 Uhr

Bitte leitet es an alle weiter die ihr kennt, damit viel Geld zusammenkommt…

“Er weinte, bis mein Herz zerriss..”

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Video:Der weibliche Zyklus

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 بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

as-salamu alaikum!

Hier eine kurze und schnelle Erklärung, wie der Zyklus einer Frau abläuft und wie und wieso die Periode entsteht:

Welche Geburtsposition ist besser:Im Liegen oder die Aufrechte?

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Dynamik des Gebärens

Jahrtausendelang haben Frauen aller Kulturen ihre Wehen in verschiedenen Positionen verarbeitet und ihre Kinder in einer aufrechten Gebärhaltung zur Welt gebracht. Erst im Zuge der zunehmenden medizinischen Vereinnahmung und Technisierung der Geburtshilfe in den letzten 100-200 Jahren hat sich die Rückenlage als “normal” durchgesetzt. Doch die Vorteile aufrechter Geburtspositionen wurden vielfach wissenschaftlich nachgewiesen und haben dazu geführt, dass langsam ein Umdenken eingesetzt hat, was auch anhand der Einrichtung verschiedener Kreißsäle erkennbar ist.

Eine schwere Geburt…

Wenn Frauen von ihrer Geburt berichten, hört man häufig: “Es war wirklich eine schwere Geburt, ich lag 12 Stunden in den Wehen.” Bei genauer Nachfrage wird oft das gleiche Szenario geschildert: Die Geburtswehen haben normal eingesetzt, die Frau begab sich in die Klinik und verbrachte die nächsten Stunden, abgesehen vom Gang zur Toilette, in Rückenlage im Bett am Wehenschreiber. Möglicherweise ging die Geburt nur schleppend voran, die Wehen waren nicht wirksam genug und der Muttermund öffnete sich nur langsam. Dabei wurden die Wehen von der Gebärenden als sehr schmerzhaft empfunden und sie hatte das Gefühl, ihnen hilflos ausgeliefert zu sein. Um die Geburt voranzubringen wurden ihr Wehen verstärkende Medikamente verabreicht, die Fruchtblase wurde künstlich eröffnet. Die Schmerzen (und die Anspannung der Gebärenden) nahmen weiter zu und der Muttermund verhärtete sich. Als die Schmerzen unerträglich wurden, legte man eine Periduralanästhesie, was es auch ermöglichte, die Geburt weiter zu beschleunigen. Schließlich wurde das Baby geboren, per Saugglocke, denn der Gebärenden war es nicht möglich, effizient genug zu drücken, um das Kind heraus zu schieben. Es musste ihr ein Dammschnitt gemacht werden. Die Gebärende hatte nach der Geburt das Gefühl, versagt zu haben.

So müsste es nicht sein, würde die Dynamik der Geburt durch geeignete Positionen unterstützt. Viele Eingriffe und Medikamente unter der Geburt könnten vermieden werden, viele Frauen könnten die Geburt positiver erleben.
Das haben Wissenschaftler herausgefunden, die sich mit den Auswirkungen aufrechter Geburtspositionen intensiv beschäftigt haben. In Europa sind in den 90er Jahren besonders die Forschungsergebnisse von Liselotte Kuntner bekannt geworden, einer Physiotherapeutin aus der Schweiz. Sie hat in Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten die Gebärhaltung der Frau aus geschichtlicher, volkskundlicher und medizinischer Sicht erforscht und ist dabei zu sehr interessanten Ergebnissen gekommen, die zu einem Umdenken in der Geburtshilfe geführt haben, leider noch nicht im vollen Umfang.

Frauen haben jahrtausendelang aufrecht geboren!

Betrachtet man Darstellungen von gebärenden Frauen aus allen Gegenden der Welt und in den verschiedenen Zeitepochen, so ist es spannend festzustellen, dass sie sich fast alle in einer vertikalen Position befinden, in der sie sich mit unterschiedlichen Hilfsmitteln abstützen und festhalten. Eine Figur aus der Neusteinzeit, die von Ausgrabungen aus Anatolien stammt, zeigt eine gebärende Göttin, die dabei auf einem Thron sitzt. Darstellungen von Gebärenden in kauernden Stellungen findet man häufig bei asiatischen Völkern und bei den Indianern Nordamerikas, oft nach vorne abgestützt auf einem Pfahl. Die Geburt im Knien war in der Antike üblich. Auch Funde aus Afrika und Mittel- und Südamerika, z.B. der Maya-Kultur, zeigen Gebärende in kniender Haltung. Bei Geburten in stehenden, hängenden oder schwebenden Stellungen ist die Gebärende von helfenden Menschen umgeben, die sie halten und stützen. Gebärhocker und –Stühle kamen schon lange vor unserer Zeit zum Einsatz und waren vom Konzept und vom Material her unterschiedlich. Aus der Antike ist ein “Gebärstein” bekannt, bestehend aus drei Ziegelsteinen, die vermutlich für die Geburt gepolstert wurden. Die römischen Hebammen waren mit einem Gebärstuhl aus Holz unterwegs, der eine Rückenlehne und quer verlaufende Griffe für die Gebärende hatte. Gebärstühle sind bei vielen Völkern lange beibehalten worden, zum Teil bis weit in das 20 Jahr. hinein. In Europa ging im 18.Jahrh von Frankreich die zunehmende Medikalisierung der Geburtshilfe aus. Der Arzt Mauriceau führte das erste Gebärbett ein, das so genannte “lit de misère”, das es den Ärzten ermöglichte, medizinische Eingriffe einfacher vorzunehmen und das rasche Verbreitung fand. Somit war die Rückenlage zur Geburt eingeführt, außer in England, wo aus Rücksicht auf das Schamgefühl der Frauen die Seitenlage für die Geburt Verbreitung fand. Weiterhin gab es auch unter  der Ärzteschaft, Verfechter des Gebärstuhls. Erst in den 70er Jahren des 20.Jahrh. fanden die aufrechten Geburtspositionen wieder mehr Beachtung und moderne Kombinationsentbindungsbetten, Gebärstühle und –Hocker wurden entworfen.
Heute sind in allen Entbindungskliniken technische Möglichkeiten vorhanden, die es den Frauen ermöglichen die Eröffnungswehen und die Geburt selbst in einer aufrechten Position zu meistern. Es stellt sich die Frage, warum in Luxemburg je nach Entbindungsklinik nur wenige Frauen in einer aufrechten Haltung gebären. Das mag einerseits an einem Informationsmangel seitens der Schwangeren liegen, sogar die Fachfrauen und –Männer kennen nicht alle die theoretischen und praktischen Grundlagen des aufrechten Gebärens. Bei manch Einem/Einer spielt wohl die alte Gewohnheit eine Rolle und Umdenken und Veränderungen bei der alltäglichen beruflichen Praxis stellen eine Herausforderung dar.

Aufrechte Gebärhaltungen sind besser!

Die Vorteile aufrechter Haltungen werden deutlich, wenn einem klar wird, dass das Gebären ein dynamischer Vorgang ist, bei dem die anatomischen Gegebenheiten des Beckens eine bedeutende Rolle spielen. Das kleine Becken ist ein knöcherner Ring, der mit den beiden Hüftgelenken verbunden ist und sozusagen auf den Oberschenkeln liegt. Die knöchernen Anteile sind durch Muskeln und Bänder miteinander verbunden, die sich unter dem Einfluss der Schwangerschaftshormone, ebenso wie die knorpeligen Strukturen, auflockern. So hat das weibliche Becken gegen Ende der Schwangerschaft nicht nur statische, haltende Eigenschaften, sondern auch größere Beweglichkeit. Der Beckenboden besteht aus mehreren Muskelschichten, die auch mit der Muskulatur des Rückens, des Bauches und der Beine verbunden sind. Der Beckenboden erfüllt eine statische Funktion, indem er dem knöchernen Becken Halt gibt und eine dynamische Funktion, was die Beweglichkeit der Muskulatur anbelangt, bis hin zur effizienten Entspannung, wenn es darum geht, loszulassen und das Kind zur Welt zu bringen.
Befindet sich eine Gebärende in einer vertikalen Haltung, so stellen Becken und Muskulatur einen gestreckten Geburtsweg dar, durch den das Kind sich leichter “hinunterdrehen” kann. Die Schwerkraft kann während den Wehen optimal wirksam werden und die Eröffnung des Muttermundes beschleunigen. In Rückenlage wird diese Bewegung des Kindes behindert, weil es zusätzlich den Winkel unter der Symphyse überwinden muss und die Wehen weniger geburtswirksam sind. Besonders beweglich ist das Becken, wenn die Gebärende im Bereich des Schultergürtels fixiert ist, indem sie sich nach vorne abstützt oder sich an einem Seil oder eine Schlinge festhält, die sie nach unten zieht. Durch diese Beweglichkeit kann das Köpfchen des Kindes leichter nach unten treten und die notwendige Drehung durchführen. In einer günstigen Position kann so der Beckenausgang bis zu 28% erweitert werden. Die Beckenbodenmuskulatur gibt dem kindlichen Köpfchen besser nach und erleichtert ihm den Weg auf die Welt.

Hinzu kommt, dass durch den Muskeltonus in einer vertikalen Position sich der Druck im Bauchraum erhöht und die Bauchpresse, also das Zusammenziehen der Bauchmuskeln um das Baby heraus zu schieben, sich verstärkt, insbesondere in einer Position in der Becken und Rippen sich annähern, so wie es beim Kauern der Fall ist.
Wissenschaftlich erwiesen ist mehrfach, dass bei aufrechten Haltungen der Blutfluss besser ist und somit auch die Sauerstoffversorgung von Mutter und Kind. Viele Schwangere kennen das “Vena-cava Syndrom”: In Rückenlage wird ihnen schlecht und schwindlig, sie können sogar bewusstlos werden. Ursache dafür ist, dass in einer horizontalen Lage das Gewicht des Uterus auf den unteren Teil der  Hohlvene drückt und den venösen Rückfluss behindert. Der Blutdruck fällt ab und die Sauerstoffversorgung ist beeinträchtigt. Untersuchungen haben ergeben, dass durch aufrechte Positionen in den verschiedenen Phasen der Geburt die Gebärmutter und die Plazenta stärker durchblutet sind und das kindliche Blut mit mehr Sauerstoff gesättigt ist. Dabei spielt auch die verbesserte Lungenfunktion und die größeren Atemreserven der Gebärenden in einer vertikalen Position eine Rolle.
Die Beweglichkeit des Beckens hat einen weiteren Vorteil: die gebärende Frau kann in der Eröffnungsphase durch Beckenkreisen oder –schaukeln den Wehenschmerz aktiv verarbeiten und eine Position für die Geburt finden, in der sie am besten ihr Baby in die Welt hinaus schieben kann. Eine aufrechte Haltung geht einher mit einer aktiven Grundstimmung, während passives auf dem Rücken Liegen den Gebärenden oft das Gefühl gibt, hilflos und ausgeliefert zu sein. Frauen beschreiben bei Interviews das Geburtserlebnis positiver, wenn sie ihre Positionen frei wählen konnten, wobei nur wenige Frauen freiwillig die Rückenlage einnahmen und wenn, dann nur für kurze Zeit.
Praktische Geburtsvorbereitung ist sinnvoll

Manche Frauen, die unter optimaler Begleitung und guten Rahmenbedingungen gebären können, wählen instinktiv geburtsgünstige Positionen aus. Für die meisten Frauen, und auch für ihren Partner, der sie unter der Geburt unterstützen möchte, ist es sinnvoll einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen, der auch Informationen über aufrechte Haltungen beinhaltet. Die Paare sollten die Möglichkeit haben im Kurs verschiedene  Positionen zur Wehenverarbeitung und Geburtspositionen auszuprobieren. Wichtig ist eine kompetente fachliche Anleitung, welche schmerzlindernde Massagen, Übungen zur Körperwahrnehmung, Atmen und Entspannung einbezieht. So sind die werdenden Eltern körperlich und seelisch auf den Umgang mit den Wehen und auf die Geburt ihres Babys vorbereitet und können dem großen Ereignis mit einer gewissen Gelassenheit entgegensehen.
Corinne Lauterbour-Rohla
Die Autorin ist Hebamme und beigeordnete Geschäftsführerin der Initiativ Liewensufank.

Literatur
Die Gebärhaltung der Frau
Liselotte Kuntner
Marseille Verlag 1991

Atlas der Gebärhaltungen
Hanna Fischer
Hippokrates Verlag 2003

Aktive Geburt
Janet Balaskas
Kösel Verlag 1993

Quelle: http://www.liewensufank.lu/wissenswertes/geburt/geburtsverlauf/dynamik

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F:Die Grenzen beim Ansehen der Verlobten und das Urteil über das Berühren und Alleinsein mit ihr. Ist ihre Erlaubnis eine Bedingung, sie ansehen zu dürfen?

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Frage (Nr. 2572): 

Ich habe den Hadīth gelesen, in dem der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) es dem Mann erlaubte, die Frau zu sehen, bevor er sich zu einer Heirat entscheidet. Ich würde gern wissen, was genau er sehen darf.

 

Antwort: 

Alles Lob gebührt Allāh. 

Der Islam befiehlt uns, den Blick zu senken, und verbietet uns, nicht-mahram Frauen anzuschauen. Dadurch werden die Herzen der Menschen rein gehalten und ihre Ehre geschützt. Es gibt aber bestimmte Ausnahmesituationen, in denen es gestattet ist, eine nicht-mahram Frau aus Gründen der Notwendigkeit anzusehen. Dazu gehört der Fall des Heiratsantrages, denn er bildet die Grundlage einer wichtigen Entscheidung, die das Leben des Menschen entscheidend beeinflusst. Es gibt Überlieferungen, die zeigen, dass es erlaubt ist, die Verlobte anzusehen: 

Von Jābir ibn `Abd-Allāh: „Der Gesandte Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: `Wenn einer von euch einer Frau einen Heiratsantrag macht und er sie ansehen kann, um das zu sehen, was ihn zur Heirat motivieren wird, dann soll er dies tun.` Ich machte einer jungen Frau einen Heiratsantrag und versteckte mich dort, wo ich sie sehen konnte, bis ich das sah, was mich dazu ermutigte, mit meinem Vorhaben fortzufahren, sie zu heiraten, und so tat ich es.“ Entsprechend einem anderen Bericht sagte er: „… einer jungen Frau von Bani Salamah einen Heiratsantrag und versteckte mich dort, wo ich sie sehen konnte, bis ich das sah, was mich dazu ermutigte, mit meinem Vorhaben fortzufahren, sie zu heiraten, und so tat ich es.“ (Sahīh Abi Dawūd, #1832, 1834)

 Von Abu Hurayrah: „Ich war beim Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm), als ein Mann kam und ihm mitteilte, dass er eine Frau der Ansār heiraten wollte. Der Gesandte Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) fragte ihn: `Hast du sie gesehen?` Er verneinte dies. Daraufhin sagte er (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm): `Geh und schau sie dir an, denn es ist etwas an den Augen der Ansār.`“ (Muslim #1424; al-Dāraqutni, 3/253, 34) 

Von al-Mughīrah ibn Schu`bah: „Ich machte einer Frau einen Heiratsantrag und der Gesandte Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) fragte: `Hast du sie gesehen?`, was ich verneinte. Er sagte: `Schau sie dir an, denn das ist förderlicher für die Liebe und schafft Zuneigung zwischen euch.`“ Nach einem anderen Bericht heißt es: „So tat er es und heiratete sie und erwähnte, dass sie gut miteinander auskamen.“ (al-Dāraqutni, 3/252, 31, 32; ibn Mājah, 1/574) 

Von Sahl ibn Sa`d (möge Allāh mit ihm zufrieden sein): „Eine Frau kam zum Gesandten Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) und sagte: `Oh Gesandter Allāhs, ich bin gekommen, um mich dir (zur Ehe) anzubieten.` Der Gesandte Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sah sie genau an und senkte dann seinen Kopf. Als die Frau sah, dass er keine Entscheidung traf, setzte sie sich nieder. Einer seiner Gefährten stand auf und sagte: `Oh Gesandter Allāhs, wenn du sie nicht möchtest, dann verheirate mich mit ihr…`“ (al-Bukhāri, 7/19; Muslim, 4/143; al-Nisā’i, 6/113 bi Scharh al-Suyūti; al-Bayhaqi, 7/84) 

Die Aussagen der Gelehrten darüber, in welchem Ausmaß man die Verlobte ansehen darf:

Al-Schāfi`i (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Wenn er eine Frau heiraten möchte, darf er sie nicht ohne Kopftuch sehen. Er kann ihr Gesicht und ihre Hände sehen, wenn sie bedeckt ist, mit oder ohne ihre Erlaubnis. Allāh sagt (ungefähre Bedeutung): „… ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. ….“ (24:31).“ Er sagte: „Das Gesicht und die Hände.“ (al-Hāwi al-Kabīr, 9/34) 

Imām al-Nawawi sagte in Raudat al-Tālibīn wa `Umdat al-Muftīn (7, 19-20): „Wenn ein Mann eine Frau heiraten möchte, ist es zu bevorzugen (mustahabb), dass er sie sich ansieht, damit ihn später kein Bedauern überkommt. Nach einer anderen Meinung ist es nicht zu bevorzugen, aber es ist erlaubt. Die erste Ansicht ist korrekt aufgrund der Ahādīth und es ist erlaubt, wiederholt zu schauen, mit oder ohne ihre Erlaubnis. Falls es nicht einfach sein sollte, sie zu sehen, dann kann er eine Frau schicken, um sie sich anzusehen und sie ihm zu beschreiben. Eine Frau kann auch einen Mann ansehen, wenn sie ihn heiraten möchte, denn sie wird an ihm mögen, was er auch an ihr mag. Es ist für ihn erlaubt, das Gesicht und die Hände zu sehen, Vorder- und Rückseite. Er sollte nichts anderes sehen.“ 

Abu Hanīfah erlaubte auch das Ansehen der Füße, zusätzlich zu Gesicht und Händen. (Bidāyah al-Mujtahid wa Nihayyat al-Muqtasid, 3/10) 

„Es ist erlaubt, das Gesicht, die Hände und Füße zu sehen, und nicht mehr als das.“ Ibn Ruschd führte es auch wie genannt an. 

Zu den Berichten des Madhhab des Imām Mālik: 

Er darf nur Gesicht und Hände sehen. 

Er darf nur das Gesicht, die Hände und Unterarme sehen. 

Eine Anzahl an Berichten wurde von Imām Ahmad (möge Allāh ihm barmherzig sein) überliefert, von denen einer besagt, dass er Gesicht und Unterarme sehen darf. 

Der zweite besagt, dass er das sehen darf, was üblicherweise sichtbar ist, wie Hals, Waden usw. 

Dies wurde von ibn Qudāmah in al-Mughni (7/454) genannt, von Imām ibn al-Qayyim al-Jauziyyah in Tahdhīb al-Sunan (3/25-26) und von al-Hāfiz ibn Hajar in Fath al-Bāri (11/78). Die vertrauenswürdige Meinung aus den Büchern der Hanbalis ist die zweite. 

Aus dem oben Stehenden wird deutlich, dass die Mehrheit der Gelehrten sagt, dass ein Mann die Hände und das Gesicht seiner Verlobten sehen kann, denn das Gesicht weist auf Schönheit oder Unansehnlichkeit hin und die Hände auf Schlankheit oder Plumpheit (wörtlich: Fruchtbarkeit) des Körpers. 

Abu-l-Faraj al-Maqdisi sagte: „Es gibt keine Meinungsverschiedenheit unter den Gelehrten, dass es erlaubt ist, das Gesicht – den Mittelpunkt der Schönheit und Aufmerksamkeit – zu sehen.“ 

Das Urteil über das Berühren der Verlobten und mit ihr allein zu sein. 

Al-Zayla’I (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Es ist ihm nicht gestattet, ihr Gesicht oder ihre Hände zu berühren – selbst wenn er sich sicher ist, dass es keine Lustgefühle entstehen lässt – denn sie ist immer noch harām für ihn und es besteht kein Bedarf daran.“ In Durār al-Bihār heißt es: „Es ist dem Qādi, den Zeugen oder dem Verlobten nicht erlaubt, sie zu berühren, selbst wenn sie sich sicher sind, dass keine Lustgefühle entstehen, denn es besteht kein Bedarf daran…“ (Radd al-Muhtār `ala-l-Durr al-Mukhtār, 5/237) 

Ibn Qudāmah sagte: „Es ist ihm nicht gestattet, mit ihr allein zu sein, denn sie ist verboten und der Islam erlaubt nur das Ansehen. Somit bleibt Khulwah (das Alleinsein) verboten und außerdem gibt es keine Sicherheit, dass zwischen den beiden nichts Verbotenes stattfinden könnte, wenn sie allein sind, da der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: `Kein Mann ist mit einer Frau allein, außer dass der Schaytān der Dritte ist.` Er sollte sie nicht auf eine lustvolle oder zweifelhafte Weise ansehen. Ahmad sagte in einem von Sālih überlieferten Bericht: `Er kann ihr Gesicht ansehen, aber nicht auf eine lustvolle Weise.` Er darf mehrfach schauen und ihre Schönheit begutachten, denn das Ziel kann nur auf diese Weise erreicht werden.`“ 

Die Erlaubnis der Verlobten zum Ansehen 

Es ist einem Mann gestattet, die Frau, der er einen Heiratsantrag machen möchte, anzusehen, auch ohne ihre Erlaubnis oder ihr Wissen. Dies wird durch die sahīh Ahādīth bestätigt. 

Al-Hāfiz ibn Hajar sagte in Fath al-Bāri (9/157): „Die Mehrheit der Gelehrten sagte: Es ist ihm erlaubt, sie ohne ihre Erlaubnis anzusehen, wenn er wünscht.“ 

Der Hadīth-Gelehrte Scheikh Muhammad Nāsir al-Dīn al-Albāni sagte in al-Silsilat al-Sahīhah (1/156), diese Meinung unterstützend: „Ein ähnlicher Beweis ist in den Worten des Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) zu finden: `Selbst wenn sie es nicht weiß`. Dies wird durch die Handlungen der Sahābah (möge Allāh mit ihnen zufrieden sein) unterstützt, in Übereinstimmung mit der Sunnah, wie z. B. bei Muhammad ibn Muslimah und Jābir ibn `Abd-Allāh, die sich beide versteckten, um von ihren Verlobten das zu sehen, was sie in ihren Heiratsplänen vorantreiben würde…“ 

Anmerkung: Scheikh al-Albāni sagte auch (op. cit. S. 156): „Von Anas ibn Mālik (möge Allāh mit ihm zufrieden sein): Der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) wollte eine Frau heiraten. Deshalb entsandte er eine andere Frau zu ihr und sagte: `Rieche an ihrem Mund (den vorderen Zähnen) und schau auf die Rückseite ihrer Waden.`“ (al-Hākim, 2/166, der sagte, dass der Hadīth sahīh gemäß der Bedingungen von Muslim sei und al-Dhahabi stimmte ihm zu; al-Bayhaqi, 7/87, in Majma‘ al-Zawā’id, 4/507, sagte er: Berichtet bei Ahmad und al-Bazzār und die Überlieferer von al-Bazzār sind thiqāt) 

In Mughni al-Muhtāj (2/128) heißt es: „Was wir aus dieser Überlieferung verstehen, ist, dass diejenige, die entsandt wird, demjenigen, der sie entsendet, mehr beschreiben kann als das, was er selbst sehen könnte. Daher ist diese Entsendung sinnvoller als das bloße Ansehen.“ 

Und Allāh weiß es am besten. 

Islam Q&A
Scheikh Muhammad Salih al-Munajjid

Studie:Vorteile einer Wassergeburt

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Gebären im Wasser

In dieser Studie wurden 1200 Wassergeburten analysiert und mit anderen Geburten (515 auf dem Gebärbett und 227 auf dem Geburtshocker)verglichen. Bei der Geburtsdauer konnte bei den Erstgebärenden im Wasser eine deutliche Verkürzung der Eröffnungsphase (um fast100 Minuten) festgestellt werden. Bei der Wassergeburt wurden deutlich weniger Dammschnitte gemacht ohne dass es vermehrt zu Rissen führte. In der Wanne war auch kein Verabreichen von Schmerzmitteln nötig. Diese Vorteile für Mutter und Baby erhöhten nicht die Infektionsgefahr. Die forschenden Ärzte/innen schlussfolgern dass in ihrer Abteilung die Geburt im Wasser eindeutige Vorteile hat: eine verkürzte Eröffnungsphase, weniger Dammschnitte, keine Notwendigkeit von Schmerzmitteln sowie keine erhöhte Infektionsgefahr für das Neugeborene.

Thöni A, Mussner K   Krankenhaus Sterzing, Südtirol

Quelle: http://www.liewensufank.lu

F:Wenn die Menstruation länger als üblich andauert

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Frage (Nr. 121366):  

 
Wenn die monatliche Periode einer Frau üblicherweise sieben oder acht Tage andauert, dann ein oder zweimal aber länger dauert, wie lautet dann das Urteil darüber? 
 
Antwort:  
 
Alles Lob gebührt Allāh. 
 
Wenn die übliche Periode einer Frau sechs Tage andauert, dann länger anhält und neun, zehn oder elf Tag dauert, dann sollte sie weiterhin nicht beten, bis sie rein wird. Das ist so, weil der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) keinen bestimmten Zeitraum für die Menstruation festlegte und weil Allāh sagt (ungefähre Bedeutung): Sie fragen dich nach der Monatsblutung. Sag: Sie ist ein Leiden (Adha – etwas Schädliches für den Ehemann beim sexuellen Verkehr mit seiner Ehefrau, während sie ihre Menstruation hat).“ (2:222). Solange dieses Blut vorhanden ist, ist die Frau im Zustand der Menstruation, bis sie rein wird und Ghusl vollzieht, dann betet sie. Wenn im folgenden Monat ihre Periode kürzer ist, dann sollte sie Ghusl vollziehen, wenn sie rein wird, selbst wenn es nicht so lange ist wie im vorherigen Monat. Was zählt, ist, dass die menstruierende Frau nicht beten sollte, ob die Menstruation nun in Übereinstimmung mit dem steht, was vorher die Norm war oder ob sie nun kürzer oder länger ist. Und wenn sie rein wird, dann muss sie beten. 
 
Scheikh Ibn `Uthaymīn (möge Allāh ihm barmherzig sein) Fatāwa Islamiyyah, 1/330

Lil Atfal: Islamische Hörbücher für Kinder!

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Neben der schönen Seite http://kinder.meinislam.de/ gibt es auch die Seite: http://www.lilatfal.de/

Lil Atfal stellt kostenlose islamische Hörbücher online für Kinder. Es gibt 3 Kategorien:

1. Kategorie: Allgemeines/ Verschiedenes

In dieser Kategorie gibt es insgesamt 5 CD´s mit verschiedenen Themen. Wie zb: Wer ist Allah, Allah ist immer da, die Suratul Fatiha, singend das Alifba und so weiter..

 2. Kategorie: Fiqhu-l-Ibadat – Die praktische Durchführung der islamischen Gottesdienste 

In dieser Kategorie finden wir Themen wie: Wie man das Wudu durchführt, die 5 Gebete, die Voraussetzungen für das Gebet und so weiter…

Und die 3. Kategorie: Sira – Die Lebensgeschichte des Propheten Muhammad (sas)

Hier wird von A bis Z alles über den Propheten Muhammad salAllahu aleyhi wa sallam erzählt.

Wenn man sich mit den eigenen Kindern hinsetzt und diese anhört, bin ich mir 100% sicher lernt man selbst noch Dinge, die man vorher nicht wusste.

Diese ganzen Hörbücher findet ihr hier: http://www.lilatfal.de/Audios%20fuer%20Kinder.php

Und als Krönung gibt es auch Hörbücher für Erwachsene, diese findet ihr hier: http://www.lilatfal.de/Audios%20fuer%20Erwachsene.php

Leitet die Seite doch an alle Eltern die ihr kennt weiter, sodass auch sie von dieser schönen Seite profitieren!

Möge Allah swt den Macher dieser Seite reichlich belohnen,amin!

Barmherzigkeit

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بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Allahs Gesandter (Allahs Frieden und Segen auf ihm) hat gesagt:”Der Barmherzige erweist dem Barmherzigkeit, der einem anderen barmherzig ist. Seid (darum) allen auf Erden barmherzig, dann ist Der mit euch barmherzig, Der im Himmel ist.” (Abdullah Ibn Amr; Abu Dawud, Tirmidhi)

Dies ist eine Bäckerei in der Türkei. Auf der Tür, in der sich das Brot befindet, steht geschrieben: “Wenn du bedürftig bist, dann nimm es dir.” (gratis).

Ich finde diese Geste so grosszügig mashaAllah. Sie zeigt, was Iman mit uns macht, und dass wir im Islam Barmherzigkeit zueinander haben sollen. Wie viele Bäckereien gibt es in Deutschland und Welt weit, die täglich Brot/Teig wegschmeissen? Mir wurde auch aus Ägypten berichtet, dass sich hinter den Bäckereien die Brotreste nur so sammeln.. Es gibt viele Menschen, die dort kaum Geld haben..

Ich weiss, es gibt einige Bäckereien in Deutschland, die ihre alten Brotreste Abends vor die Tür stellen, damit Bedürftige sie sich nehmen können. Aber ist nicht die beste Spende die, dass wir das hergeben, was wir am meisten lieben?! Also warum nicht wie dieser Bäcker, möge Allah ihn reichleich belohnen, der sein frisches Brot den Armen gibt.

Es ist doch nur eine Falle vom Shaytan. Es ist zu 90% so in den Bäckereien/Restaurants/Imbissbuden, dass immer etwas übrig bleibt. Also warum sollten wir um unser Rizq fürchten, wo es Allah subhana wa ta’ala doch schon vorgeschrieben hat, wieviel wir zuessen haben und am Tage xyz verdienen.

InshaAllah können wir etwas von der Grosszügigkeit und Barmherzigkeit des Bäckers lernen!

Islam für Kinder: Spielend den Islam lehren zu lieben und zu leben!

2 Kommentare

Ich möchte euch gerne diese Seite empfehlen: http://kinder.meinislam.de/

Hier finden Eltern viele schöne Ideen wie sie ihren Kindern beibringen den Islam zu lieben und zu praktizieren. 

Ein kleiner Vorgeschmack:

Eine Spielidee zB das Hajj-Spiel, eine andere Variante für “Die Reise nach Jerusalem”, und anstatt Musik kann man Anasheed ohne Instrumente abspielen lassen:

http://kinder.meinislam.de/?p=1974

2. Spiel: Das Arche-Noah Spiel eine andere Variante für “Ich packe meinen Koffer und nehme mit..” was das Gedächtnis der Kinder stärkt

http://kinder.meinislam.de/?p=1036

3. Dann gibt es jede Woche eine “Frage der Woche” die den Wissensstand der Kinder erweitert, es werden alle möglichen Fragen gestellt.

http://kinder.meinislam.de/?category_name=frage-der-woche

4. Auch hat das Team mashaAllah schöne Arbeitsblätter Online gestellt wie zB das Propheten-Suchsel:

http://kinder.meinislam.de/?p=4015

Also es lohnt sich..besucht die Seite und leitet sie an alle Eltern weiter, damit auch sie davon profitieren!

Dhul Hijjah steht vor der Tür! Alles über Dhul Hijjah und Yaumul-Arafat!

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as-salamu alaikum!

Der gesegnete Monat Dhul Hijjah steht mal wieder vor der Tür. Heute haben wir den 18. Dhul Qa’idah also haben wir in nicht mal mehr 2 Wochen inshAllah den Dhul Hijjah erreicht. In diesem gesegneten Monat stehen einige Sunnah-Praktiken an, die wir uns nicht entgehen lassen sollten. Hier einige interessante Artikel über Dhul Hijjah und Yaumul Arafat:

Der hohe Stellenwert der Zehn Tage des Monats Dhû Al-Hiddscha – Teil 1

Der hohe Stellenwert dieser Tage ist mehrfach durch Qurân und Hadîthe belegt und zeigt sich auch an den besonderen Ereignissen, die in diesen Tagen stattfinden. Insgesamt finden sich folgende Belege für ihren besonderen Rang:

 
Allâh, der über alles Erhabene, sagte:„Bei der Morgendämmerung und den zehn Nächten“ (Sûra 89:1-2) Einige Gelehrte sagten, „Es sind die zehn Tage des Dhû Al-Hiddscha.“ Diese Meinung ist mit aller Wahrscheinlichkeit richtig. Eine eindeutige Zuordnung dieser im Qurân erwähnten Nächte seitens des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  gibt es allerdings nicht.
 
1. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  bezeugte allerdings, dass es sich hierbei um die Nächte mit dem höchsten Stellenwert im Diesseits handelt. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte in einem von vielen Hadîthen: „Es gibt keine Tage, an denen Allâh die guten Taten mehr liebt, als an diesen zehn Tagen.“ Da sagten die Gefährten möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein : „O Gesandter Allâhs! Auch nicht der Dschihâd auf dem Wege Allâhs?“ Da erwiderte der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken „Auch nicht der Dschihâd auf dem Wege Allâhs. Außer einem Mann, der mit seiner Seele und seinem Vermögen zum Dschihâd auszieht und mit nichts davon zurückkehrt.“
 
In einem weiteren Hadîth sagte er: „Es gibt keine anderen Tage, an denen Allâh die guten Taten mehr liebt als an diesen zehn Tagen, so gedenkt Allâh vermehrt durch Tahlîl (das Aussprechen von: Lâ Ilâha illa Allâh…), Takbîr (das Aussprechen von: Allâhu Akbar) und Tahmîd (das Aussprechen von: Alhamdulillâh).“
 
Diese beiden Hadîthe besagen, „dass jeder einzelne dieser zehn Tage einen höheren Stellenwert hat als ein gewöhnlicher anderer Tag des Jahres, gleich ob es ein Freitag ist oder nicht. Ein Freitag in diesen zehn Tagen hat wiederum einen höheren Stellenwert als ein Freitag im restlichen Jahr, da er dann in zweierlei Hinsicht einen besonderen Rang hat.“
 
2. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  ermunterte seine Gefährten möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein dazu an diesen Tagen vermehrt gute Taten zu verrichten und den Tahlîl und Takbîr häufiger zu sprechen.
 
3. In diesen Tagen ist auch der Tag von ´Arafa und der Tag des Opferfests.
 
4. An diesen Tagen verrichtet man die edelsten Anbetungsformen, und zwar: Beten, Fasten (für Nicht-Pilgerfahrt), das Geben von Almosen und den Haddsch. Die Gelegenheit zu so vielen edlen Taten hat man an anderen Tag nicht.
 
Nun folgt eine Auflistung der guten Taten, die man in diesen zehn Tagen verrichten sollte:
 
Entsprechend des hohen Stellenwerts dieser Tage ist auch der Stellenwert guter Taten, die an diesen Tagen verrichtet werden, besonders hoch. Darüber hinaus haben wir, wie oben erwähnt, Belege dafür, dass Allâh die guten Taten an diesen Tagen besonders liebt. So lässt sich folgern, dass die guten Taten in dieser Zeit in zweierlei Hinsicht noch besser sind als sonst.
 
Im Folgenden nennen wir die Arten guter Taten, die man zu dieser Zeit verrichten sollte:
 
- Aufrichtige Reue:
 
Der Haddsch ist eine Rückkehr zu Allâh. Der Muslim wendet sich während der Pilgerfahrt von allem ab, was Allâh an offenkundigen und an verborgenen Taten verabscheut, und gleichzeitig verrichtet er insgeheim und auch für andere sichtbar nur die Taten, die Allâh liebt. Und so reut es den Muslim all die Sünden begangen zu haben. Dies veranlasst ihn dazu, diese Sünden sofort aufrichtig zu bereuen und zu beschließen, sie nie wieder zu begehen. Zum größten Teil fallen die Sünden in zwei Kategorien, erstens das Unterlassen von Pflichten und zweitens das Übertreten der Verbote Allâhs. Die Reue hierfür ist eine Pflicht für jeden Muslim. Da man nicht weiß, wann man sterben wird, darf man die Reue für diese Taten nicht hinausschieben, sondern man muss unverzüglich bereuen. Außerdem birgt das Begehen von Sünden die große Gefahr, dass es dem Menschen danach leichter fällt, weitere Sünden zu begehen. Es gibt nun, wie in diesem Artikel beschrieben, Zeiten und Orte, die einen besonders hohen Stellenwert bei Allâh haben. Wenn nun zu einer solchen Zeit oder an einem solchen Ort eine Sünde begangen wird, so wird diese entsprechend des hohen Stellenwertes der Zeit oder des Ortes strenger bewertet und derjenige, der die Sünde begangen hat, wird stärker bestraft. Allâh, der über alles Erhabene, sagt: „O die ihr glaubt, kehrt zuAllâh um in aufrichtiger Reue“ (Sûra 66:8)
 
Ibn Al-Qayyim  Allah   erbarme sich seiner  sagte, dass die aufrichtige Reue drei Voraussetzungen hat:
 
Erstens: dass alle Sünden einbezogen werden müssen
Zweitens: dass man entschlossen und ehrlich bei der Reue ist und
Drittens: dass die Absicht zur Reue rein ist.
 
Nur wenn die Reue diese drei Voraussetzungen erfüllt, ist sie vollkommen.
 
Im zweiten Teil dieses Artikels werden, in schâ Allâh, weitere Arten guter Taten genannt, die man in diesen Zehn Tagen verrichten sollte.

Der hohe Stellenwert der Zehn Tage des Monats Dhû Al-Hiddscha – Teil 2

Im Folgenden werden weitere Arten guter Taten, die man an diesen zehn Tagen unbedingt verrichten sollte, genannt:

 
- Die Verrichtung des Haddsch und der ´Umra:
Diese Ereignisse fallen in die Zehn Tage, da ein Großteil der  Riten des Haddsch in dieser Zeit verrichtet wird. Wegen der läuternden Wirkung dieser beiden großartigen Taten hat der Prophet  Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  den Muslimen besonders eindringlich nahegelegt, sie zu verrichten. Sie reinigen die Seele vom Schmutz aller Sünden und  Missetaten, so dass der  Muslim nach dem Haddsch bzw. der ´Umra die Voraussetzung dafür erfüllt, Allâhs großzügige Belohnung im Jenseits zu erlangen.
 
- Die gewissenhafte  Verrichtung dieser Pflichten:
Hiermit ist gemeint, dass man diese zu den vorgegebenen Zeiten, auf die beste Weise und vorschriftsgemäß verrichten soll, d. h., genauso, wie sie in den Überlieferungen des Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken beschrieben werden, wobei alle erwünschten Handlungen und Verhaltensregeln mit berücksichtigt werden müssen.
  
Letzteres ist indes nicht nur in Bezug auf den Haddsch, sondern im ganzen Leben notwendig. Al-Bucharî berichtete in einer Überlieferung von Abû Huraira möge  Allah mit ihm zufrieden sein, dass er sagte: „Der Prophet  Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Allâh sagte: „Wer einem Meiner Mir Nahestenden feindselig ist, dem erkläre Ich den Krieg. Am liebsten habe Ich es, wenn Mein Diener Meine Nähe sucht, indem er das tut, was Ich ihm zur Pflicht gemacht habe. Mein Diener sucht solange Meine Nähe, indem er zusätzliche Anbetungen verrichtet, bis Ich ihn liebe und wenn Ich ihn liebe, dann bin Ich sein Gehör, mit dem er hört, sein Augenlicht, mit dem er  sieht, seine Hand, mit der er zugreift und sein Fuß, mit dem er geht. Wenn er Mich um etwas bittet, dann gebe Ich es ihm gewiss und wenn er bei Mir Zuflucht sucht, dann gewähre Ich ihm gewiss Zuflucht. Und niemals werde Ich etwas bei dessen Fälligkeit aufschieben, wie Ich dies tue, wenn das Leben eines Gläubigen in Gefahr gerät; denn er verabscheut den Tod, und Ich verabscheue es, ihm Schlechtes widerfahren zu lassen.“
 
Al-Hâfidh Ibn Hadschar sagte: „Den Pflichten vorschriftsgemäß nachzukommen bedeutet: den Befehl (Allâhs) auszuführen und den Befehlenden dabei zu respektieren und Ihn zu verehren, indem man sich Seinem Willen unterwirft. Man zeigt damit die Erhabenheit Seiner Herrschaft und seine Demut bei der Unterwerfung. Somit ist es die großartigste Tat, auf diese Weise Allâhs Nähe zu suchen.“
 
Den Pflichten nachzukommen und sie einzuhalten ist eine von vielen Eigenschaften, die Allâh  an Seinen gläubigen Dienern liebt. Allâh sagt: „…und diejenigen, die ihr Gebet einhalten. Jene werden sich in Gärten befinden und (darin) geehrt.“ (Sûra 70:34-35) An diesen Zehn Tagen ist es umso wichtiger, die Pflichten einzuhalten, denn Allâh liebt ja, wie gesagt, die guten Taten an diesen Tagen und vervielfacht an ihnen die Belohnung dafür.
 
- Vermehrt gute Taten vollbringen:
Allâh betrachtet alle guten Taten, wo und wann immer sie vollbracht werden, also nicht nur die im vorangehenden Abschnitt erwähnten Pflichten, mit Wohlgefallen,  doch an  den gesegneten Tagen, um die es hier geht, ist das Wohlgefallen Allâhs noch größer. Das heißt mit anderen Worten, dass die guten Taten in dieser Zeit einen höheren Stellenwert haben und für sie eine höhere Belohnung ausgesetzt ist.
 
Daher sollte derjenige, der nicht in der Lage ist den Haddsch zu verrichten, seine Zeit trotzdem auf die bestmögliche Weise dazu nutzen, um Allâh, dem Erhabenen, zu dienen. Folgende Taten sollte man vermehrt verrichten: Gebete, die Qurân-Rezitation, das Gedenken an Allâh, Bittgebete, das Geben von Almosen, die Eltern zu ehren, um ihr Wohlgefallen zu erlangen, die Verwandtschaftsbande zu wahren, zum Guten aufzurufen und vom Schlechten abzuhalten. Es gibt noch viele weitere Wege des Guten, die man beschreiten sollte, weil all dies  dazu führt, die Liebe Allâhs, des über alles Erhabenen, zu erlangen.
 
Im dritten Teil dieses Artikels geht es um weitere Arten guter Taten, die man in dieser Zeit verrichten sollte.

Der hohe Stellenwert der Zehn Tage des Monats Dhu Al-Hiddscha – Teil 3

Abschließend werden hier weitere Arten guter Taten aufgeführt, die zu dieser Zeit verrichtet werden sollten:

 
- Des Namens Allâhs, des über alles Erhabenen, gedenken:
Das Gedenken des Namens Allâhs, des über allem Erhabenen, zeichnet sich unter allen guten Taten besonders aus, da es in den Worten Allâhs, des über allem Erhabenen, explizit erwähnt wird: „…damit sie (allerlei) Nutzen für sich erfahren und den Namen Allâhs an wohlbekannten Tagen über den aussprechen, womit Er sie an den Vierfüßlern unter dem Vieh versorgt hat.“ (Sûra 22:28) Ibn ´Abbâs  möge Allah mit ihm zufrieden sein sagte dazu: „Es sind die Zehn Tage“, was so viel heißt wie: sie lobpreisen Ihn und danken Ihm für das, was Er ihnen an Vieh gegeben hat. Das umfasst auch den Takbîr (das Aussprechen von: Allâhu Akbar) und die Tasmiya (das Aussprechen von: Bismillâh) beim Schlachten der Opfertiere und bei der Darbringung der Opfer. Der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „So sprecht mehrfach den Tahlîl (lâ ilâha illah Allâh), den Takbîr und den Tahmîd (Al-Hamdulillâh).“
 
- Den Takbîr aussprechen heißt:
Es ist erwünscht, dass die Männer den Takbîr in den Moscheen, in den Häusern, auf der Straße und auf den Märkten und in den Geschäften mit erhobener Stimme und die Frauen ihn mit leiser Stimme aussprechen. Auf diese Weise zeigt man seine Ergebenheit gegenüber Allâh, dem über alles Erhabenen.
 
Eine absolut verbindliche Form des Takbîrs gibt es nicht, doch lautet die authentischste Form, so wie sie von Salmân  möge Allah mit ihm zufrieden sein beschrieben wurde, folgendermaßen: „Allâhu Akbar, Allâhu Akbar, Allâhu Akbaru Kabîrâ“ Jedoch gibt es weitere Formen, die durch Prophetengefährten  möge Allah mit ihnen zufrieden sein und die Nachfolgegeneration überliefert wurden.
 
Dieser Takbîr wurde im Laufe der Zeit von manchen Menschen vernachlässigt. Wer also die Sunna wieder einführt, dem bietet sich die Möglichkeit, von Allâh besonders dafür belohnt zu werden.
 
Es ist überliefert, dass Ibn ´Umar und Abû Huraira  möge Allah mit ihnen zufrieden sein in den Zehn Tagen oft auf den Markt gingen und den Takbîr sagten, woraufhin die Leute, wenn sie den Takbîr hörten, diesen nachsagten, und Allâh weiß es am besten.
 
Jedoch ist es eine Neuerung in der Religion, den Takbîr gemeinsam auszurufen, das heißt, entweder alle zusammen, oder dass einer ihn vorsagt und alle anderen ihn gemeinsam nachsprechen. Der gewissenhafte Muslim muss sich von dieser Form des Takbîrs distanzieren und stattdessen die Sunna des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken praktizieren. Es ist jedoch erlaubt, jemandem, der die Form des Takbîrs nicht kennt, diesen vorzusagen, woraufhin der andere ihn nachspricht, so dass es ihm leichter fällt, ihn zu lernen. Die Behauptung, dass der gemeinsame Takbîr, die ursprüngliche Sunna wieder ins Leben ruft, ist folgendermaßen zu widerlegen: nur das Aussprechen des Takbîrs mit erhobener Stimme entspricht der Sunna, nicht jedoch das gemeinsame Aussprechen. Wer also die Sunna praktizieren will, der sollte nicht darauf warten, dass sie von anderen praktiziert wird, sondern er sollte zu den ersten gehören, die sie für sich alleine wieder ins Leben rufen. So werden andere seinem Beispiel folgen.
 
- Das Fasten:
Hafsa  möge Allah mit ihr zufrieden sein sagte: „ Es gibt vier Dinge, die der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  nie unterließ: das Fasten an ´Âschûrâ, an den Zehn (Tagen), an drei Tagen eines jeden Monats und die zwei Rak´a der Vormittagszeit.“
 
Gemeint ist hier, dass neun Tage oder weniger gefastet werden sollen, denn am Tag des Festes ist es bekanntlich untersagt zu fasten. Was jedoch bei vielen Unwissenden üblich ist, nämlich, dass sie vom Monat Dhû Al-Hidscha immer nur den siebten, den achten und den neunten Tag fasten, entspricht keiner Überlieferung.
 
- Das Opfertier darbringen:
Es ist für denjenigen, der finanziell dazu in der Lage ist, eine Sunna muakkada (eine vom Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  regelmäßig verrichtete Sunna), das Opfertier des Haddsch auch dann zu schlachten, wenn er nicht pilgerte. Manche Gelehrte, wie Ibn Taimiyya, sagten, das Schlachten sei eine Pflicht, denn Allâh, der Erhabene, befahl Seinem Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  schließlich dies zu tun.
 
Allâh, der Erhabene, sagte: „So bete zu deinem Herrn und opfere.“ (Sûra 108:2) Der Vers bezieht sich auf das Festgebet und auf das Schlachten des Opfertiers, das der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  nie unterließ. Ibn ´Umar Möge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: „Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken pflegte während seines zehnjährigen Aufenthaltes in Madîna immer zu opfern.“
 
- Das Festgebet:
Die Verrichtung des Festgebetes ist eine pflichtähnliche Sunna. Es gibt sogar starke Meinungen, die besagen, dass es eine Pflicht sei, an diesem Gebet teilzunehmen und der Chutba zuzuhören. Man soll sich dabei des Sinnes dieses Festes bewusst werden und erkennen, dass es ein Tag des Dankens und der Verrichtung guter Taten ist.
  

Der Vorzug der zehn Tage von Dhû Al-Hiddscha

Allâh zeichnet Sich durch die Eigenschaft aus, zu erschaffen und auszuwählen: Allâh der Erhabene sagt: „Und dein Herr erschafft, was Er will, und wählt. Ihnen aber steht es nicht zu, zu wählen. Rein und erhaben ist Er über das, was sie beigesellen.“ (Sûra 28:68) Zu den Zeichen Seiner Barmherzigkeit gegenüber den anbetend Dienenden gehört, dass Er einige Zeiten bevorzugt: Er wählte Zeiten aus, die einen besonderen Vorzug haben und in denen es mehr Belohnung gibt, damit die Menschen motiviert werden, ihre Entschlossenheit erneuern und in guten Taten und Wohltätigkeit wetteifern. Zu diesen besonderen Zeiten gehören die ersten zehn Tage des Monats Dhû Al-Hiddscha, die einen besonderen Vorzug und einige Besonderheiten aufweisen.

 
Allâh, der Erhabene, schwört in Seiner Offenbarungsschrift bei diesen Tagen, um deren Vorzug und Wichtigkeit zu betonen: „Beim Morgengrauen, und den zehn Nächten, und dem Geraden und dem Ungeraden.“ (Sûra 89:1-3) Viele Gelehrte sagten, dass dies die ersten zehn Tage des Monats Dhû Al-Hiddscha sind.
 
Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  bezeugte, dass sie die großartigsten Tage dieser Welt sind und dass die guten Taten während dieser Tage besser sind als an anderen. Dies wird von Ibn Abbâs  möge Allah mit ihnen zufrieden sein überliefert: Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „An keinen Tagen sind die guten Taten besser und bei Allâh beliebter als an diesen zehn Tagen.“ Die Gefährten fragten: „O Gesandter Allâhs, nicht einmal der Dschihâd um Allâhs willen?“ Er antwortete: „Nicht einmal der Dschihâd um Allâhs willen, außer wenn ein Mann mit seinem Leben und Vermögen auszog und mit nichts zurückkehrte.“ Überliefert von At-Tirmidhî, der ursprüngliche Hadîth ist bei Al-Buchârî überliefert. Von Ibn Umar ist im Musnad Ahmads überliefert: Keine Tage sind in Bezug auf Taten bei Allâh wichtiger und beliebter als diese zehn: Sagt an ihnen vermehrt „lâ ilâha illâ Allâh“, „Allâhu akbar“ und „Al-Hamdu lillâh“!
 
Zu diesen Tagen gehört der Tag von Arafa, über den der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken – wie dies Â`ischa  möge Allah mit ihr zufrieden sein überlieferte – sagte: „An keinem Tag befreit Allâh mehr anbetend Dienende vom Höllenfeuer als am Tag von Arafa, Er nähert Sich und zeigt sie stolz den Engeln und fragt: »Was wünschen diese?«“ Überliefert von Muslim. Dies ist der Tag des Verzeihens der Sünden: An diesem Tag zu fasten, tilgt die Sünden zweier Jahre.
 
Zu diesen Tagen gehört auch der Opfertag, der für Allâh wichtigste Tag: Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „Die wichtigsten Tage bei Allâh sind der Tag des Opferns und der Tag der Ruhe (Tag nach dem Opfertag).“Überliefert von Abû Dâwûd.
 
Die Gelehrten diskutierten, ob nun diese zehn oder die letzten zehn Tage des Ramadân besser seien: Die gewichtigste Meinung ist die einiger Gelehrten, die sagten, dass die ersten zehn Tage Dhû Al-Hiddschas besser sind als die letzten zehn Tage des Ramadân und dass die Nächte der letzten zehn Tage des Ramadân besser sind als die Nächte in den ersten zehn Tage Dhû Al-Hiddschas, indem sie die beiden unterschiedlichen Überlieferungen kombinierten. Es ist ja bekannt, dass die letzten zehn Tage des Ramadân auf Grund der Lailat Al-Qadr (Nacht der Bestimmung) den übrigen Nächten bevorzugt werden, die ersten zehn Tage Dhû Al-Hiddschas hingegen wegen der Tage, denn zu letzteren gehören der Opfertag, der Tag von Arafa und der Ruhetag (At-Tarwiya).
 
Es gibt einige Handlungen, die man laut Empfehlung einiger Hadithe besonders an diesen Tagen verrichten soll, wie etwa:
 
1. Reue und Rückkehr zu Allâh, entsprechend den bekannten Bedingungen für eine aufrichtige Reue, Hingabe zu Allâh, und man soll vermeiden, gegen die Gebote und Verbote zu verstoßen. Allâh sagt nämlich zu Seinen Ihn anbetend Dienenden: „Wendet euch alle reumütig Allâh zu, ihr Gläubigen, auf dass es euch wohl ergehen möge!“ (Sûra 24:31) Jeder Gläubige ist stets und überall auf die Reue angewiesen.
 
2. Der Haddsch zum Hause Allâhs: Es ist bekannt, dass an diesen Tagen die Pflicht des Haddsch verrichtet wird, und der Haddsch gehört zu den besten frommen Taten, wie dies der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte, nachdem er über die besten Taten befragt worden war: „Der feste Glaube an Allâh und Seinen Gesandten.“ – „Und was dann?“ – „Das Sich-Bemühen um Allâhs willen.“ – „Und was dann?“ – „Ein fromm verrichteter Haddsch.“ Dies wurde übereinstimmend überliefert. Der Muslim muss also, wenn er das nötige Vermögen besitzt und bei Gesundheit ist, diese großartige Pflicht so früh wie möglich verrichten, um diese hohe Belohnung zu erlangen. Der Haddsch ist das Beste, was man an diesen gesegneten Tagen tun kann.
 
3. Das Wichtigste, was man an diesen Tagen tun kann, ist die Einhaltung der religiösen Pflichten – und zwar so, wie dies im Islâm vorgesehen ist – also auf die beste und vollkommenste Weise. Man soll dabei die entsprechenden Sunna-Handlungen und das korrekte Benehmen beachten. Dies ist das Wichtigste, was ein anbetend Dienender tun kann. Man soll vermehrt freiwillige Taten und Sunna-Handlungen verrichten, wie dies in einem auf Allâh direkt zurückführbaren Hadith erwähnt wird, den Abû Huraira überlieferte: „Mein Mir anbetend Dienender nähert sich Mir durch nichts, was Ich liebe, so sehr wie durch das, was Ich ihm zur Pflicht auferlegte.“ Überliefert von Al-Buchârî. Nach dem korrekten Verrichten der Pflichten und notwendigen Handlungen, soll der anbetend Dienende viele freiwillige und empfohlene Handlungen verrichten. Man soll die edle Zeit nutzen und alles Gute, was man außerhalb dieser zehn Tage zu tun pflegt, noch intensiver betreiben. Man soll sich bemühen das zu tun, was man sonst nicht tun konnte, sich bemühen, die Zeit für die Anbetung Allâhs einzuteilen, wie etwa für rituelle Gebete, Qurân-Rezitation, Bittgebete, Almosen, Güte gegenüber den Eltern und Verwandtschaftsbesuche, das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verhindern, gütig zu den Menschen zu sein, die Pflichten gegenüber den Anderen achten und vieles mehr an guten Taten, die man nicht zählen kann.
 
4. Zu den Handlungen, die durch Quellen belegt sind, gehört das häufige Erwähnen Allâhs und speziell das Aussprechen des Takbîrs (der Worte Allâhu akbar), wie Allâh der Erhabene sagt: „Damit sie allerlei Nutzen für sich erfahren und den Namen Allâhs an wohlbekannten Tagen über dem aussprechen, womit Er sie an Weidetieren unter dem Vieh versorgt hat.“ (Sûra 22:28) Die Mehrheit der Gelehrten sagt, dass hiermit die ersten zehn Tage Dhû Al-Hiddschas gemeint sind; ein weiterer Beleg ist der bereits erwähnte Hadîth Ibn Umars: „Sagt an ihnen vermehrt „lâ ilâha illâ Allâh“, „Allâhu akbar“ und „Al-Hamdu lillâh.“ Überliefert von Ahmad.
 
Es ist Sunna, allgemein den Takbîr laut auszurufen, und zwar ab dem ersten Tag von Dhû Al-Hiddscha: man kann dies in den Moscheen, zu Hause, auf der Straße, den Märkten und an anderen Orten tun. Die Männer rufen ihn laut aus, die Frauen leise, um zu zeigen, dass man Allâh hoch in Ehren hält. Darin fährt man bis zum Nachmittagsgebet des letzten Festtages (13. des Haddschmonats) fort. Diese Handlung gehört zu den vergessenen Sunna-Handlungen, die man in diesen Tagen wieder beleben soll. Von Ibn Umar und Abû Huraira wird überliefert, dass sie an den ersten zehn Tagen auf den Markt gingen und den Takbîr ausriefen, woraufhin die Leute dies ihnen nachtaten.
 
Der spezielle Takbîr nach den Pflichtgebeten beginnt ab dem Morgengebet des Tages von Arafa und wird bis zum Nachmittagsgebet des letzten Festtages fortgesetzt. Allâh sagt:„Gedenket Allâhs an bestimmten Tagen!“ (Sûra 2:203), und der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „Die Festtage sind Tage des Essens und Trinkens sowie des Gedenkens an Allâh.“ Überliefert von Muslim.
 
5. An diesen Tagen ist es besonders gut zu fasten, es gehört natürlich ganz allgemein zu den guten Handlungen, wird jedoch in einigen Hadithen besonders empfohlen, wie etwa der von Hafsa  möge Allah mit ihr zufrieden sein:„Viererlei unterließ der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  nie: Das Fasten am Âschûrâ-Tag, an den Zehn und an drei Tagen jeden Monats sowie zwei Rak’as vor dem Mittagsgebet.“ Überliefert von Abû Dâwûd und Anderen. Es sind natürlich die ersten neun Tage gemeint, da es verboten ist, am Festtag zu fasten: Imâm An-Nawawî sagte über die ersten zehn Tage des Haddschmonats: „Es ist sehr empfohlen an diesen Tagen zu fasten.“ Am meisten ist es erwünscht, den Tag von Arafa zu fasten, außer für den Pilger. Es wird nämlich authentisch von Abû Qatâda  möge Allah mit ihm zufrieden seinüberliefert, dass Allâhs Gesandter  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  über das Fasten am Tag von Arafa befragt wurde. Er antwortete: „Es tilgt, was im vergangenen Jahr und dem restlichen Jahr ist.“ Überliefert von Muslim.
 
6. Zu den guten Handlungen gehört das Opfern, es ist eine stark betonte Sunna für den Vermögenden. Einige Gelehrte sahen es gar als Pflicht an; der Prophet verrichtete diese Tat stets.
 

Dies sind die wichtigsten guten Handlungen, die der Muslim beachten sollte. Es gibt jedoch viele weitere gute Handlungen, die nicht erwähnt wurden, denn die Tore des Guten sind viele, man kann sie gar nicht zählen. Der Begriff „gute Handlungen“ ist sehr allgemein gehalten und beinhaltet daher alles, was Allâh liebt und Ihn zufrieden stellt, seien dies Worte oder Taten, im Offenen oder Geheimen. Wem Allâh dies ermöglicht, der soll den Vorzug dieser Tage kennen und schätzen. Denn es handelt sich nur um Stunden und Augenblicke, die so schnell vorüberziehen und verfliegen. Glücklich kann sich schätzen, wem in diesen Tagen ermöglicht wird, Gutes zu tun und zu sagen.

Die nützlichsten Taten im Monat Dhû Al-Hiddscha

Dhû Al-Hiddscha ist der zwölfte und letzte Monat des Hiddschri-Kalenders. Er ist einer der geheiligten Monate, die im Qurân erwähnt werden (Sure 9:36). Diese Monate sind speziell: Radschab (der siebte Monat), Dhû Al-Qi´da (der elfte), Dhû Al-Hiddscha (der zwölfte) und Muharram (der erste). So bestimmte es Allâh in Seiner Schöpfung. Von allen Orten wählte Er der Allmächtige Makka und bevorzugte es vor allen anderen Städten. Und von allen Menschen wählte der Allmächtige den Propheten Muhammad  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken . Und von den zwölf Mondmonaten wählte der Allmächtige vier als geheiligte.

 
Anderen in den geheiligten Monaten zu schaden ist eine größere Sünde als ihnen in den anderen Monaten zu schaden. Vor dem Islâm pflegten die Araber sich vom Kämpfen während dieser Monate in einem Ausmaß fernzuhalten, dass jemand, wenn er während dieser Monate denjenigen träfe, der seinen Vater oder Bruder getötet hatte, diesen noch nicht einmal verletzen würde. Dieser Brauch von ihnen war ein Überrest vom Weg Ibrâhîms Möge Allah ihn in Ehren halten. Daher hatte es seine Wurzeln in der Offenbarung. Als dann der Islâm kam, setzte er geheiligten Charakter dieser Monate wieder ein, auch wenn er das Verbot der Kriegsführung während dieser Monate aufhob.
 
1. Fasten an Tagen des Haddsch
Was das Fasten an den ersten neun Tagen des Dhû Al-Hiddschabetrifft, so ist nicht überliefert, dass sich der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  strengstens daran hielt. Es ist jedoch gut für einen Muslim an den meisten oder an allen dieser Tage zu fasten, und zwar wegen der Tatsache, dass das Fasten unter die Kategorie der „guten Taten“ fällt. Jedoch sollte man auch auf die Tatsache achten, dass die guten Taten, die darin verrichtet werden, sich nicht auf das Fasten beschränken.
 
2. Aussprechen von Allâhu Akbar
Vielmehr sollte man eine Vielzahl von guten Taten während dieser Tage verrichten – vor allem Almosengeben, gut zu Anderen zu sein, Rezitation des Qurân, Sprechen von Gedenkgebeten an Allâh und besonders das Wiederholen des Aussprechens von „Allâhu Akbar.“ Al-Buchârî  Allah   erbarme sich seiner  überlieferte, dass Ibn Umar und Abû Huraira  möge Allah mit ihnen zufrieden sein an den ersten zehn Tagen von Dhû Al-Hiddscha auf die Marktplätze zu gehen und wiederholt „Allâhu Akbar“ zu sagen pflegten und die Menschen ihnen darin folgten.
 
3. Fasten am Arafât-Tag
Das Fasten am Arafât-Tag ist sehr wichtig. Jeder Muslim, der an diesem Tag fasten kann, sollte es wegen dessen großen Nutzen tun. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „Das Fasten am Arafât-Tag tilgt die Sünden von zwei Jahren, dem vorigen und dem kommenden.“ (Muslim) Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte ferner: „Es gibt keinen Tag, an dem Allâh der Erhabene mehr Menschen vom Feuer der Hölle befreit, als Er dies amArafât-Tag tut.“
 
4. Fest-Opfer
Dhû Al-Hiddscha ist der Monat des Îd Al-Adhâ, des Opferfestes, das vier Tage lang dauert. Der Zehnte des Dhû Al-Hiddscha ist der erste Tag. Es ist auch als der Tag des Schlachtens (Yaum An-Nahr) bekannt, weil an ihm das Opferbringen des Viehs beginnt. An diesem Tag wird allen Muslimen, alt und jung, Frauen und Männern, empfohlen am Festgebet teilzunehmen. Das Fasten an ihm ist verboten.
 
5. Die drei Tage des Taschrîq
Nach dem ersten Festtag kommen die drei Tage des Taschrîq. Taschrîq bedeutet, etwas dem Sonnenlicht aussetzen, und diese Tage haben diesen Namen, weil sie Tage sind, an denen die Leute das geschächtete Fleisch ihrer Opfergaben der Sonne aussetzen, nachdem sie es gesalzen haben, damit sie entweder Rind,- Lamm- oder Kamel-Trockenfleischstreifen daraus machen. Das Fasten an diesen drei Tagen (und dem vorherigen ersten Festtag) ist verboten, und zwar wegen der Aussage des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : „Die Tages des Taschrîq sind Tage des Essens, Trinkens und des Gedenken Allâhs.“
 
6. Lektionen der Besinnung
Es gibt Lektionen, die vom Ziel dieser zehn Tage gelernt werden können, für die Strapazen im Verrichten guter Taten.
 
- Wir lernen, dass es unter zahlreichen guten Werken wichtig ist, dass wir nicht einfach irgendetwas machen, was in sich selbst gut ist; vielmehr sollten wir Gutes tun, das der Zeit angemessen ist. Daher strengen wir uns in einer Weise im Ramadân an und in einer anderen in Dhû Al-Hiddscha.
 
- Diese Tage sind ein Segen und ein Ansporn für das Tun von Gutem während des ganzen Jahres.
 
- Sie sind eine Erinnerung daran, dass wir befristete Tage in diesem Leben haben. Wie die Tage des Dhû Al-Hiddscha kommen und gehen, kommen und gehen die Tage des Lebens, und deshalb sollten wir sie auf die bestmögliche Weise nutzen.
 
- Diese Tage bieten eine Möglichkeit für diejenigen, die das Gefühl haben, dass sie den Ramadân nicht wie erhofft verbrachten, um irgendwelche Mängel wieder gut zu machen, was einen lehrt, immer in die Zukunft zu schauen. Wenn man also bemerkt, dass man in seiner Anbetung, in seinen guten Taten, in seiner Wachsamkeit oder in seinem Glauben nachließ, dann lernt man – anstatt sich mit Schuld und schlechten Gefühlen zu belasten -sich mit jedem neuen Tag anzustrengen.

Vorzüge der ersten zehn Tage des Monats Dhû Al-Hiddscha – Teil 1

Für deren Vorzüge spricht vieles:

Erstens: Der Qurân-Vers: “Bei der Morgendämmerung und den zehn Nächten!“ (Sûra 89:1-2) Viele Gelehrte meinen, dass es sich hier um die zehn Nächte von Dhû Al-Hiddscha handelt. Diese Meinung finden wir korrekt. Über ihre Bestimmung äußerte sich der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken jedoch nicht.
 
Zweitens: Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  stellte in vielen Hadîthen fest, dass sie die bedeutendsten Tage des Diesseits sind, wie etwa im folgenden Hadîth: “Es gibt keine Tage, an denen die guten Werke Allâh lieber sind als an diesen zehn Tagen.“ Man fragte: “O Gesandter Allâhs, nicht einmal der Dschihâd um Allâhs willen?!“ Er entgegnete: “Und nicht einmal der Dschihâd Allâhs willen, es sei denn, es handelt sich um jemanden, der Blut und Gut opfert.“ (Al-Buchârî)
 
In einem anderen Hadîth sagte er: “Es gibt keine Tage, die bei Allâh bedeutender sind und an denen Ihm die guten Werke lieber sind als an diesen zehn. Sagt also häufiger ‘lâ ilâha illâ Allâh’, ‘Allâhu akbar’ und ‘Al-Hamdulillâh’!
 
Diese zwei Hadîthe deuten darauf hin, dass jeder Tag dieser zehn Tage besser als jeder Tag der anderen Tage im Jahr ist, was auch immer dieser sei, ob Freitag oder ein anderer Tag. Freitage innerhalb dieser zehn Tage sind besser als sonstige Freitage, die außerhalb dieser zehn liegen, da sie in diesem Fall zwei Vorzüge vereinen.
 
Drittens: Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  rief dazu auf, an diesen Tagen Gutes zu tun und oft “lâ ilâha illâ Allâh” und “Allâhu akbar” zu sagen.
 
Viertens: Der ‘Arafât- und der Schlachttag fallen in diese zehn Tage.
 
Fünftens:Kennzeichnend nur für diese zehn Tage ist, dass die wesentlichen Anbetungshandlungen auf sie fallen, nämlich das Gebet, das Fasten, das Almosengeben und der Haddsch.
 
Die Arten des guten Tuns während dieser zehn Tage:
Die Vorzüglichkeit der Zeit bedingt die Vorzüglichkeit des Tuns, weshalb Allâh die Vorzüge des guten Tuns innerhalb der zehn Tage von Dhû Al-Hiddscha zum Ausdruck brachte. Somit vereint das gute Tun in diesen zehn Tagen zwei Vorzüge in sich: den Vorzug des guten Tuns und den der zehn Tage.
 
Als gutes Tun während dieser zehn Tage könnte Folgendes dienen:
 
1.  Aufrichtige Reue. Sie ist das Zurückkehren zu Allâh, das Verzichten auf das, was Er verabscheut, sei es Offenes oder Verborgenes, die Beschäftigung mit dem, was Er liebt, sei es Offenes oder Verborgenes, die Reue über begangene Sünden, das Ablassen davon und die feste Absicht, sie nie wieder zu begehen. Das Empfinden von Reue resultiert aus dem Vernachlässigen einer Verpflichtung oder dem Begehen eines Verbotes. Jeder Muslim sollte Reue üben, sobald er eine Sünde begangen hat, wann auch immer dies sei, denn niemand weiß, wann er stirbt. Die Sünden verleiten außerdem zu mehr Sünden. Die Verwerflichkeit der Sünden sowie deren Bestrafung erhöhen sich je nach Vorzüglichkeit der Zeit, in der sie begangen werden, und je nach der Vorzüglichkeit der Orte, an denen sie verübt werden. Allâh sagt: “O ihr, die den Glauben verinnerlicht, kehrt um zu Allâh in aufrichtiger Reue!“ (Sûra 66:8)
 
Der verstorbene Gelehrte Ibn Al-Qaîjm meinte: „Die Aufrichtigkeit der Reue bedingt drei Angelegenheiten: dass man über alle Sünden Reue empfindet, dass man aufrichtig bereut und dass man seine Reue von jedem Makel befreit. Auf diese Weise ist die Reue vollkommen.
 
2.  Das Verrichten des Haddsch und der Umra. Diese zwei Anbetungshandlungen fallen in diese zehn Tage, und auch die meisten Haddsch-Riten erfolgen innerhalb dieser Tage. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  rief dazu auf, diese zwei großen Anbetungshandlungen vorzunehmen, weil sie einen enormen Einfluss auf die Befreiung der Seelen von Makel, Sünden und Übeltaten ausüben. Somit ist man der Belohnung durch Allâh im Jenseits würdig.
 
3.  Die Erfüllung der Verpflichtungen. Gemeint ist damit die Verrichtung der Verpflichtungen zu den dafür bestimmten Zeiten auf die vollkommene Weise und in der Form, wie sie der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken auszuführen pflegte, indem man die Sunna und die Regeln beachtet. Die Erfüllung der Verpflichtungen sollte das Erste sein, womit man sich beschäftigt. Nach einer Aussage von Abû Huraira  möge Allah mit ihm zufrieden sein berichtete Al-Buchârî, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  in einem Hadîth Qudsî sagte: “Wer einen Meiner aufrichtigen anbetend Dienenden anfeindet, dem erkläre Ich den Krieg. Mein Diener sucht Meine Nähe mit nichts, was Mir lieber ist als mit dem, was Ich ihm auferlegte. Je mehr Mein Diener Meine Nähe mit freiwilligen zusätzlichen Anbetungshandlungen sucht, umso mehr liebe Ich ihn. Liebe Ich ihn, so bin Ich sein Gehör, mit dem er hört, sein Antlitz mit dem er sieht, seine Hand, mit der er greift, und sein Fuß, mit dem er geht. Bittet er Mich um irgendetwas, so gewähre Ich ihm dieses. Sucht er bei Mir Unterstützung, so gewähre Ich ihm diese. Ich zögere bei keiner Angelegenheit, die Ich erledige, es sei denn, dass es sich um den Tod eines Gläubigen handelt: er hasst den Tod und Ich hasse Meinerseits, ihn zu kränken.
 
Der Hadîth-Gelehrte Ibn Hadschar meinte: “Die Erfüllung der Verpflichtungen, wie es sich geziemt, bedeutet, der Aufforderung nachzukommen, den Auffordernden zu respektieren, ihn mit Ergebenheit ihm gegenüber zu ehren, nach der Größe der Gottheit und der Hingabe des Dienens zu handeln. Somit ist die Anbetung das größte Tun.“ (9) Die Erfüllung dieser Verpflichtung ist für die Gläubigen kennzeichnend. Allâh sagt über sie: “und diejenigen, die ihr rituelles Gebet einhalten.“ (Sûra 70:34) Lobenswerter ist jedoch die Erfüllung der Pflichten innerhalb dieser Tage, und zwar davon ausgehend, dass Allâh das gute Tun in ihnen besonders liebt und dafür doppelt belohnt.

Vorzüge der ersten zehn Tage des Monats Dhû Al-Hiddscha – Teil 2

Viertens: Mehr gute Taten. Allâh liebt gute Handlungen zu jeder Zeit und an allen Orten. Besonders liebt sie Allâh an diesen gesegneten Tagen. Das deutet wiederum auf die Vorzüglichkeit guter Werke während dieser Tage sowie auf das Ausmaß der Belohnung hin. Wer den Haddsch innerhalb dieser Tage nicht vornehmen kann, sollte sich mit sonstigen Anbetungshandlungen beschäftigen, wie beispielsweise mit dem Gebet, mit der Qurân-Rezitation, mit dem Gedenken Allâhs, mit Bittgebeten, mit Güte gegenüber den Eltern, mit der Pflege der Verwandtschaftsbande, mit dem Gebieten des Rechten und dem Verbieten des Verwerflichen und mit sonstigen gütigen Handlungen. Das alles gehört zu den Mitteln, durch die man die Liebe Allâhs erlangt.

 
Fünftens: Allâhs Gedenken. Im Vergleich zu anderen Handlungen genießt das Gedenken Allâhs eine besondere Stellung, und zwar davon ausgehend, dass es im Qurân erwähnt ist. Allâh sagt: damit sie Zeuge von Vorteilen für sich werden und den Namen Allâhs an wohlbekannten Tagen über dem aussprechen…“ (Sûra 22:28). Ibn ‘Abbâs  möge Allah mit ihnen zufrieden sein meinte: “Mit diesen Tagen sind die zehn Tage gemeint.(10) Das Gedenken Allâhs beinhaltet den Takbîr und das Aussprechen von Allâhs Namen beim Schlachten der Opfertiere und der Tiere, deren Schlachtung als Sühne dient. (11) Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: “Sagt an ihnen häufig ‘lâ ilâha illâ Allâh’, ‘Allâhu akbar’ und ‘Al-Hamdulillâh’.
 
Sechstens: Takbîr. Es ist empfehlenswert, laut “Allâhu akbar” zu sagen, sei es zu Hause, auf der Straße oder auf dem Markt. Die Männer artikulieren ihn laut und die Frauen leise. Es dient nämlich der Erklärung der Verehrung Allâhs. Was die Takbîr-Formeln anbelangt, so gibt es diesbezüglich keine authentische Überlieferung, die auf den Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  zurückgeht. Von Salmân  möge Allah mit ihm zufrieden sein überliefert man jedoch folgende Formel: “Allâhu akbar, Allâhu akbar, Allâhu akbaru kabîra.“ Allâh ist am größten, Allâh ist am größten, Allâh ist am größten – so groß!). Daneben gibt es weitere Überlieferungen, die von anderen Prophetengefährten  möge Allah mit ihnen zufrieden sein und deren Nachfolgegenerationen überliefert wurden. (12)
 
Für manche Menschen wurde der Takbîr zu einer schon längst unterlassenen Sunna. Deshalb ist dessen Belebung eine Chance, Belohnung zu erlangen. In diesem Zusammenhang sagte der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken “Wer eine meiner Sunna-Handlungen wiederbelebt, die nach mir vernachlässigt wurde, der verdient Anteil an der Belohnung, die dem Anteil desjenigen gleicht, der sie beachtet, ohne dass von ihren jeweiligen Belohnungen etwas verringert wird.“. Es steht fest, dass Ibn ‘Umar und Abû Huraira  möge Allah mit ihnen zufrieden sein den Takbîr immer dann sprachen, wenn die zehn Tage kamen, woraufhin die Menschen sie nachahmten. Höchstwahrscheinlich erinnerten sie die Menschen an das Gedenken Allâhs, weshalb sie Allâh gedachten.
 
Das gemeinsame Aussprechen des Takbîr in einer Gemeinschaft oder derart, dass einer die Takbîr-Formel ausspricht und die Anwesenden ihm nachsprechen, ist zu vermeiden, denn dies gehört zu den verwerflichen Neuerungen in den religiösen Angelegenheiten, wovon der Muslim ablassen soll, sofern er auf die Befolgung der Sunna des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  bedacht ist. Handelt es sich um jemanden, der die Takbîr-Formel nicht kennt, dann ist es erlaubt, ihn diese Formel so lange zu lehren, bis er sie auswendig lernt. Würde jemand sagen, das Aussprechen des Takbîr in einer Gemeinschaft sei ein Beweggrund zur Wiederbelebung dieser Sunna, würde man ihm entgegnen, dass allein das laute Aussprechen des Takbîr die Wiederbelebung dieser Sunna ist. Warum sollte es dann in Gemeinschaft erfolgen? Hinzu kommt noch, dass derjenige, der die Sunna befolgen möchte, nicht auf das Tun Anderer wartet. Vielmehr sollte er der Erste sein, der sie befolgt, um den Anderen ein Vorbild zu sein.
 
Siebtens: Das Fasten. Von Hafsa  möge Allah mit ihr zufrieden sein berichtete man, dass sie sagte: “Von viererlei ließ der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  nie ab. Dem Fasten am ‘Âschûrâ’-Tag, an den Zehn und an drei Tagen jedes Monats sowie dem Beten von zwei Rakâ vor dem Morgengebet.“. Mit den “Zehn” sind die neun ersten Tage oder einige davon gemeint. Dies ist so, weil man am Festtag nicht fasten darf. Was die unter den Laien, vor allem unter Frauen, verbreitete Vorstellung anbelangt, dass man am siebten, achten und neunten Tag von Dhû Al-Hiddscha fasten soll, so gibt es für diese Bestimmung keinen islâmischen Beweis.
 
Achtens: Das Schlachten eines Opfertieres. Es handelt sich um eine Sunna, die die Wohlhabenden befolgen sollten. Einige Rechtsgelehrte, wie beispielsweise Ibn Taimiyya, meinten hingegen, diese Sunna müssen die Wohlhabenden befolgen. Allâh forderte Seinen Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  nämlich auf zu schlachten, indem Er ihm sagte:“So verrichte das rituelle Gebet für deinen Herrn und opfere!“(Sûra 108:2) In diesem Vers wird vom Festgebet und von der Schlachtung der Opfertiere gesprochen, weshalb der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  auf beides bedacht war. Ibn ‘Umar  möge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: “Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  hielt sich in Madîna zehn Jahre lang auf, in denen er zu schlachten pflegte.“.
 
Neuntens: Das Festgebet ist eine Sunna, die der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken regelmäßig verrichtete. Deshalb muss man daran teilnehmen und sich die Ansprache anhören. Man sollte über den Sinn der Verordnung dieses Festes nachdenken. Es ist ein Tag, an dem man Allâh dankt und Gutes tut.

Fehler während der zehn ersten Tage im Monat Dhû Al-Hiddscha – Teil 1

Wir befinden uns nun in einer gesegneten Zeit, nämlich in den ersten zehn Tagen des Monats Dhû Al-Hiddscha. Diese ist die Zeit von Anbetungshandlungen, die der Mensch zum Anlass nehmen sollte Allâhs Nähe zu suchen. Es ist zu hoffen, dass ihn eine der Gnadenerweise Allâhs erreicht, worauf er Glück sowohl im Diesseits als auch im Jenseits hat. Durch dieses Glück wird er ruhig dem Tod und der Todespein sowie im Grab und beim Passieren des Sirât (der Brücke über die Hölle)

 
Die ersten zehn Tage des Dhû Al-Hiddscha zeichnen sich unter allen anderen Tagen durch vielfältige Anbetungshandlungen aus. In diesem Sinne sagt der Hadîth-Gelehrte Ibn Hadschar in seinem Werk Fath Al-Bârî: “Die Auszeichnung der ersten zehn Tage im Dhû Al-Hiddscha geht darauf zurück, dass die wichtigsten Anbetungshandlungen darin übereinstimmen, nämlich das rituelle Gebet, das Ramadân-Fasten, Zakât und Haddsch. Das ist ausschließlich für diese zehn Tage kennzeichnend.“(Fath Al-Bârî)
 
Davon ausgehend möchten wir die Leser auf die Fehler aufmerksam machen, die sie in dieser gesegneten Zeit begehen könnten, womit wir darauf abzielen, dass sie vermieden werden.
 
Erstens: allgemeine Fehler
 
1- Einige Menschen lassen die ersten zehn Tage im Dhû Al-Hiddscha völlig achtlos verstreichen. Dies ist ein offensichtlicher Fehler, da diesen Tagen große Vorteile zukommen, und zwar unter Ausschluss der sonstigen Tage. Vom Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken berichtete man in diesem Zusammenhang folgenden authentischen Hadîth: ” An keinen anderen Tagen ist das Vollbringen guten Tuns Allâh lieber als an diesen zehn Tagen.“ (Sahîh Al-Buchârî)
 
2- Manche Menschen beschäftigen sich weder mit dem Tasbîh (subhân Allâh) noch mit dem Tahlîl (lâ ilâha illâ Allâh) oder mit dem Tahmîd (al-hamdu lillâh). Diesen Fehler begehen sehr viele Menschen, egal wie gebildet oder ungebildet sie sein mögen. Der Muslim sollte sich aber mit dem Takbîr beschäftigen, sobald die zehn Tage des Dhû Al-Hiddscha beginnen. Mit dem Takbîr hört der Muslim erst auf, wenn die Taschrîq-Tage (11. – 13. Dhû Al-Hiddscha) zu Ende gehen, weil Allâh sagt: “und den Namen Allâhs an wohlbekannten Tagen über den aussprechen, …“ (Sûra 22:28) Die wohlbekannten Tage sind die ersten zehn Tage des Dhû Al-Hiddscha. Die abgezählten Tage sind aber die Taschrîq-Tage, stellt Ibn ‘Abbâs möge Allah mit ihnen zufrieden sein fest. (Sahîh Al-Buchârî: Buch der zwei Feste: Kapitel: Vorzüglichkeit der Taten während der Taschrîq-Tage. Siehe auch Fath Al-Bârî)
 
Der Gelehrte Al-Buchârî sagt: “Ibn ‘Umar und Abû Huraira möge Allah mit beiden zufrieden sein pflegten während der ersten zehn Tage im Dhû Al-Hiddscha auf die Märkte zu gehen, und dort den Takbîr zu sprechen, worin ihnen die Leute folgten.“ (Sahîh Al-Buchârî)
Dieser Takbîr sollte aber nicht in Gruppen vorgenommen werden sowie ohne Tanzen, ohne Musik und ohne zusätzliche Formeln, die von der Sunna abweichen, die polytheistisch geprägt sind oder die vom Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken nicht überliefert wurden.
 
3- Es gibt Frauen, die den Takbîr oder Tahlîl laut aussprechen. Es wurde jedoch nie davon berichtet, dass die Mütter der Gläubigen denTakbîr laut ausgesprochen hatten. Dieser Fehler ist zu vermeiden.
 
4- In der gegenwärtigen Zeit kam es zur Erweiterung der Takbîr-Formel. Das ist aber falsch. Die richtigste Takbîr-Formel ist diejenige, die ‘Abdurrazzâq mit authentischer Überlieferungskette von Salmân überlieferte, der sagte: “Lobpreist Allâh, indem ihr sagt: Allâhu Akbar, Allâhu Akbaru kabîra“ (Allâh ist am größten, Allâh ist äußerst groß). Dies wurde auch von Sa’îd ibn Dschubair und Mudschâhid möge Allah mit ihnen zufrieden sein überliefert und ist ferner die Meinung von As-Schâfi’î. Er fügte dieser Formel nur folgenden Zusatz hinzu, nämlich “wa lillâhi-l-hamd“ (der Lobpreis ist Allâhs). Man sagte ferner: Die Takbîr-Formel sollte dreimal ausgesprochen werden, wonach man den Satz “lâ ilâha illa allâh wahdahû lâ scharîka lah“ hinzufügt (Es gibt nichts Verehrungswürdiges außer Allâh, Er ist der Einzige und hat keine Partner) Man sagte weiterhin: Die Takbîr-Formel sollte zweimal ausgesprochen werden, wonach man den Satz “lâ ilâha illa allâh, allâhu akbar, allâhu akbar, allâhu akbar, wa lillâhi-l-hamd!“ hinzufügt (Es gibt nichts Verehrungswürdiges außer Allâh. Allâh ist am größten, Allâh ist am größten, Allâh ist am größten und Allâhs ist der Lobpreis). So wurde es nämlich von ‘Umar, Ibn Mas’ûd, Ahmad und Ibn Ishâq möge Allah mit ihnen zufrieden sein überliefert. (Fath Al-Bârî)
 
Nun kommen wir darauf zu sprechen, dass der Takbîr auf zweierlei Formulierung erfolgen könnte:
Die erste Formel: “Allâhu Akbar, Allâhu Akbar, lâ ilâha illâ allâh, Allâhu Akbar, walillâhi-l-hamd“ (Es gibt nichts Verehrungswürdiges außer Allâh. Allâh ist am größten, Allâh ist am größten, Allâh ist am größten und Allâhs ist der Lobpreis)
 
Die zweite Formel: ” Allâhu Akbar, Allâhu Akbar, Allâhu Akbaru kabîra“ (Allâh ist am größten, Allâh ist am größten, Allâh ist äußerst groß).
 
Die sonstigen Formeln, die in den Werken der Rechtsschulen wie beispielsweise in Al-Madschmû’ zu finden sind, sind nicht richtig, auch wenn der Verfasser dieses Werkes (Imâm An-Nawawî) hoch zu schätzen ist. Es könnte wohl sein, dass sich diese Formeln auf andere Tage als die ersten zehn Tage im Dhû Al-Hiddscha beziehen.
 
5- Das Fasten an den Taschrîq-Tagen: Dies ist verboten. So berichtete man vom Propheten Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken. Diese Tage sind vielmehr Festtage, die für Essen und Trinken bestimmt sind. In diesem Sinne sagte der Prophet Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken: “Der ‘Arafât-Tag, der Schlachttag und die Taschrîq-Tage sind unser, der Muslime, Fest. Sie sind für Essen und Trinken bestimmt.“ (Sahîh Sunan Abû Dâwûd).
 
6- Man fastet einen Tag oder mehrere Tage dieser ersten zehn Tage, während man zum Nachholen des Fastens eines Tages oder mehrerer Tage vom Ramadân verpflichtet ist. Das ist ein offensichtlicher Fehler, worauf aufmerksam gemacht werden sollte. Das Fasten als Nachholen für Ramadân-Tage ist nämlich eine Pflicht, während das Fasten der zehn Tage im Dhû Al-Hiddscha eine Sunna ist. Keineswegs darf die Sunna der Pflicht vorangestellt werden. Wer einige Ramadân-Tage nicht fastete, der sollte sich zuerst mit dem Nachholen des Fastens dieser Tage beschäftigen und erst dann mit dem freiwilligen Fasten. Was diejenigen betrifft, die das Nachholen des Fastens einiger Ramadân-Tage innerhalb dieser zehn Tage vornehmen, vor allem montags und donnerstags, und zwar um alle Belohnungen des Fastens dieser Tage zu erlangen, so stützt sich deren Vorgehen auf gar keinen religiösen Hintergrund, und soweit wir wissen, geht diese Ansicht auf keinen Prophetengefährten zurück. Hätte dafür ein religiöser Beweis gesprochen, so hätten wir sicherlich davon Bescheid gewusst: Das Durcheinanderbringen der Anbetungshandlungen ist nicht gerade auf die Leichte Schulter zu nehmen. Doch unterschätzt die Mehrheit der Massen dieses Durcheinander!

Fehler während der zehn ersten Tage im Monat Dhû Al-Hiddscha – Teil 2

Zweitens: Fehler während des ‘Arafât-Tages

 
1- Dass man den ‘Arafât -Tag nicht fastet, ist ein großer Fehler. Es ist hier zu erwähnen, dass dieser Tag der beste dieser zehn Tage überhaupt ist. Wer ihn nicht fastet, der begeht somit einen kapitalen Fehler und hat bei Durchführung einer guten Handlung keinen Erfolg. Abû Qatâda Al-Ansârî  möge Allah mit ihm zufrieden sein, berichtete davon, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken als er über das Fasten des ‘Arafât -Tages gefragt worden war, sagte: “Es ist für die Sünden des verstrichenen Jahres und des kommenden Jahres eine Sühne.“ (Sahîh Muslim) Das gilt indes für den Nichtpilger. Denn für einen Pilger ist es verboten an diesem Tag zu fasten.
 
2- Sehr viele beschäftigen sich nur wenig mit den Bittgebeten oder widmen diesem Tag sogar überhaupt kein Interesse. Das ist ebenso ein enormer Fehler: Sie verpassen den Verdienst des Bittgebetes an diesem Tag. In diesem Sinne sagte der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : “Das beste Bittgebet ist das Bittgebet am ‘Arafât-Tag. Und das Beste, was ich und die Propheten vor mir sagten, ist: “Lâ ilaha illâ Allâh, wahdahû lâ scharîka lah, lahu al-mulk, walahu al-hamd, wa huwa âlâ kulli schai’in qadîr“ (von Mâlik und At-Tirmidhî überliefert) (Es gibt nichts Anbetungswürdiges außer Allâh. Er ist der Einzige und hat keinen Teilhaber. Sein ist die Herrschaft und Sein ist der Lobpreis und er ist zu allem in der Lage)
 
Ibn ‘Abdulbarr meinte zu diesem Hadîth: “Dieser Hadîth deutet daraufhin, dass das Bittgebet am ‘Arafât-Tag besser als das sonstige Bittgebet ist. Das deutet wiederum darauf hin, dass der ‘Arafât -Tag besser als andere Tage ist. Das weist seinerseits darauf hin, dass einige Tage besser als einige andere Tage sind. Diese Verdienste kann man jedoch nicht selbst wahrnehmen, es sei denn, mittels der Offenbarung. Die Offenbarung setzt uns von dem Verdienst folgender Tage in Kenntnis, nämlich: Freitag, ‘Âschûrâ-Tag, ‘Arafât-Tag sowie Montage und Donnerstage. Weder der Verstand noch der Analogieschluss hat mit der Wahrnehmung dieser Verdienste etwas zu tun. Der Hadîth ist ein Beweis dafür, dass das Bittgebet am ‘Arafât-Tag höchstwahrscheinlich erhört wird. Der Hadîth besagt ferner, dass die beste Form der Andacht ”lâ ilâha illâ Allâh” ist. (At-Tamhîd)
 
Drittens: Fehler während des Schlachttags
 
1- Einige begeben sich nicht zum Gebetsplatz, vor allem die Jungen. Das ist ein großer Fehler. Dieser Tag ist einer der größten Tage bei Allâh: ‘Abdullâh ibn Qirt berichtet von An-Nabîr:  möge Allah mit ihm zufrieden sein “Wahrhaftig, der größte Tag bei Allâh ist der Schlachttag, als dann der Ruhetag!“ (von Abû Dâwûd mit guter Überlieferungskette überliefert) Der Ruhetag ist der Tag, der auf den Schlachttag folgt.
 
2- Einige gehen schlecht gekleidet beten, und zwar unter dem Vorwand, sie würden sich die Fingernägel schneiden, sich waschen und sich dann parfümieren, nachdem sie ihre Schlachttiere geschlachtet hätten. Das ist falsch. Der Muslim ist zur Befolgung des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  verpflichtet, der immer schön bekleidet und parfümiert war. Ibn ‘Umar  möge Allah mit ihnen zufrieden sein berichtete davon, dass er an den beiden Festen seine beste Kleidung trug. Weiterhin wurde von einigen Prophetengefährten und deren Nachfolgegenerationen  möge Allah mit ihnen zufrieden sein überliefert, dass sie sich vor dem Fest wuschen. (Fath Al-Bârî und Al-Mughnî von Ibn Qudâma)  
  
3- Einige essen vor dem Festgebet. Das widerspricht der Sunna des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken . Am Opferfest ist es nämlich empfohlen, dass man nichts isst, es sei denn, dass man von dem Opfertier isst. ‘Abdullâh ibn Buraida  möge Allah mit ihm zufrieden sein berichtete von seinem Vater, dass dieser sagte: “Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  ging am Ramadân-Festtag nicht aus, es sei denn, dass er speiste. Er aß am Opferfest erst, wenn er das Festgebet verrichtet hatte.“ Ibn Qayyim al-Dschauziyya sagte: “Was das Opferfest anbelangt, so speiste er erst dann, wenn er vom Gebetsplatz zurückgekommen war. Nach seinem Kommen aß er von seinem Opfertier.“ (Zâd Al-Mi’âd: Kapitel: Das Geschenk der zwei Feste)
 
4- Einige verrichten das Festgebet nicht am jeweiligen Gebetsplatz, und zwar unter dem Vorwand, das Festgebet sei eine Sunna. Ja, es ist zwar eine Sunna, aber wer zu deren Verrichtung am jeweiligen Gebetsplatz fähig ist, der sollte darauf nicht verzichten. Es gehört nämlich zu den Riten des Islâm. Daher sollte jeder darauf bedacht sein, diese besonders zur Geltung zu bringen, ob Mann oder Frau, ob Jung oder Alt. Wer dieses Gebet ohne triftigen Grund vernachlässigt, der begeht somit einen großen Fehler.
 
5- Einige hören nicht der Ansprache des Festes zu. Jeder Muslim sollte darum bemüht sein, der Festansprache zuzuhören, da sie von großer Vorzüglichkeit ist.
 
 6- Einige vernachlässigen die überlieferte Tradition beim Hingehen und Zurückkehren. Es ist überliefert, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  beim Hingang einen Weg und beim Zurückkehren einen anderen Weg einschlug.
 
7- Einige vernachlässigen, den Leuten zum Fest zu gratulieren. Das ist falsch. Es ist erwünscht, dass die Leute einander besuchen, dass sich die Familienmitglieder versammeln und dass sie einander zum Fest gratulieren. Glückwünsche, die nichts Unerlaubtes enthalten, wie beispielsweise ”Möge Allâh von uns allen die Anbetungshandlungen annehmen!” sind einwandfrei.
 
8- Einige glauben, dass Besuche der Gräber an diesem Tag erwünscht sind, wobei sie einen verstorbenen Vater oder Verwandten besuchen. Das ist überhaupt nicht richtig. Grabbesuche an diesem Tag gehören vielmehr zu den verwerflichen Neuerungen in den religiösen Angelegenheiten des Islâm. Die Prophetengefährten  möge Allah mit ihnen zufrieden sein, die unbestritten auf das Gute bedacht waren, machten das nie. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  seinerseits sagte: “Wer dieser unseren Angelegenheit etwas hinzufügt, was ihr nicht gebührt, von dem ist dieses nicht anzunehmen.“ (von Muslim überliefert: Das Buch der Rechtsfragen)
 
Der Scheich Ibn Taimîja  Allah   erbarme sich seiner  kommentierte die Aussage des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  „Betrachtet mein Grab nicht als ‘Îd!’‘ (von Abû Dâwûd mit anderem Wortlaut überliefert) folgendermaßen: “‘Îd bezeichnet die allgemeinen Versammlungen, die sich in der Regel wiederholen, sei es jedes Jahr, jede Woche oder jeden Monat. Davon ausgehend begeht jemand, der sich daran gewöhnt, die Gräber jedes Jahr nach dem Festgebet zu besuchen, etwas Verbotenes: Er betrachtet das Grab als ein ‘Îd. Somit begeht er eine verwerfliche Neuerung, die uns der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  nicht erlaubte und wozu er uns nicht aufforderte. Dass man die Grabbesuche als fromme Tat betrachtet, ist ein Verstoß gegen die prophetische Tradition.“ Möge Allâh uns rechtleiten!

Der Tag von Arafât

Die ersten zehn Tage von Dhû Al-Hiddscha zeichnen sich unter den restlichen Tagen des Jahres dadurch aus, dass sich unter ihnen der Tag von Arafât befindet. Es ist ein höchst bedeutsamer Tag. So werden an ihm die Fehltritte vergeben und die Bittgebete erhöht, und an jenem Tag rühmt Allâh Seine anbetend Dienenden bei den Himmelsbewohnern.

 
Der Tag von Arafât ist der Tag, an dem die Religion vervollständigt und die Gnade an die Muslime vollkommen wurde. So ist von Umar ibn Al-Chattâb  möge Allah mit ihm zufrieden sein überliefert, dass ihm ein Jude sagte: „O Führer der Gläubigen, es gibt einen Vers in eurem Buch, den ihr lest; wäre er uns Juden herabgesandt worden, hätten wir diesen Tag zum Fest ernannt.“ Er fragte: „Welcher Vers ist das?“ Er antwortete: „…Heute habe Ich euch eure Religion vollendet und Meine Gnade an euch ganz erfüllt, und für euch den Islam als Religion ausersehen…“ (Sûra 5:3) Darauf sagte Umar: „Wir kennen diesen Tag und den Platz, an dem dieser Vers auf den Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  herabgesandt wurde, als er nämlich am Freitag am Tag von Arafât stand.“ (Überliefert von Al-Buchâri und Muslim)
 
Dieser Tag ist der Ruhm der Muslime und ihr Fest, denn der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „Der Tag von Arafât, der Opfertag und die drei Festtage sind unser Fest, ihr Leute des Islâm, es sind Tage des Essens und Trinkens.“ (Überliefert von At-Tirmidhî)
 
Es ist der Tag der Vergebung der Sünden, der Befreiung vom Höllenfeuer und des Rühmens der in ´Arafât Verweilenden. Was für ein bedeutender Tag und was für ein gewaltiger Ort! Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: „Es gibt keinen Tag, an dem Allâh mehr anbetend Dienende vom Höllenfeuer befreit, als am Tag von Arafât. Er nähert Sich und rühmt sie vor den Engeln. Und Er sagt: Seht nach, was sie wünschen!“ (Überliefert von Muslim.)
 
Er sagte in einem anderen Hadîth: „Allâh rühmt die Leute von Arafât vor den Himmelsbewohnern. So sagt Er ihnen: Schaut nur auf Meine anbetend Dienenden, sie kamen zu Mir mit gekräuseltem Haar und staubbedeckt.“ (Überliefert von Ahmad)
 
Allâh leitet mit diesem Tag das Opferfest ein, denn an diesem Tag steht man vor Allâh und bittet Ihn demütig, bereut seine Sünden, während man am Schlachttag herbeiströmt und Besuche abstattet: Nachdem sich die Pilger am Abend von Arafât von ihren Sünden reinigten, gestattete ihnen ihr Herr und Herrscher am Tag des Opferfests, Ihn zu besuchen und Sein Haus zu betreten. So ist der Tag von Arafât eine Reinigung vor dem Opferfest. In einem Hadîth heißt es laut Bilâl, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  die Menschen um Ruhe bat und dann sagte: „Allâh blickte auf eure Versammlung herab und beschenkte den Sündigen unter euch ob der Tugendhaften unter euch und gab den Tugendhaften, worum sie baten. So brecht im Namen Allâhs auf!“ (Überliefert von Ibn Mâdschah und von einigen Gelehrten als authentisch eingestuft)
 
Jeder, der sich wünscht, dass er an diesem höchst bedeutsamen Tag vom Höllenfeuer befreit wird und seine Sünden vergeben werden, muss auch den Ursachen für diese Vergebung nachkommen:
 
- Den Körper vor Sünden bewahren: Es wurde von Ibn ´Abbâs  möge Allah mit beiden zufrieden seinberichtet: Jener saß am Tag von Arafât hinter dem Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken auf, der junge Mann wurde auf die Frauen aufmerksam und begann ihnen nachzuschauen. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  schob mehrmals dessen Gesicht mit seinen eigenen Händen in eine andere Richtung. Der Jugendliche schaute jedoch weiter, worauf der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte:„Mein Neffe! Wer an diesem Tag sein Gehör, seine Augen und seine Zunge kontrollieren kann, dem werden seine Sünden vergeben.“(Überliefert von Ahmad, die Überlieferungskette ist jedoch kritisch zu beurteilen)
 
- Das Fasten: Es ist erwünscht am Tag von Arafât zu fasten, solange man nicht am Haddsch teilnimmt:  Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte dazu: „Für das Fasten am Tag von Arafât rechne ich bei Allâh als Belohnung an, dass er die Sünden des Vorjahres und des Jahres danach tilgt.“(Überliefert von Muslim.)
 
Es gehört aber nicht zur Sunna, dass die Pilger an diesem Tag fasten, denn der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  trank an diesem Tag vor aller Augen. Denn der Pilger braucht seine Kraft um Allâhs zu gedenken sowie für Bittgebete am Nachmittag von Arafât.
 
- Bittgebeten und Erwähnung Allâhs: Zu den Ursachen für die Barmherzigkeit und Vergebung gehört das vermehrte Sprechen von Bittgebeten und die Erwähnung Allâhs, besonders durch die Bezeugung, dass es nichts Verehrungswürdiges außer Allâh gibt. Dies ist ja die Grundlage des Islâm, den Allâh an diesem Tag vollendete. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „Das beste Bittgebet ist das Bittgebet anArafât und das beste (Bittgebet), was ich und die Propheten vor mir sprachen war: Lâ ilâha illâ Allâh, wahdahu lâ scharîka lah, lahu-l-mulku wa lahu-l-hamdu wa huwa ´alâ kulli schai`in qadîr.“ – „Es gibt keine Gottheit außer Allâh, dem Einen, der keine Teilhaber hat. Sein ist die Herrschaft und der Lobpreis; und Er ist zu allem in der Lage.“ (Überliefert von At-Tirmidhî.)
 
Deswegen soll der Pilger am Tag von Arafât vermehrt um Vergebung und Befreiung vor dem Höllenfeuer bitten, da an diesem Platz am ehesten die Bitten erhöht werden. Der Pilger soll sich beim Sprechen der Bittgebete tugendhaft verhalten, sich dabei in Gebetsrichtung wenden, seine Hände heben und demütig flehen, wie es der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  vorzeigte. Er begab sich gleich nach dem Gebet gen Arafât und stand bei den Felsen undbegann demütig mit erhobenen Händen zu bitten, während er sich in Richtung Ka’ba wandte, und er verharrte so bis zum Sonnenuntergang.
 
Hüte dich vor den Sünden, lieber Pilger, denn sie hindern dich daran Vergebung zu erlangen. Zu diesen Sünden zählen unter Anderem Hochmut, Angeberei und das beständige Beharren auf großen Sünden. Wende dich bescheiden und demütig an Allâh, damit Er dich akzeptiere, denn dies ist der beste Wunsch und Er ist der Gütigste, den man bitten kann, makellos und erhaben ist Er!
 
Lieber Pilger, das Verweilen in der Arafât-Ebene ist eine Ehrfurcht gebietende höchst bedeutsame Situation, die die Rechtschaffenen so verschieden wahrnehmen und erleben! So gibt es jenen, bei dem Furcht und Scham vorherrschen, wie Matraf ibn Abdullah ibn As-Schachîr und Bakr Al-Muzanî, als beide bei Arafât standen und einer sagte: ‚O Allâh, weise jene Leute nicht meinetwegen zurück!‘ Der Andere sagte: ‚Es wäre ein Platz voller Hoffnung, wenn ich nicht anwesend wäre!‘ Der Gelehrte Al-Fudail ibn Iyâd stand bei Arafât als die Leute Bittgebete sprachen. Er jedoch weinte so heftig, dass er des Bittens unfähig war. Als der Sonnenuntergang herannahte, hob er seinen Kopf gen Himmel und sagte: „Wie schlimm bin ich doch, selbst wenn Du mir vergäbest!“
 
Es gibt aber auch jene Gläubige, die an diesem Tag die Barmherzigkeit Allâhs erhoffen. So sagte Ibn Al-Mubârak: „Ich ging am Abend von Arafât zu Sufyân At-Thaurî, der niederkniete und abwesend dreinblickte. Ich sagte: „Wem unter den Anwesenden ergeht es am Schlechtesten?“ Er entgegnete: „Wer meint, dass Allâh seine Sünden nicht vergeben wird.“ Da sah Al-Fudail ibn Iyâd die Lobpreisung und das Weinen der Leute am Nachmittag von Arafât und sagte: „Was meint ihr, wenn diese Leute zu einem Mann gingen und ihn um ein sechstel Dirham bäten? Denkt ihr, dass er es ablehnen würde?“ Sie verneinten, woraufhin er fortfuhr: „Bei Allâh, Allâh ist großzügiger in Seiner Vergebung als ein Mann mit dem Geben seines Sechstel eines Dirhams!“
 
Deswegen sollst du – lieber Pilger – an diesem höchst bedeutsamen Tag Furcht und Hoffnung vereinen, sprich Allâhs Strafe fürchten und gleichzeitig Seine Belohnung und Vergebung erhoffen.
 
Wenn du in der Arafât-Ebene verweilst, so gedenke des Tages, an dem die Kinder ergrauen! Des Tages, an dem die anbetend Dienenden vor Allâh dem Herrn der Geschöpfe stehen: barfüßig, nackt und unbeschnitten! Damit jeder Seele ihr volles Maß angerechnet wird und ihnen nicht im Geringsten Unrecht geschieht. Strebe nach dem, was dich vor dem Grauen jener Versammlung bewahrt und bereite dich darauf vor, solange noch Zeit zum Handeln ist und bevor die Zeit verronnen ist!

Arafât-Tag

Unter allen anderen Tagen ist dieser Tag mit besonderen Vorzügen ausgezeichnet, weshalb wir im Folgenden auf ihn eingehen und seine Vorzüge zu beleuchten versuchen:

 
Erstens: Es ist der Tag, an dem sowohl die Religion als auch die Gnade Allâhs vervollkommnet wurden. Al-Buchârî überliefert, dass die Juden zu Umar  möge Allah mit ihm zufrieden seinsagten: “Ihr habt einen Vers. Hätte Allâh diesen Vers auf uns herabgesandt, hätten wir dessen Herabsendungstag als Feiertag betrachtet.“ Umar möge Allâh mit ihm zufrieden sein sagte: “Ich weiß wahrhaftig, wann er herabgesandt wurde, wo er herabgesandet wurde und wo sich der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  damals befand, als er herabgesandt wurde: „Am Arafât-Tag, nämlich in der Arafât-Ebene. “ Sufyân sagte: “Ich bin nicht sicher, ob dies am Freitag war oder nicht.“ Dieser Vers lautet: “Heute habe Ich für euch eure Religion vollendet und Meine Gnade an euch ganz erfüllt und für euch den Islâm als Religion ausersehen.“ (Sûra 5: 3). Das Vollenden der Religion ereignete sich erst an diesem Tag, weil die Muslime den Haddsch zuvor noch nicht verrichtet hatten. Als sie nun aber den Haddsch verrichteten, wurde für sie ihre Religion vollendet , weil sie somit die Grundlagen des Islâm vollendeten und der Haddsch wieder nach dem Vorbild des Haddsch Abrahams durchgeführt wurde: Jede polytheistische Erscheinung war verschwunden und die Muslime unterscheideten sich am klarsten von den Nicht-Muslimen. Das Erfüllen der Gnade Allâhs ereignete sich mit Allâhs Vergebung, ohne die Gnade unvollkommen ist, washalb Allâh Seinem Gesandten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: “Damit dir Allâh das von deinen Sünden vergebe, was vorher war und was später sein wird, und damit Er Seine Gnade an dir erfülle und dich einen geraden Weg leite“ (Sûra 48: 2)
 
Zweitens: Es ist ein Festtag: Abû Umâma möge Allâh mit ihm zufrieden sein berichtete davon, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: ” Arafât-Tag, Schlachttag und die Taschrîq-Tage sind unser, der Muslime Fest. Sie sind für das Essen und das Trinken bestimmt.“
 
Drittens: An ihm zu fasten, tilgt die Sünden zweier Jahre: Über das Fasten an ihm sagte der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken : “Es tilgt die Sünden des verstrichenen Jahres und des kommenden Jahres.
 
Viertens: Es ist ein Tag der Sündenvergebung und der Erlösung aus der Hölle: Âischa  möge Allah mit ihr zufrieden sein berichtete davon, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken sagte: “Es gibt keinen Tag wie den Arafât-Tags, an dem Allâh anbetend Dienende von der Hölle erlöst: Er nähert sich und wird auf sie stolz, indem er die Engel fragt, «Was möchten diese?»“ Ibn Abdul-Barr sagte dazu: “Dieser Hadîth deutet darauf hin, dass ihnen ihre Sünden vergeben wurden. Dies ist so, weil es unvorstellbar ist, dass Allâh auf Sünden und Übeltaten der Menschen stolz ist, es sei denn, dass Er von ihnen ihre Reue annimmt und ihnen ihre Sünden vergibt. Allâh weiß es am besten.“
 
Empfohlene Tätigkeiten an diesem Tag:
 
Erstens: das Fasten: Im Hadîth-Werk Muslims steht, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: “Ich schätze, das Fasten am Arafât Tages ist eine Sühne sowohl für die Sünden des verstrichenen Jahres, als auch für die Sünden des kommenden Jahres.“ Dies gilt jedoch nicht für die Pilger. Für die Pilger ist es vielmehr nicht erlaubt, an diesem Tag zu fasten. Besonders an diesem Tag sollte man keine Sünden begehen, denn Ibn Abbâs (möge Allâh mit ihm zufrieden sein) berichtet davon, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: “Wer an diesem Tag sein Sehvermögen, sein Hörvermögen und seine Zunge kontrolliert, dem werden seine Sünden vergeben.“ Wer sich so kontrolliert, der bewahrt somit sein Fasten, falls er fastet, und seinen Haddsch, falls er Pilger ist. So gibt es viele Anlässe zum Verrichten guter Taten und zum Aufgeben der Sünden.
 
Zweitens: Vermehren an Allâhs Gedenken und Bittgebete: Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: “Das beste Bittgebet ist das Bittgebet des Arafât–Tages. Und das Beste dessen, was ich sage und was die Propheten vor mir sagten, ist: “Es gibt keine Gottheit außer Allâh. Er ist einer und hat keinen Partner. Ihm gehören Herrschaft und Dank und er ist zu allem fähig.“ Ibn Abdulbarr meinte dazu: “Dieser Hadîth deutet darauf hin, dass das Bittgebet am Arafât-Tag höchstwahrscheinlich erhört wird und dass die beste Formulierung für Allâhs Gedenken ”Es gibt keine Gottheit außer Allâh” ist.“ Al-Chattâbî sagte: “Es bedeutet: Das Häufigste überhaupt, womit ich bei meinem Bittgebet Allâhs Lobpreisen eröffne… Dies ist so, weil der Bittende sein Bittgebet mit Allâhs Lobpreisen eröffnet. Davon ausgehend wurde Allâhs Lobpreisen als Beginn des Bittgebets bezeichnet.“
 
Drittens: At-Takbîr: Wir erklärten bereits, dass At-Takbîr zu allen Zeiten während der ersten zehn Tage im Monat Dhû Al-Hiddschas empfohlen ist, und zwar auf jedem Gebiet, auf dem Allâhs Gedenken erlaubt ist. Die Rechtsgelehrten teilen At-Takbîr in zwei Arten:
 
Die erste Art: Mutlaq (der nicht gebundene Takbîr): Diese Art ist erlaubt zu jeder Zeit, ob morgens oder nachts. Seine Zeit tritt ab dem Beginn Dhû Al-Hiddschas in Kraft und endet nach den Taschrîq-Tagen.
 
Die zweite Art: Muqaiyad (der gebundene Takbîr): Diese Art erfolgt nach den rituellen Pflichtgebeten. Wir sind aber der Meinung, dass diese Art auf jedes rituelle Gebet folgt, was auch immer dieses sei, und dass seine Zeit ab dem Morgen des Arafât-Tages in Kraft tritt und bis zum letzten Taschrîq-Tag währt.
 
Zusammengefasst: Der Takbîr ist während des Arafât-Tages,sowie am Schlachttag und an den Taschrîq-Tagen erlaubt, und zwar zu jeder Zeit. Diesen Takbîr nennt man mutlaq nicht gebunden). Es ist auch nach jedem  Gebet erlaubt. Diese Art nennt man indes muqaiyad (gebunden).

Das beste Du´â (Bittgebet) ist am Tag Arafât

Aller Lobpreis gebührt Allâh und möge Er den Gesandten Allâhs in Ehren halten und bewahren!

Und nun zum Thema!

“Der Haddsch ist Arafât. An keinem Tag befreit Allâh einen anbetend Dienenden mehr aus dem Feuer als am Tag von Arafât. Er kommt wahrhaftig näher und rühmt sich mit ihnen vor den Engeln. Er sagt: Was wollen diese?”

Das beste Du`â ist das Du`â am Tag von Arafât. Das beste, was der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  und die Propheten vor ihm sagten, war: „Lâ Ilâha illa-llâh, wahdahu lâ Scharîka lah, lahu-l-Mulk, wa lahu-l-Hamd, wa huwa alâ kulli Schai`in Qadîr.

Der Tag von Arafât ist der Tag des großen Haddsch. Es ist die großartigste Versammlung in diesem weltlichen Leben. An ihm werden Tränen ausgeschüttet, Fehltritte aufgehoben, Wünsche erhofft und Sünden vergeben

Bei Allâh! Es ist ein grandioses Ereignis, das zu groß ist, um es zu beschreiben. Es ist ein edles Stehen. Wie trefflich für denjenigen, der in der Ebene von Arafât steht! Während dieses Verweilens werden die Lasten abgelegt und die Taten emporgehoben.

Der Muslim muss diese Augenblicke nutzen, indem er sich in der Ibâda anstrengt, sich um fromme Taten bemüht und vermehrt Du`â, Dhikr und die Talbiyya spricht und Allâh um Vergebung bittet. Auch das Lesen des Qurân und das Sprechen der Segenswünsche für den Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sind an diesem Tag gefordert. So verläuft der meiste Haddsch und dies ist so gefordert. Der Haddsch ist Arafât.

Der Pilger hat sich strengstens davor zu hüten, an diesem bedeutsamen Tag nachlässig zu sein. Es ist nur eine kurze Zeitspanne, ein paar Stunden. Wenn er sie mit frommen Taten verbringt, hat er einen wahren Erfolg erzielt. An diesem Tag werden so viele von Allâh (von der Hölle) befreit. 

Wer aus dem Feuer befreit wird, der hat damit bereits alles Gute erreicht und alles Schlechte abgewandt. Wie schade ist es doch um die Nachlässigen, denen dieses Gute und dieser Vorzug verwehrt wurde! Wenn ihnen dieser Tag verloren geht, können sie ihn nicht zurückholen. 

Der Muslim soll Allâhs verstärkt gedenken, um den Wettbewerb zu gewinnen. In einem Hadîth steht: “Die Mufarridûn haben gewonnen!”: Mit „Al-Mufarridûn“ ist Folgendes gemeint „…und Allâhs viel gedenkende Männer und gedenkende Frauen…“ (Sûra 33:35) 

Er soll verstärkt Subhân-Allâh, wa-l-Hamdu li-llâh, wa lâ Ilâha illa Allâh und Allâhu Akbar sprechen, denn dies ist besser für ihn als das, worüber die Sonne aufgegangen ist. Diese Wörter schütteln die Sünden ab wie der Baum die Blätter. 

Es sind die Pflanzen des Paradieses. Für jedes dieser Worte wird dir ein Baum im Paradies gepflanzt. Es sind die Rettenden und die Voranschreitenden. Es sind die bleibenden rechtschaffenen Werke.

 Er soll sich vor den verbotenen Dingen hinsichtlich seines Essens, seines Trinkens, seiner Kleidung und seines Beförderungsmittels etc. hüten. Er soll Streit, Beleidigung, Meinungsverschiedenheiten und abfällige Rede vermeiden. Allâhs Gesandter  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „Ich bin der Bürge eines Hauses in einem untersten Platz des Paradieses für denjenigen, der den Streit unterlässt, auch wenn er Recht hat. Und eines Hauses in der Mitte des Paradieses für denjenigen, der die Lüge unterlässt, selbst wenn er spaßt. Und eines Hauses im höchsten Paradies für denjenigen, der seine Charaktereigenschaften verbessert.“ Von Al-Albânî für akzeptabel erklärt.

Er soll sich davor hüten, jemanden abfällig zu behandeln, weil dieser in einer Sache nachlässig oder ungepflegt scheint. Denn manch Ungepflegter, mit Staub Bedeckter, zwei abgetragene Kleidungstücke Tragender wird von Allâh bestätigt, wenn er auf Ihn schwört. Weiterhin soll er darauf achten, den Fragenden und Bittenden nicht grob abzuweisen.

Er strengt sich im Du`â an und wendet sich Allâh dem Majestätischen aufrichtig zu. Er verstärkt sein Dhikr stehend und sitzend. Er wiederholt es in Demut und in Anwesenheit des Herzens. Er nimmt es ernst und befreit sich von allem Anderen. Er beharrt darauf, lässt seine Zunge sich immer mit dem Gedenken Allâhs beschäftigen. Nicht rettet einen mehr vor der Strafe Allâhs als das Dhikr Allâhs. Allâhs Gesandter  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  fragte: „Soll ich euch nicht auf die beste eurer Taten hinweisen, die reinste bei eurem Herrscher, die höchste auf euren Stufen, besser für euch als das Ausgeben von Gold und Silber und besser für euch als euer Treffen auf euren Feind, worauf ihr deren Hälse abschlagt und sie eure Hälse abschlagen?“ Sie entgegneten: „Doch!“ Er sagte: „Das Gedenken Allâhs des Erhabenen.“ Überliefert von At-Tirmidhî und von Al-Albânî für authentisch erklärt.

Er spricht verstärkt Lâ Ilâha illAllâh, wahdahu lâ Scharîka lah, lahu-l-Mulk wa lahu-l-Hamd, wa huwa alâ kulli schai`in qadîr.

Es ist das gute Wort, die beständige Rede, das bleibende Wort, das feste Band, das Wort der Taqwâ, die beste Tat, das Beste, was die Propheten sprachen und das beste Dhikr.

Der Pilger soll sich Allâh dem Erhabenen reumütig zuwenden. Er soll sich Ihm demütig, erniedrigend, schwach, arm und gebrochen hingeben. Er soll sich innerlich und äußerlich von jeder Sünde befreien. Er soll auf seine eigenen Fehler schauen und seine Unwissenheit, Ungerechtigkeit und Feindseligkeit betrachten. Gleichzeitig soll er bei Allâh den Vorzug, die Güte und Barmherzigkeit, den Edelmut und Reichtum und Sein Lobpreis in Augenschein nehmen.

Er soll während dieses Stehens Allâh, seinem majestätischen Herrn fürchten und viel weinen. Er wendet sich dem Makellosen zu, Ihm gegenüber bescheiden, hilflos zwischen Seinen Händen. Er hofft auf Seine Barmherzigkeit und Vergebung und fürchtet Seine Strafe und Seinen Zorn. Er rechnet mit sich selbst ab und erneuert seine Reue aufrichtig. Er bereut aufrichtig all seine Verfehlungen, weint wegen seiner Nachlässigkeit in der Vergangenheit. Er fürchtet seinen Herrn den Majestätischen, schämt sich vor Ihm und senkt seinen Kopf. Sein Herz bricht zusammen.

Er begegnet seinem Herrn dem Majestätischen in totaler Unterwürfigkeit. Er ist der Reiche und du bist der Arme. Er unterwirft sich so sehr sehr, dass ihn die Demut von allen Seiten umhüllt. Er erkennt die Notwendigkeit seines Herrn und seine eigene absolute Nutzlosigkeit. Der Pilger soll auch begreifen, dass er, wenn Allâh ihn für einen Augenblick lässt, hohe Verluste erleiden wird, die er nicht ausgleichen kann, es sei denn, Allâh ist ihm gegenüber erneut barmherzig.

Wenn das Herz und alle Gliedmaßen rein werden, und die Absichten und Herzen der Menschen sich vereinigen und die Hoffnung (auf Allâh) stark ist und wenn die Tränen fließen, ist dies ein Zeichen dafür, dass er erhört wird und Allâh Barmherzigkeit herabsendet. Es ist ein Zeichen der Freude. Wenn es fehlt, ist es ein trauriges Zeichen. Wenn er nicht weinen kann, soll er es so weit wie möglich im Du`â versuchen: “Und wenn einer die Kulthandlungen Allâhs hoch ehrt, so ist es von der demütigen Ehrfurcht gegenüber Allâh in den Herzen.” (Sûra 22:32)

Ubaî ibn Ka`b  möge Allah mit ihm zufrieden sein sagte: „Haltet euch an den Weg (Allâhs) und die Sunna. Denn von jedem anbetend Dienenden auf dem Weg und in Befolgung der Sunna, der Allâhs gedenkt, so dass seine Haut aus Angst vor Allâh schaudert, werden dessen Verfehlungen abfallen, wie das trockene Laub vom Baum abfällt.

Und einen anbetend Dienenden auf dem Weg und in Befolgung der Sunna, der allein Allâhs gedenkt, so dass sich seine Augen aus Angst vor Allâh in Tränen ergießen, wird das Feuer niemals berühren.

Und geringes Handeln auf dem Weg und in der Befolgung der Sunna ist besser als voller Einsatz weitab vom Weg und von der Sunna.

Er bittet in seinem Du`â inständig. Denn es ist ein Tag, an dem man Erhörung erhofft. Er bittet seinen Herrn versteckt und demütig, denn das versteckte Du´a ist gewaltiger hinsichtlich deines edlen Herrn und aufrichtiger. Er strengt sich mit dem Du`a und Dhikr an, denn an keinem anderen Tag ist Iblîs äußert klein, unbedeutend, zornig und besiegt, außer am Tag der Schlacht von Badr, weil er die Barmherzigkeit Allâh herabkommen sieht und sieht, wie Allâh die umfangreichen Sünden vergibt.

Der Muslim muss Allâh also zeigen, dass er gut ist. Er muss seinen Feind, nämlich den Teufel, verachten und ihn mit viel Du`â und Dhikr betrüben und muss für all seine Sünden und Verfehlungen um Vergebung bitten. 

Er muss Gutes von Allâh dem Erhabenen denken und seine Hoffnung auf Vergebung und Annahme des Du`â stärken. Allâh der Majestätische ist der Allerbarmer und der Edelste. Er bedarf der der Welten nicht und vergibt dem, der Ihn bittet.

Wenn es einem langweilig wird, soll man unterschiedliche Ibâdât verrichten. Einmal liest man Qurân, dann spricht man den Tahlîl, den Takbîr, den Tasbîh, den Tahmîd. Einmal bittet man um Vergebung, spricht Du`â. Man kann auch seinen Brüdern den Qurân oder ein anderes Wissen lehren oder über Hadîthe berichten, die die Barmherzigkeit, Bitte, Auferstehung oder das Jenseits erwähnen, weil dies das Herz erweicht.

Er kann sich auch ausruhen, vor allem, wenn er dies benötigt, um wach zu sein. Der Mensch ist sein eigener Arzt an diesem Ort. Er sollte aber wenigstens das Ende des Tages vollständig mit Du`â verbringen. 

Atâ ibn Abû Muslim Al-Churasânî sagte: „Wenn du dich am Abend des Arafât-Tages frei machen kannst, dann tu es!”

O Allâh, nimm unsere Taten an! Du bist der Hörende, der Wissende. Vergib uns! Du bist der, der die Reue annimmt, der Barmherzige. Möge Allâh Seinen Gesandten in Ehren halten und bewahren sowie dessen Familie und dessen Gefährten!

Quelle für die Artikel: http://www.islamweb.net/grn/

Und hier noch ein Vortrag von Abu Dujana:

Schwarzkümmel (Nigella Sativa): Ein Heilmittel gegen jede Krankheit

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Abu Huraira  möge Allah mit ihm zufrieden sein berichtete, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: “Benutzt diesen Schwarzkümmel regelmäßig, weil er eine Heilung gegen jede Krankheit ist, außer gegen den Tod.” (Al-Buchârî und Muslim).

 
Was ist Schwarzkümmel?
 
Sein botanischer Name ist Nigella Sativa. Man glaubt, dass er in der Mittelmeerregion heimisch ist, jedoch in anderen Teilen der Welt kultiviert wurde, einschließlich auf der Arabischen Halbinsel, in Nordafrika und in Teilen Asiens.
Der Schwarzkümmel stammt von der bekannten Fenchel-Pflanze (Nigella Sativa), von der Familie der Butterblumen (Ranunculaceae). Er wird manchmal fälschlicherweise mit dem Fenchelkraut (Foeniculum vulgare) verwechselt.
Die Pflanze hat fein unterteilte Blätter und blass-blaue, lila oder weiße Blüten. Der Halm der Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 30 bis 45 cm, wenn seine Frucht, der Schwarzkümmel ausgewachsen ist.
 
Der Schwarzkümmel bildet eine Fruchtkapsel, die aus vielen weißen trigonalen Samen besteht. Sobald die Fruchtkapsel ausgewachsen ist, öffnet sie sich und die Samen, die sie in sich birgt, werden der Luft ausgesetzt und färben sich dabei schwarz.
 
Schwarzkümmel sind kleine schwarze Körner mit einer rauen Oberfläche und einem öligen weißen Inneren, den Zwiebelsamen ähnlich. Die Samen haben wenig Aroma, wenn jedoch an ihnen gerieben wird, dann ähnelt ihr Duft dem Oregano. Sie besitzen einen leicht bitteren, pfeffrigen Geschmack und sind von knuspriger Beschaffenheit.
 
Der Schwarzkümmel ist, je nach Ort verschieden, auch unter anderen Namen bekannt. Einige nennen ihn Schwarzer Kümmelsamen, andere nennen ihn Schwarzer Kreuzkümmel, Zwiebelsamen oder sogar Koriandersamen. Die Pflanze ist weder mit diesen bekannten Küchenkräutern noch mit dem Kreuzkümmel verwandt.
 
Der Gebrauch des Schwarzkümmels bei den Muslimen:
 
Muslime benutzen den Schwarzkümmel seit Hunderten von Jahren und propagieren dessen Gebrauch; Hunderte von Artikeln wurden darüber geschrieben. Der früheste belegte Anbau von Schwarzkümmel wird auf mehr als 3.000 Jahren datiert. Er ist nicht nur ein vom Propheten erwähntes Heilkraut, sondern hat auch eine besondere Stellung in der Medizin des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken . Dies ist einzigartig, weil er vor den Empfehlungen Muhammads  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  nicht in diesem Maße benutzt wurde. Obwohl vor dem Propheten Muhammad  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  mehr als 400 Kräuter verwendet und unter den Kräutern von Galen und Hippokrates verzeichnet wurden, war der Schwarzkümmel nicht eines der berühmtesten Heilmittel zu jener Zeit. Auf Grund dessen, dass der Islam sich verbreitet hat, sind der Schwarzkümmel und sein Gebrauch als “Heilmittel des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ” weit bekannt. Tatsächlich gründet ein Großteil der Beliebtheit der Zubereitung dieses Krauts auf den Lehren des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken .
 
Der Schwarzkümmel ist in den letzten Jahren sehr bekannt geworden und wird von vielen muslimischen und nicht-muslimischen Unternehmen vermarktet und verkauft.
 
Seine Inhaltsstoffe:
 
Der Schwarzkümmel ist reich an Nährstoffen. Er enthält fast 40% Fettöle und 1,4% ätherische Öle. Er enthält ferner circa 15 Aminosäuren, Proteine, Kalzium, Eisen, Sodium und Pottasche. Zu seinen wirksamsten Bestandteilen gehören Thymoquinon, Dithymoquinon, Thymohydroquinon und Thymol. Die Zeitschrift “Food Chemistry” fand heraus, dass der Schwarzkümmel reich an Proteinen, Kohlenhydraten, notwendigen Fettsäuren, Vitamin A, B1, B2, C und Niacin sowie Kalzium, Pottasche und Eisen ist. Dies sind die eigentlichen Nährstoffe, von denen die moderne Wissenschaft herausgefunden hat, dass sie uns am meisten fehlen. Er liefert auch viele gleiche Nährstoffe, die die FDA (Arzneimittelzulassungsbehörde in den USA) empfiehlt, weil sie dabei helfen, Krankheiten zu verhindern und den Alterungsprozess zu verlangsamen.
Dr. Michael Tierra, Autor der “Planery Herbology” (planetarische Kräuterkunde), fand ebenfalls heraus, dass der Schwarzkümmel reich an den oben genannten Nährstoffen ist. Zudem entdeckte er eine erwähnenswerte Zahl an Sterolen, vor allem Beta-Sitosterol, von dem man weiß, dass es krebshemmende Eigenschaften besitzt. Das “Journal of American Scientists” berichtet, dass der Schwarzkümmel eine Vielzahl an nützlichen Eigenschaften, wie beispielsweise antihistaminische, antioxidantische, antibiotische, antimykotische und broncho-dilatische Wirkungen besitzt.
 
Vorteile und Verwendung von Schwarzkümmel:
 
Der Schwarzkümmel ist ein ausgezeichnetes Heilkraut mit vielen Vorteilen und Anwendungsmöglichkeiten, besonders wenn es darauf ankommt, ein starkes und gesundes Immunsystem aufrechtzuhalten. Der Hinweis des Propheten, der beschreibt, dass der Schwarzkümmel Heilung für alle Krankheiten besitzt, ist nicht so übertrieben, wie es zunächst scheint. Der Schwarzkümmel wurde viele Tausende Jahre gegen eine Vielzahl medizinischer Probleme benutzt. Die Verwendung erstreckt sich von Magenschmerzen bis Asthma, von Krebs bis Husten bis hin zur traditionellen Verwendung als Gewürz. Der Schwarzkümmel wird ferner als Folgendes benutzt: Als Karminativum (Mittel gegen Blähungen), als Digestivum (verdauungsförderndes Mittel), als Diuretikum (harntreibendes Mittel, indem es den Körper von Wasserüberschuss befreit), als Emmenagogum (menstruationsförderndes und -regulierendes Mittel), als Galaktagogum (erhöht die Milchproduktion), als Lösungsmittel (löst Geschwüre und Schwellungen), als Aufputschmittel (erhöht den Fluss von Adrenalin und Energie), als Magenmittel (lindert Magenstörungen), als Sudorifikum (erhöht die Schweißbildung), als Stärkungsmittel (verbessert die Körperfunktionen) und als Wurmmittel (vertreibt Würmer). Vorsicht sollte man walten lassen, wenn schwangere oder potentiell schwangere Frauen Schwarzkümmel benutzen, weil eine hohe Dosis dieses Produkts einen spontanen Schwangerschaftsabbruch hervorrufen kann. Um sicherzustellen, dass man Schwarzkümmel vor sich hat, sollte man auf die Worte Nigella Sativa achten. Denn nur diese Pflanze hat, im Gegensatz zum gewöhnlichen Kreuzkümmel und Koriander, die Fähigkeit „alle Krankheiten zu heilen“.
 
Die Forschung weist darauf hin, dass der Schwarzkümmel eine wirkungsvolle Anti-Krebs-Behandlung für bestimmte Krebsarten darstellt, darunter Brustkrebs und fibrozystische Brustkrankheiten. Der Schwarzkümmel kann möglicherweise auch dabei von Nutzen sein, Bluthochdruck zu behandeln. Außer der Möglichkeit, dass er spontane Schwangerschaftsabbrüche auslösen kann (jedoch nur bei hoher Dosis), kann es bei der Benutzung von Schwarzkümmel, wenn überhaupt, nur wenige schädliche Nebenwirkungen geben. Neueste Forschungen haben den Beweis dafür geliefert, dass die meisten Krankheiten auf Grund eines unausgeglichenen oder nicht funktionsfähigen Immunsystems entstehen, das seine primäre Funktion, den Körper optimal zu verteidigen, nicht ausüben kann. Forschungen haben auch gezeigt, dass der Schwarzkümmel die Fähigkeit besitzt, das menschliche Immunsystem – im Laufe der Zeit – bedeutend zu stärken, sofern er über längere Zeit eingenommen wird.
 
Vor 1986, als Dr. Al-Qâdî und seine Kollegen in den Vereinigten Staaten eine Reihe von Forschungen begannen, war man sich über die Funktion des Schwarzkümmels die menschliche Immunität zu erhöhen, noch nicht klar. Danach wurden viele Forschungen in verschiedenen Ländern in die Wege geleitet. Dr. Al-Qâdî bewies, dass die Verwendung von Schwarzkümmel die Immunität stärkt, weil der Anteil der T-Lymphzellen, verglichen mit den sich zurückhaltenden Zellen, sich durchschnittlich um 72% erhöht. Außerdem gab es mit durchschnittlich 74% eine beträchtliche Entwicklung in der Aktivität natürlicher Abwehrzellen.
 
Die Ergebnisse vieler moderner Forschungen bestätigten die Entdeckungen Al-Qâdîs. Dazu gehören die Ergebnisse, die vom „Internationalen Immunitätsmagazin“ im August 1995 veröffentlicht wurden und von der Wirkung des Schwarzkümmels auf äußere Lymphzellen und die Aktivität von weißen Multi-Nukleus-Blutzellen handelten. Im September 2000 veröffentlichte ebenfalls das „Internationale Immunitätsmagazin“ eine Forschung über die Wirkung von Schwarzkümmelöl bei der Verhütung des Speicheldrüsenvirus bei Laborratten. Das Schwarzkümmelöl wurde als antivirale Substanz getestet und die Immunität, die in den frühen Stadien der Krankheit erlangt wurde, wurde gemessen, indem die natürlichen Killerzellen und Anderes untersucht wurden.
 
Im Oktober 1999 veröffentlichte das „Europäische Krebs-Magazin“ einen Artikel über die Wirkung von Thymoquinon auf Unterleibkrebs bei Ratten. Ähnlich veröffentlichte 1998 ein Magazin, das auf die Krebsforschung spezialisiert ist, einen Artikel über die Extrakte des Schwarzkümmels als Behandlungsmethode gegen Krebstumore. Im April 2000 schrieb das „Ethanol Medical Magazine“ über den Giftgehalt und die Immunitätswirkungen von Ethanol, das aus dem Schwarzkümmel gewonnen wird. Außerdem veröffentlichte das „Medical Plants Magazine“ im Februar 1995 einen Artikel über die Wirkungen des haltbaren Schwarzkümmelöls und des Thymoquinon auf weiße Blutzellen. Es kamen viele weitere Forschungen heraus, die diese Tatsachen unterstützten.
 
Über die Wirkung des Schwarzkümmels wird weiter geforscht. In verschieden Ländern sind auch Forschungsversuche geplant, um seine tatsächliche Wirkung auf Menschen zu untersuchen. Wir brauchen jedoch nicht weiter als auf die Worte des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  blicken, die uns sagen, dass in dieser Pflanze Heilung steckt. Solange wir auf Allâh vertrauen und der Verordnung folgen, die uns Sein Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gegeben hat, werden wir alle ein Beweis dafür sein, dass diese Pflanze großartige Eigenschaften besitzt, alle Krankheiten zu heilen.
 
Nichtsdestoweniger muss mehr nach den geeigneten Dosierungen dieses Heilkrauts für verschiedene medizinische Probleme geforscht werden. Wir beten dafür, dass Allâh muslimische Mediziner dazu leitet, einen genaueren Blick auf diese Pflanze zu werfen und damit zu beginnen sie für all unsere körperlichen Leiden zu beschreiben.
 
Schlusswort
 
Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  informierte uns, dass der Schwarzkümmel ein Heilmittel für jede Krankheit ist. Das arabische Wort „Schifâ“ (Heilung) kam mit dem bestimmten Artikel heraus, der bedeutet, dass es ein unbestimmtes Wort ist, das die meisten Heilungen abdeckt. Dies bedeutet, dass der Schwarzkümmel zur Heilung jeder Krankheit beiträgt. Es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass das Immunsystem das einzige System ist, das die Fähigkeit besitzt, Krankheiten zu bekämpfen und Zellen zu produzieren, die Viren töten.
 
Auf Grund dieser Tatsachen können wir zusammenfassen, dass der Schwarzkümmel ein Heilmittel für jede Krankheit ist, da er das Immunsystem stärkt, das dafür verantwortlich ist, Krankheiten zu heilen und Viren zu bekämpfen.
 
Die wissenschaftlichen Fakten sind offensichtlich. Nur ein Prophet kann für sich die Ehre beanspruchen, diese Fakten vor 14 Jahrhunderten gekannt zu haben. Allâh der Allmächtige sagt: „Und er spricht nicht nach Belieben. Es ist gewiss nur eine Offenbarung, die geoffenbart wird.“ (Sûra 53:3-4).

Schwangerschaft: Woche für Woche die Entwicklung mit verfolgen!

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 بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

as-salamu alaikum!

Ich wollte euch diese Seite ungern vorenthalten, ihr könnt Woche für Woche die Entwicklung eures Babys im Bauch mitverfolgen und nachlesen was sich am Kind entwickelt und was es schon alles kann. 

http://www.babybytes.de/Schwangerschaft/Kalender/Woche/1

Schwarzkümmelöl während der Schwangerschaft meiden

4 Kommentare

 بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

as-salamu alaikum!

Wie wir wissen, ist Schwarzkümmelöl von der Pflanze Nigella Sativa das Heilmittel, über das der Prophet salAllahu alaihi wa sallam als Heilmittel für alles, außer für den Tod, sprach.

Eine Schwester hatte mir aber mal gesagt, dass Schwarzkümmelöl Wehen in der Schwangerschaft auslösen kann. Nun habe ich aber im Internet bisschen recherchiert und tatsächlich raten viele Internetseiten davon ab, Schwarzkümmelöl während der Schwangerschaft einzunehmen. Die meisten begründen es damit, dass es Wehen auslösen kann.

Ich denke das ist eine wichtige Info, würde ich das nicht wissen, würde ich sie während der Schwangerschaft häufig nehmen weil ich denken würde, es kann ja nur Khayr sein.

Also Schwestern, wenn ihr schwanger seid, nehmt kein Schwarzkümmelöl ein, nach der Geburt während des Stillens kann man es wohl wieder einnehmen und fördert sogar den Milcheinschuss. Es gibt auch andere Meinungen dazu, jedoch ohne Beweise deswegen würde ich es einfach vorsichtshalber meiden.

Hier einige Zitate:

  • In kleinen Konzentrationen gibt es aber auch weitere Bestandteile wie Sterole (Sitosterol, Cholesterol, Stigmastanol, Campesterol), 
    ätherisches Öl (Nigellon, Thymochinon, Thymol, p-Cymen, a-Pinen) 
    Spuren von Alkaloiden und Gerbstoffe (Saponine). Diese “weiteren Bestandteile”, also vor allem die ätherischen Öle können in hoher Menge zu Wehen führen. Wie hoch diese Menge ist, weiß man nicht genau, jedenfalls würde ich von den Kapseln in den ersten 6-7 Monaten der Schwangerschaft abraten, wenn die Gebärmutter als “wehenbereit” bezeichnet wird. http://www.rund-ums-baby.de/ernaehrung_schwangerschaft/Schwarzkuemmeloelkapseln-in-der-Schwangerschaft_3274.htm

Wallaahu alam…

Wickelrechner-erstaunlich!

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 بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

as-salamu alaikum!

Habe hier einen interessanten Link gefunden für alle Mamis. Vielleicht ein guter Ansporn um auf Stoffwindeln umzusteigen? Man kann einfach angeben wie viele Windeln man täglich verbraucht und auch sind dort verschiedene Marken angegeben.

Dann kann man mal sehen, wie viel Geld mal für diese Windeln ausgibt und mit wie vielen Tonnen Müll wir die Umwelt belasten, bei den Stoffwindeln ist es nicht so. Man kauft sich einmalig so und so viele Windeln und das wars und dazu sind sie auch gesünder fürs Kind. 

Rechnet selbst aus und staunt: http://www.windelservice.de/wickelrechner.html

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